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Kirchenleitung

Struktur und Aufgaben

Die Kirchenleitung hat die Aufgabe, die Landeskirche auf der Grundlage der Kirchenverfassung, der Kirchengesetze sowie der Beschlüsse der Landessynode zu leiten. Landesbischof, Landessynode und Landeskirchenamt wirken in ihr zusammen.

Vorsitzender der Kirchenleitung ist der Landesbischof. Der Kirchenleitung gehören weiter an: der Präsident der Landessynode und neun durch die Landessynode gewählte Synodale sowie der Präsident und sechs Mitglieder des Landeskirchenamtes. Die Kirchenleitung tagt in der Regel einmal monatlich.

In eilbedürftigen Fällen entscheidet die „kleine Kirchenleitung“, bestehend aus dem Landesbischof und den Präsidenten von Synode und Landeskirchenamt.

Die Kirchenleitung sorgt dafür, dass der Auftrag der Kirche in allen Bereichen der Landeskirche dem Evangelium gemäß ausgeübt und erfüllt wird. Sie vertritt die Landeskirche nach außen durch ihren Vorsitzenden, soweit diese Vertretung nicht dem Landeskirchenamt obliegt.

Zu ihren Aufgaben gehört die Förderung der diakonischen, missionarischen und ökumenischen Arbeit in der Kirche und die Beratung grundsätzlicher Fragen, die die Landeskirche betreffen, sowie deren Struktur- und Stellenplanung.

Die Kirchenleitung berät über Gesetzentwürfe, die der Landessynode zur Entscheidung vorgelegt werden, und sie vollzieht und verkündet diese nach der Beschlussfassung durch die Landessynode. Sie kann Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen oder Ausnahmen von Rechtsnormen bewilligen.  

Zu ihren Aufgaben gehören auch die Wahl und Ernennung von Personen in bestimmten Leitungsämtern der Kirche, Entscheidungen in Grundsatzfragen der Aus- und Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiter oder die Ausschreibung von Landeskollekten.

Mitglieder

Vorsitzender der Kirchenleitung:

  • Dr. Carsten Rentzing, Landesbischof

Stellvertreter:

  • Otto Guse, Präsident der Landessynode

Synodale Mitglieder

  • Albrecht Ehrler,  Pfarrer
  • Rainer Findeisen, Superintendent
  • Ulrike Franke, Pfarrerin/Krankenhausseelsorgerin
  • Gisela Merkel-Manzer, Pfarrerin
  • Heinz Hartwig Böhmer,  Geschäftsführer
  • Yvonne Gruber, Rollladen- und Jalousiebaumeisterin
  • Thomas Lieberwirth, Landesgeschäftsführer der Männerarbeit
  • Barbara Pfeiffer, Verwaltungsangestellte in der Kirchgemeinde Zwota
  • Martin Rolle, Sachbearbeiter im Landesjugendamt

Vertreter des Landeskirchenamtes

  • Dr. Johannes Kimme, Präsident des Landeskirchenamtes
  • OLKR Dietrich Bauer
  • OLKRn Dr. Jördis Bürger
  • OLKR Dr. Peter Meis
  • OLKR Burkart Pilz
  • OLKR Klaus Schurig
  • OLKR Jörg Teichmann


 

 

Termine und Berichte

Nachrichten der Kirchenleitung:

  • Information und Beratung zur geplanten Änderung der EKD-Grundordnung
    Die geplante Änderung der EKD-Grundordnung war ein Schwerpunktthema der Sitzung. Zwei sächsische Delegierte der VELKD- und EKD-Synode, Superintendent Dr. Olaf Richter und Prof. Dr. Thomas Knittel, waren als Gäste anwesend und informierten über den aktuellen Stand der EKD-Planungen und die zurückliegenden Entwicklungen bis dahin. Sie erläuterten in diesem Zusammenhang das Verbindungsmodell, in dem die Zusammenarbeit von EKD, UEK und VELKD seit 2009 organisiert wird. Weiter gingen sie auf die theologischen und organisationsrechtlichen Konsequenzen der geplanten neuen Formulierung in der EKD-Grundordnung ein, nach welcher die EKD als „Gemeinschaft ihrer Gliedkirchen Kirche“ sei. Es wurde weiter beraten, wie die Landessynode in die Diskussion einbezogen werden könne, um ein Votum der sächsischen Landeskirche zur Änderung der EKD-Grundordnung zu formulieren.
  • Wiederbesetzung des Superintendentenamtes im Kirchenbezirk Leipziger Land
    Die Kirchenleitung beschloss die Wiederbesetzung der Superintendentur des Kirchenbezirkes Leipziger Land zum 1. März 2018. Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenbezirks hatten in der Sitzung vom 25. August 2017 den Kirchenleitungsmitgliedern ihren Kirchenbezirk vorgestellt. Die Neubesetzung wird nötig, da der amtierende Superintendent Matthias Weismann Ende Februar 2018 in den Ruhestand geht. Die Ausschreibung wird nun vorbereitet.
  • Anhörung des Kirchenbezirks Freiberg
    Anlässlich des Ruhestandes des amtierenden Superintendenten Christoph Noth im Frühjahr 2018 stellte eine Delegation des Kirchenbezirkes Freiberg den Mitgliedern der Kirchenleitung den Kirchenbezirk und ihre Erwartungen an einen möglichen neuen Superintendenten/ eine neue Superintendentin vor. Der Wiederbesetzung des Ephorenamtes zum 1. Mai 2018 stimmte die Kirchenleitung zu. Die Ausschreibung wird nun vorbereitet.
  • Anwendung der Handreichung „Segnung von Paaren in eingetragener Lebenspartnerschaft“
    Aufgrund der ab 1. Oktober 2017 geltenden Möglichkeit der Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in der Bundesrepublik Deutschland hat sich die Kirchenleitung mit der dann geänderten Rechtslage beschäftigt und folgenden Beschluss gefasst:

    Der Beschluss der Kirchenleitung vom 17. Oktober 2016 wird ab 1. Oktober 2017 auch für Segnungen von Ehepartnern gleichen Geschlechts, die eine Ehe nach § 1353 Absatz 1 BGB geschlossen haben, angewandt. Sofern eine vor dem 1. Oktober 2017 bestehende, eingetragene und bereits gesegnete Lebenspartnerschaft in eine Ehe nach § 1353 Absatz 1 BGB umgewandelt wird, findet keine erneute Segenshandlung statt.
  • Vorschläge zur Neugliederung von Kirchenbezirken
    Die Kirchenleitung bildete eine Arbeitsgruppe, die Vorschläge für eine Neugliederung von Kirchenbezirken erarbeiten und dabei prüfen soll, ob eine Orientierung an den Landkreisgrenzen sinnvoll erscheint. Damit knüpfte sie an die Beratungen in den Kirchenleitungssitzungen vom 28.04.2017 und 23.06.2017 an, die in der Anregung mündeten, eine Arbeitsgruppe der Kirchenleitung einzusetzen. Als Mitglieder der Arbeitsgruppe wurden berufen: OLKR Dietrich Bauer (Vorsitz), OLKR Klaus Schurig, Superintendent Andreas Beuchel, Superintendent Matthias Weismann, Pfarrer und persönlicher Referent des Landesbischofs Matthias Fischer, die Synodale Annette-Luise Birkner und der Synodale Martin Rolle. Eine erste Berichterstattung der Arbeitsgruppe ist im Frühjahr 2018 geplant.

  • Anhörung des Kirchenbezirks Leipziger Land
    Anlässlich des Ruhestandes des amtierenden Superintendenten Matthias Weismann im kommenden Frühjahr 2018 stellten Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kirchenbezirk Leipziger Land den Mitgliedern der Kirchenleitung den Kirchenbezirk und ihre Erwartungen an einen neuen Superintendenten/ eine neue Superintendentin vor.

  • Außerdem berieten die Mitglieder der Kirchenleitung den Umgang mit den von der Landessynode beschlossenen Drucksachen 100 und 122. Diese Beratungen werden im September fortgesetzt.
  • Auswertung Kirchentag auf dem Weg in Leipzig und Festgottesdienstes in Wittenberg
    Als zuständiger Dezernent im Landeskirchenamt, resümierte Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer über den Kirchentag auf dem Weg in Leipzig, der vom 25. bis 28. Mai 2017 stattfand. Neben sehr gut funktionierenden Formaten und einer anregenden Atmosphäre, seien die geringen Besucherzahlen im Vergleich zu den erwarteten Teilnehmenden enttäuschend. Die Mitglieder der Kirchenleitung tauschten sich über mögliche Ursachen und Beweggründe aus. Auch die Besucherzahlen des Abschlussgottesdienstes am Sonntag auf den Elbwiesen vor der Kulisse der Lutherstadt Wittenberg unterschritten die ursprünglichen Erwartungen.

  • Termine 2018/2019
    Die Sitzungen der Kirchenleitung im Jahr 2018 finden an folgenden Terminen statt:
     19./20.01.2018 – Klausurtagung
     26.02.2018
     23.03.2018
     07.05.2018
     18.06.2018
     24.08.2018
     21.09.2018
     22.10.2018
     30.11.2018

  • Tagungen der Landessynode im Jahr 2019 (vorbehaltlich der EKD-VELKD-Planungen)
    Frühjahrstagung: 5. – 8. April 2019
    Herbsttagung: 15. – 18. November 2019

  • Wahlvorschlag für das Ephorenamt Chemnitz
    Die Kirchenleitung stimmt der Auswahlkommission, der Landesbischof Dr. Carsten Rentzing vorsteht, zu und schlägt der Chemnitzer Kirchenbezirkssynode Pfarrer Frank Manneschmidt  für die Wahl zum Superintendentenamt vor. Pfarrer Manneschmidt ist derzeit Inhaber der 2. Pfarrstelle des Ev.-Luth. Kirchspiels Zwickau Nord. Die Wahlsynode findet am 22. September 2017 statt.

  • Datenschutz
    Eine künftige weitreichende  Änderung des EU-Datenschutzrechtes, welches auch eine Anpassung der kirchlichen Datenschutzgesetze zur Folge hat, zieht personelle Konsequenzen nach sich.  Die neuen Rahmenbedingungen erfordern es, dass der Datenschutzbeauftragte künftig stärker organisatorisch involviert und präsenter wird. Aus dem Grund wird der bisherige Beauftragte für Datenschutz erneut für eine sechsjährige Amtszeit bestellt.
  • Bericht von der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Namibia
    Oberlandeskirchenrat Dr. Peter Meis und die stellvertretende Präsidentin der Landessynode Bettina Westfeld berichteten über die Tagung des Lutherischen Weltbundes. Sie gehörten einer vierköpfigen Delegation aus Sachsen an und nahmen vom 10. bis 16. Mai 2017 unter dem Motto „Befreit durch Gottes Gnade“ an der 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk im südwestafrikanischen Namibia teil.

    Dr. Meis und Frau Westfeld waren tief berührt von der Offenheit in den Debatten. Neben Themen, wie der sexuellen Ausbeutung von Frauen in kriegerischen Zusammenhängen auf dem afrikanischen Kontinent  wurde auch der Umgang mit dem Herero-Aufstand diskutiert. Der Lutherische Weltbund spricht sich hier sehr deutlich für Versöhnung aus. Zudem engagiert sich der LWB auch in mehreren Flüchtlingslagern u.a. in Uganda. Auch dies war während der Tagung neben vielen interkulturellen Begegnungen ein herausragendes Thema.

    Bettina Westfeld wurde am 13. Mai in den 48-köpfigen Rat des Lutherischen Weltbundes gewählt.

  • Plan der Landeskollekten für das Jahr 2018
    Die Kirchenleitung beschloss den Plan der Landeskollekten für das Jahr 2018. Kollekten sind eine wichtige Einnahmequelle des landeskirchlichen Haushaltes. Hierdurch werden die Kirchgemeinden und Gemeindeglieder direkt an der Finanzierung landeskirchlicher und gesamtkirchlicher Aufgaben beteiligt.
  • Die Mitglieder der Kirchenleitung nahmen sich ausgiebig Zeit zur Reflexion der Frühjahrstagung der Landessynode, welche vom 31. März bis 3. April 2017 stattfand.

    Beraten wurde in diesem Zusammenhang auch, wie mit den einzelnen Beschlüssen der Landessynode umgegangen werden sollte. Das Landeskirchenamt erläuterte das von der Landessynode in der Drucksache 119 erbetene Konzept eines Entscheidungsfindungsprozesses:

    Danach wird das Landeskirchenamt in Aufnahme der Diskussion auf der Frühjahrstagung der Landessynode zur Struktur- und Stellenplanung zu sechs Veranstaltungen in der Landeskirche einladen, in denen die unterschiedlichen Konzepte zu Änderungen von Kirchengesetzen im Kirchgemeindebereich vorgestellt werden. Grundlage hierfür ist die Beschlussfassung der Landessynode, einen Entscheidungsfindungsprozess zu etwaigen Änderungen von Kirchengesetzen ins Leben zu rufen. Die jeweiligen Initiatoren des „Modells Pfarrei“ und des Modells „28 bis 33 Kirchenbezirke“ erhalten dabei Gelegenheit, ihre der Landessynode vorgeschlagenen Konzepte vorzustellen und Rückfragen zu beantworten. Daneben soll Raum eröffnet werden, über „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ und die Möglichkeiten des Kirchgemeindestrukturgesetzes zu diskutieren. Mit den geplanten Veranstaltungen sollen Haupt- und Ehrenamtliche in Kirchgemeinden und Kirchenbezirken erreicht werden, die sich für den Weg unserer Landeskirche engagieren und mit den Mitgliedern von Landessynode und Kirchenleitung ins Gespräch kommen wollen.
  • Kirchengesetz zum Zusammenschluss der Kirchenbezirke Auerbach und Plauen
    Die Kirchenleitung hat in der Sitzung einen Entwurf eines Kirchengesetzes zum Zusammenschluss der Kirchenbezirke Auerbach und Plauen beraten und beschlossen, ihn zur Beratung und Beschlussfassung der Landessynode vorzulegen. 

  • Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenvorstandsbildungsordnung und des Kirchgemeindestrukturgesetzes
    Die Kirchenleitung hat ebenfalls einen Entwurf eines Kirchengesetzes zur Änderung der Kirchenvorstandsbildungsordnung und des Kirchgemeindestrukturgesetzes beraten, der den in „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ beschrieben Weg besonders im Hinblick auf die Kirchspiele kirchengesetzlich unterstützen soll. Die Kirchenleitung leitet auch diesen Entwurf zur Beratung und Beschlussfassung der Landessynode zu. 

  • Kirche in der Großstadt
    Die Kirchenleitung verabschiedete weiterhin nach eingehender Beratung die Konzeption „Kirche in der Großstadt“. Neben den Papieren „Damit Kirche im Dorf bleibt“ für den ländlichen Raum und dem Grundsatzpapier „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ existiert nun auch eine spezifische Konzeption für die drei sächsischen Großstädte Chemnitz, Dresden und Leipzig.

    Konzeption "Kirche in der Großstadt" (PDF-Dokument)

  • Maßgaben zur Struktur- und Stellenplanung 2019
    Die Kirchenleitung bittet das Landeskirchenamt bei der Entwicklung der weiteren Finanz- und Stellenplanung für die Zeit ab 2019 Möglichkeiten zu schaffen in begrenztem Umfang gemeindepädagogische Stellenanteile in kirchenmusikalische Anteile und umgekehrt umwandeln zu können und damit eine gewisse Flexibilität zu gewährleisten. Damit reagierte die Kirchenleitung auf die an sie gerichtete Bitte der Landessynode (Drucksache 93). Für eine weitere an die Kirchenleitung gerichtete Drucksache der Landessynode (Drucksache 95)  wurde festgestellt, dass diese bereits in der Arbeit des Landeskirchenamtes Berücksichtigung findet.

 

 

  • Ernennung von Pfarrer Bankmann zum Superintendenten
    Die Kirchenleitung ernannte Pfarrer Dieter Bankmann (58) aus Zwönitz im Kirchenbezirk Annaberg zum Superintendenten im benachbarten Kirchenbezirk Aue. Sein Dienst im Kirchenbezirk Aue beginnt Anfang Juni. Die feierliche Einführung findet am Pfingstmontag, 5. Juni, um 14:00 Uhr in einem Gottesdienst in der St. Nicolaikirche in Aue durch Landesbischof Dr. Carsten Rentzing statt.

  • Künftige Herausforderungen der Diakonie in Sachsen
    Die Mitglieder der Kirchenleitung tauschten sich in der letzten Sitzung intensiv über die Situation und die künftigen Herausforderungen der Diakonie und der diakonischen Werke und Vereine in Sachsen aus. Als Gast war der ehemalige Oberbürgermeister von Bautzen und langjährige Vorsitzende des Diakonischen Rates Christian Schramm zur Sitzung eingeladen. Die Kirchenleitet widmete sich in einer intensiven Diskussion den strukturellen Problemen des Diakonischen Werkes. Die aufgeworfenen Problemstellungen und Lösungsansätze werden von den Verantwortlichen in die Diskurse des Diakonischen Werkes und der Landessynode eingetragen. Abschließend würdigte und dankte Landesbischof Dr. Rentzing Herrn Schramm für seine langjährige, engagierte ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des Diakonischen Rates.

 

 

  • Zu Beginn der Sitzung fand ein Austausch über die zurückliegende Herbsttagung der Landessynode statt. 
  • Förderung von Frauen zur Übernahme von Leitungsverantwortung
    Die Kirchenleitung macht sich das Papier „Perspektiven zur Förderung von Frauen zur Übernahme von Leitungsverantwortung“ zu eigen und bittet das Landeskirchenamt, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, zukünftig deutlich mehr Frauen für das Pfarramt zu gewinnen. Bislang sind lediglich ein Viertel aller Pfarrstellen mit Pfarrerinnen besetzt. Gleichwohl ist sich die Kirchenleitung einig, ein gutes Miteinander von Männern und Frauen im Pfarrdienst zu fördern. Beispielsweise werden Teilzeitstellen von jungen Müttern, aber auch Vätern angefragt. 

  • Neues Mitglied im Missionsausschuss
    Der designierte Superintendent des Kirchenbezirks Zwickau Harald Pepel wird als Mitglied im Missionsausschuss des Leipziger Missionswerkes benannt. Der Kirchenbezirk unterhält mehrere Partnerschaften, unter anderem zur Partnerkirche in Tansania, daher sprach man sich für die Einbindung des zukünftigen Superintendenten in das Leipziger Missionswerk aus. Die Berufung wird nötig, da der bisherige Mandatsinhaber Superintendent Johannes Uhlig aus Aue zum Jahresbeginn 2017 die Stelle wechselt. 

  • Bericht zur Kommunikation „Damit Kirche im Dorf bleibt“
    Eine einjährige Debatte in Kirchenvorstandstagungen und Bezirkssynoden gibt Grund für ein Resümee. Aufgabe war es, das Papier, welches im September 2015 durch die Kirchenleitung beschlossen wurde, zu erläutern und Fragestellungen und Anmerkungen wieder ins Landeskirchenamt zurück zu spielen. Resultierend aus den gewonnenen Erfahrungen wird ein Kirchspieltreffen nach jetzigem Planungstand voraussichtlich im März 2017 stattfinden. Ziel ist es, sich mit Kirchspielerfahrenen über das Gelingen auszutauschen. Am 9. Juni 2018 schließt sich die sächsische Land-Kirchen-Konferenz an, hier soll die geistliche Ausgestaltung von Kirche auf dem Land diskutiert werden. 

    "Damit Kirche im Dorf bleibt" (PDF-Dokument)


  • Zur Weiterführung der Arbeit des Friedensbeauftragten
    Die landeskirchliche Stelle des Beauftragten für Friedens- und Versöhnungsarbeit wird zunächst für zwei Jahre neu ausgeschrieben. Künftig wird der Arbeitsbereich dann wieder als Referentenstelle im Landesjugendpfarramt angebunden. Neben der Gremienarbeit erhofft man sich durch die erneute Anbindung an das Landesjugendpfarramt  eine optimalere Vernetzung in die Gemeinden hinein. Zuletzt hatte Pfarrer Johannes Neudeck die Stelle inne. Er wechselte auf eigenen Wunsch in die Ev. Landeskirche in Württemberg.
  • Die Arbeitsgruppe „Struktur und Berufsbild“ stellt Eckpunkte des neuen Stellenplans vor
     Die Kirchenleitung stimmte dem Eckpunktepapier „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ zur künftigen Struktur- und Stellenplanung und zur Weiterentwicklung der Berufsfelder im Verkündigungsdienst innerhalb der Landeskirche zu. Das Landeskirchenamt ist nunmehr, auf dieser Grundlage, mit der Entwicklung der weiteren Planung beauftragt. Anlass für das Papier sind die rückgängigen Mitgliederzahlen in allen Kirchenbezirken, auf die adäquat reagiert werden muss. Das Papier stellt hiermit die Weichen für Strukturplanungen, die bis ins Jahr 2040 reichen. Die Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, OLKR Burkart Pilz und die Synodale Bettina Westfeld, werden während der Herbsttagung der 27. Landessynode im November über die erzielten Ergebnisse berichten.
    Kirche mit Hoffnung in Sachsen (PDF-Dokument)

  • Neue Stellen in der Kinder- und Jugendbildung (KJB) in den Kirchenbezirken ab 2019
     Dem Grundsatzpapier „Eckpunkte und Perspektiven der Arbeitsstellen Kinder-Jugend-Bildung in den Kirchenbezirken“ vom 22.03.2016 wurde zugestimmt. Auf dieser Grundlage werden ab 2019 zusätzliche Arbeitsstellen für Kinder- und Jugendbildung in den Kirchenbezirken geschaffen. Die Kirchenleitung sieht es als notwendig an, auf die veränderten Lebenswelten von Kinder und Jugendlichen zu reagieren und dafür geeignete Arbeitsstellen in den Kirchenbezirken einzurichten. Bislang existieren sechs KJB-Stellen als Modellprojekte in der Landeskirche.

  • Anhörung des Kirchenbezirks Auerbach
     Anlässlich des Ruhestandes des amtierenden Superintendenten Rudolf Hesse im kommenden Frühjahr stellten Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kirchenbezirk Auerbach den Mitgliedern der Kirchenleitung den Kirchenbezirk und ihre Erwartungen an einen möglichen neuen Superintendenten/ neue Superintendentin vor.

  • Wiederbesetzung des Ephorenamts Chemnitz
     Die Kirchenleitung beschließt die Wiederbesetzung der Superintendentur des Kirchenbezirks Chemnitz zum 1. Mai 2017. Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenbezirks stellten in der Sitzung vom 16. September 2016 den Kirchenleitungsmitgliedern ihren Kirchenbezirk vor.

  • Haushaltplan 2017
     Die Kirchenleitung stimmte dem Entwurf des Haushaltplanes zur Weiterleitung an die Synode zu. Die Synodalen werden auf ihrer Herbsttagung vom 11. bis 14. November 2016 im Haus der Kirche den Haushaltplan prüfen und beschließen.

  • Landeskirchensteuerbeschluss
     Die Kirchenleitung stimmte dem Entwurf zur Änderung des Landeskirchensteuerbeschlusses zu und leitet diesen der Landessynode zur Beschlussfassung weiter. Die Änderung wurde nötig, da nach § 5 des Sächsischen Kirchensteuergesetzes der Landeskirchensteuerbeschluss durch das Finanzministerium anerkennt werden muss. Da der Freistaat einige Anpassungen vornahm, mussten diese im Landeskirchensteuerbeschluss  nachvollzogen werden.

  • Handreichung  für die „Segnung von Paaren in Eingetragener Lebenspartnerschaft“
    Die Kirchenleitung hat beschlossen, dass zukünftig Segnungen von Paaren in Eingetragenen Partnerschaften in Einzelfällen auch in gottesdienstlichen Handlungen möglich werden. Eine Handreichung bietet Pfarrerinnen und Pfarrern nun ein geordnetes Verfahren, um diesen Segenswünschen zu entsprechen. Dabei ist die Gewissensentscheidung des handelnden Pfarrers, der handelnden Pfarrerin ausschlaggebend.  Die Beratung mit dem Kirchenvorstand ist im Vorfeld jedoch zu suchen. Kann eine Segenshandlung von Pfarrerinnen und Pfarrern verantwortet werden, ist ab dem 1.1.2017 nach der vorliegenden Handreichung zu verfahren. Die Kirchenleitung sah es als geboten an, die mancherorts bereits gelebte Praxis nun in eine kirchliche Ordnung übergehen zu lassen.
    Handreichung (PDF-Dokument) 

  • Ernennung eines neuen Rektors für das Pastoralkolleg in Meißen
     Die Kirchenleitung überträgt Pfarrer Dr. Heiko Franke die 102. Landeskirche Pfarrstelle zur Wahrnehmung des Dienstes als Rektor des Pastoralkollegs der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zum 1. März 2017. Die Neubesetzung wird nötig, da der amtierende Rektor Eckhard Klabunde im Dezember 2016 in den Ruhestand geht.

  •  Geplanter Wechsel des Standortes der Bischofskanzlei
     Die Kirchenleitung wurde darüber informiert, dass die Bischofskanzlei zum 1. Mai 2017 in das Haus an der Kreuzkirche wechselt, welches Eigentum der Dresdner Kreuzkirchgemeinde ist. Seit 2010 befand sich die Bischofskanzlei in der Rampischen Straße, nahe der Frauenkirche. Vorher nutze der Landesbischof Räume in der Tauscherstraße in Dresden Blasewitz.

 

 

  • Brief nach Lettland
    Aufgrund der Entscheidung der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands, Frauen nicht mehr ins Pfarramt zu ordinieren, wird sich die Kirchenleitung mit einem Brief an die Mitglieder der lettischen Kirchenleitung und Erzbischof Vanags wenden. Die Kirchenleitung bedauert die Entscheidung der lettischen Kirche zutiefst und betont, dass der Dienst von Frauen im Pfarramt eine Bereicherung und in der sächsischen Landeskirche unverzichtbar geworden ist. Fünfzig Jahre nach der Einführung der Frauenordination in Sachsen sei der Segen Gottes zu erkennen, der sich mit dieser Entscheidung eröffnet habe. Der Brief schließt mit der konkreten Hoffnung und Erwartung, dass bestehende Partnerschaften zu Gemeinden und Kirchenbezirken in der sächsischen Landeskirche und die Gemeinschaft im Lutherischen Weltbund durch diese Entscheidung nicht beeinträchtigt werden mögen.

  • Kirchengesetz zur Einführung der Lutherbibel in revidierter Fassung
    Die Kirchenleitung stimmt dem Entwurf des Kirchengesetzes zur Änderung des Kirchengesetzes über die Verwendung moderner Übersetzungen der Bibel zu und übergibt diesen der Landessynode zur Beratung und Beschlussfassung. Anlass dafür ist die Einführung der „Lutherbibel revidiert 2017 – die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung“.  Sie kann ab Mitte Oktober 2016 erworben werden. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wird sie am 30. Oktober 2016 in der Georgenkirche in Eisenach im Auftrag des Rates der EKD vorgestellt. In der sächsischen Landeskirche wird die „Lutherbibel revidiert 2017 – die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung“ in den Kirchgemeinden und Kirchspielen in Gottesdiensten im Zeitraum vom 1. Advent 2016 bis Epiphanias 2017 eingeführt. Eine sächsische Handreichung für einen Gottesdienst zur Einführung der neurevidierten Lutherbibel ist bereits im Amtsblatt (ABl. 2016, B 25) erschienen. Den Kirchgemeinden und Kirchspielen werden entsprechend der Anzahl von Gottesdienststätten (Stand 31.12.2015) Exemplare der „Lutherbibel revidiert 2017“ kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgt über die Superintendenturen.

  • Anhörung des Kirchenbezirkes Chemnitz
    In Vorbereitung eines Wechsels im Ephorenamt stellten Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kirchenbezirk Chemnitz den Mitgliedern der Kirchenleitung den Kirchenbezirk und ihre Erwartungen an den neuen Superintendenten/die neue Superintendentin vor. Der amtierende Superintendent Andreas Conzendorf wird im nächsten Frühjahr in den Ruhestand treten.

  • Wahlvorschlag für das Ephorenamt Aue
    Pfarrer Dieter Bankmann, Inhaber der Pfarrstelle der Ev.-Luth. Trinitatiskirchgemeinde Zwönitz, wird der Kirchenbezirkssynode Aue für die Wahl in das Superintendentenamt vorgeschlagen. Pfarrer Bankmann wird sich nun vor der Kirchenbezirkssynode vorstellen. Die Wahl findet am 4. November 2016 statt.

  • Nachberufung in die Landessynode
    Gemäß dem Landessynodalwahlgesetz berief die Kirchenleitung Pfarrer Ravinder Salooja als Mitglied der 27. Landessynode.  Mit dem Ausscheiden von Missionsdirektor Volker Dally aus der Landessynode aufgrund seines Stellenwechsels oblag der Kirchenleitung die Ersatzberufung eines ordinierten Mitgliedes. Aufgrund der besonderen Bedeutung weltweiter Mission entschied sich die Kirchenleitung für die erneute Berufung des Direktors des Leipziger Missionswerkes. Pfarrer Salooja wurde am 14. August 2016 durch Landesbischof Dr. Rentzing in sein neues Amt als Missionsdirektor eingeführt.

  • Informationen zum Sachstand der Umstellung des Meldewesens
    Die Kirchenleitung hat sich über den Sachstand zu den Umstellungen im Meldewesen informiert. Zum 1.11.2015  ist das Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Damit ist die Zuständigkeit für das Meldewesen von den Ländern auf den Bund übergegangen. Zugleich ist der Anschluss des kirchlichen Meldewesens an den OSCI-Standard erfolgt. Beide Veränderungen haben dazu geführt, dass sowohl bei den Kirchen als auch den Kommunen umfangreiche Umstellungen in den Programmen notwendig geworden sind. Die Umstellungen werden zusätzlich dadurch erschwert, dass sowohl auf Seiten der Kommunen als auch auf Seiten der Kirchen die verschiedenen Nutzer unterschiedliche Programme verwenden. Die Komplexität des Umstellungsprozesses hat dazu geführt, dass bei der Datenübermittlung und -verarbeitung zahlreiche Fehler aufgetreten sind.
    Eine Reihe der Fehler konnte zwar bereits behoben werden, aber nach wie vor sind einige wesentliche Fehlerquellen noch nicht bereinigt worden. Die beteiligten Kommunen, Kirchen und deren Programmhersteller arbeiten mit Hochdruck daran, die noch vorhandenen Fehlerquellen so schnell wie möglich zu beseitigen. In dieser Woche ist ein Paket von Änderungen an der in unserer Landeskirche verwendeten Software zur Übernahme und Verteilung der Daten eingearbeitet worden und ist nun im Einsatz, wodurch eine deutliche Verbesserung der Datenqualität erwartet wird.
    Der Kirchenleitung ist bewusst, dass die durch die Umstellung aufgetretenen Fehler und Verzögerungen bei der Datenübermittlung die Arbeit der Kirchgemeinden erschweren. Sie dankt den Kirchgemeinden und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Verständnis und ihre Geduld. Auch der Zentralen Mitgliederverwaltung wird Dank für ihren unermüdlichen Einsatz ausgesprochen.
  • Änderung des Landeskirchlichen Versorgungsgesetzes (LVG)
    Dem Entwurf eines Kirchengesetzes zur Änderung des Kirchengesetzes über die Versorgung der Pfarrer/innen und der Kirchenbeamten/innen sowie ihrer Hinterbliebenen in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und seiner Weiterleitung an die Landessynode zur Beratung und Beschlussfassung wurde zugestimmt. Die Änderung war nötig geworden um das gegenwärtige System der Berechnung des Ruhegehaltes in angemessener Weise auch auf Versorgungsberechtigte, die bereits am 30.06.2001 im landeskirchlichen Dienst standen, auszuweiten. Die Stellungnahme der Pfarrer- sowie der Kirchenbeamtenvertretung wurden in dem vorliegenden Entwurf berücksichtigt.

  • Ernennung eines Superintendenten
    Die Kirchenleitung ernannte Pfarrer Harald Pepel zum Superintendenten für den Kirchenbezirk Zwickau, nachdem er am 17. Juni 2016 durch die Kirchenbezirkssynode gewählt worden war und die Wahl angenommen hatte. Die Stelle des Superintendenten ist verbunden mit der 1. Pfarrstelle der Nicolai-Kirchgemeinde Zwickau. Der Dienstbeginn ist für den 1. März 2017 vorgesehen. Landesbischof Dr. Rentzing wird Pfarrer Pepel am 5. März 2017 in sein neues Amt einführen.

  • ACK Sachsen – neue Delegierte
    Für die Konferenz der  Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Freistaat Sachsen (ACK), die sich nach 6 Jahren wieder neu konstituiert, werden folgende Delegierte und Stellvertreter bestimmt:
     1. Superintendent Dr. Olaf Richter, Stellvertreter: Superintendent Albrecht Nollau
     2. Bezirkskatechetin Susanne Stief, Stellvertreter: Bezirkskatechet Heiko Ullmann
     3. Oberkirchenrat Friedemann Oehme, Stellvertreter: Oberlandeskirchenrat Dr. Peter Meis

    Nach dem zweiten Weltkrieg gegründet, verfolgt die ökumenische Bewegung das Ziel, die christlichen Kirchen zu stärken und miteinander in theologischen sowie gesellschaftlichen Debatten im Austausch zu sein.

  • Zum Verfahren der Strukturreform
    Die Kirchenleitung beschloss, dass die Arbeitsgruppe „Struktur und Berufsbilder“ der Kirchenleitung in der Sitzung am 17. Oktober 2016 den Abschlussbericht ihrer Arbeit vorlegen wird. Erst nach Kenntnisnahme dieses Berichtes wird die Kirchenleitung über das weitere Verfahren beraten.

Für das internationale Treffen und den Empfang ein Hoch auf den Akademie-Ort

MEISSEN – Landesbischof Dr. Carsten Rentzing begrüßte die geladenen Gäste des diesjährigen Sommerempfangs der sächsischen Landeskirche am Montag, 13. Juni, in der St. Afra-Kirche in Meißen. Zu den Vertretern aus Wirtschaft, Medien, Kirche, Kultur und Gesellschaft sowie den Mitgliedern des Bundestages und des Landtages waren auch die Teilnehmenden der internationalen Partnerschaftstagung, die am Wochenende in der benachbarten Evangelischen Akademie stattfand, zum abendlichen Sommerempfang eingeladen. Für den Landesbischof war dies Anlass, um auf das Themenjahr 2016 „Reformation und die Eine Welt“ einzugehen.

Auch in diesem Jahr beziehe sich der Sommerempfang mit den ausländischen Gästen auf das Themenjahr. In seinem Geistlichen Wort griff der Landesbischof das Verlorensein auf: Verlorene Menschen, Menschen in Lagern oder ohne feste Bleibe, Menschen ohne festen Boden unter den Füßen. Allen Verlorenen wolle Jesus festen Halt geben und das Herz wende sich allen zu. Seine Jünger durften es ihm gleich tun. So seien Christen mit dem Geist der Barmherzigkeit hinaus in die Welt gegangen, damit weltweit Segen daraus erwachse, sagte Dr. Rentzing vor den Gästen aus nahen und fernen Landen.

Musikalisch ging es mit ‚Banda international / The Misterious Khilkhal‘ in den Libanon und die Türkei. Die Musikgruppe ist ein Projekt der Dresdner Band ‚Banda Comunale‘, die zusammen mit geflüchteten Menschen eine gemeinsame Formation gegründet hat.

Anschließend hielt der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, seinen Gastvortrag unter der Überschrift „Die Lust an der Größe der Aufgabe – Integration ist ein Marathonlauf, der gerade erst begonnen hat“.

Er ging neben den 1,19 Millionen Männern, Frauen und Kindern, die seit dem vergangenen Sommer in Deutschland Zuflucht und Zukunft gesucht haben, auch auf persönliche Schicksale ein. Fast 40.000 sind derzeit in Sachsen, 0,9 Prozent der Bevölkerung. Obwohl das Verhältnis von einem Flüchtling auf 100 Bewohner klein sei, sei Rassismus in Gewalt umgeschlagen. Die Konflikte dieser Welt seien aber auch unsere Konflikte. „Die globalisierte Welt ist längst ein Dorf geworden – wenn an einem Ende des Dorfes die Hütten brennen, werden wir am anderen Ende nicht so tun können, als ginge uns das nichts an“, sagte der Diakonie-Präsident.

Er sieht die beeindruckende Leistung aller Helfer und Wohlfahrtseinrichtungen und in der Integration eine Herausforderung, die einem gerade begonnenen Marathonlauf gleiche. Er fordert eine tragfähige und glaubwürdige europäische Antwort auf diese Jahrhundertherausforderung. Grenzschließungen seien dagegen keine Antwort.
Für Ulrich Lilie beginne Integration im Kopf und er plädiert für eine Änderung der Einstellung zu den „Flüchtlingen“ in dieser passiven Begrifflichkeit.

Wir bräuchten dringend eine neue Kultur der „Runden Tische“, an denen sich alle Verantwortlichen und alle Verbündeten aus allen gesellschaftlichen Gruppen zu einer verbindlichen Zusammenarbeit und zu konkreten kommunalen Zielen verabreden“, schlug er konkret vor.

Der Diakonie-Präsident sieht die Integration als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, die das Engagement der Alteingesessenen und der Neuankommenden brauche. Dadurch verändere sich das Land, aber Beispiele aus vergangenen Zeiten zeige, dass es auch immer eine Investition in die Zukunft darstellte.
Integration beginne am ersten Tag, denn das lange Warten mache die Menschen krank und zornig. Lilie nannte Beispiele, wo es schneller, effizienter und beweglicher gelänge, indem man auf die Menschen zugehe. Integrations-Ziele sollten gesetzt werden. „Ziele, die wir gemeinsam erreichen können und von denen sowohl die Neuankömmlinge, als auch die Gesamtgesellschaft profitieren werden“, so Lilie.

Alle Ebenen müssten zusammenarbeiten, auch mit ungewöhnlichen Allianzen, was Ausdruck dafür sei, die Kultur der Improvisation umzusetzen. Bei den Menschen, die kommen, erwarte Lilie einen Realismus, sich auf die Grundlagen dieser Gesellschaft mit ihren Freiheiten einzulassen. „Ohne Üben und ohne Engagement gibt es keinen Respekt, keine Nächstenliebe und keine Demokratie“, konstatierte er.
Seitens des Freistaates hielt die Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Andrea Dombois (CDU), ein Grußwort. Die Empfänge der Landeskirche stünden in einer guten Tradition mit der Gelegenheit für gemeinsame Gespräche. Bezogen auf die Hilfe für Geflüchtete würdigte Frau Dombois das ehrenamtliche Engagement in den Kirchgemeinden und Initiativen. Sie erinnerte an die Erklärungen vom Landtagspräsidenten und dem Ministerpräsidenten, die die Anschläge gegen Asylunterkünfte scharf verurteilten. Die Integration sei eine große soziale Aufgabe und verlange ein geistige Auseinandersetzung. So brauchten wir nach dem Christlich-jüdischen Dialog einen Christlich-jüdisch-islamischen Dialog.

Pfarrer Uwe Haubold übermittelte Grüße aus seiner St.-Afra-Kirchgemeinde und er wünschte einen angenehmen Aufenthalt. Er erinnerte an die umfängliche Sanierung der Afrakirche von 2004 bis 2009. Seitdem wird sie wieder vielseitig und vielfach genutzt. Zwischen Evangelischer Akademie und Landesgymnasium St. Afra sei sie Begegnungsort zwischen Kirche und Gesellschaft sowie ein kultureller Treffpunkt. In dieser Kirche würden eine lange Tradition und Gegenwärtiges miteinander verbunden.

Synodalpräsident Otto Guse, der zusammen mit dem Landesbischof und dem Präsident Dr. Johannes Kimme die Einladung unterschrieben hatte, lud die anwesenden durch die hintere Tür in die Barbarakapelle und in den Kreuzgang zu Gesprächen und einem geselligen Zusammensein ein. Das historische Ambiente des Kreuzgangs und der weiteren jahrhundertealten Räumlichkeiten des ehemaligen Klosterbereichs war in ein besonderes Licht gesetzt. Derzeit ist in den Gängen noch die Ausstellung des Breslauer Künstlers Jurek Kozieras zu sehen.

Die Logistik und Heimstadt für die Partnerschaftstagung als auch für den Ablauf des Sommerempfangs war die Evangelische Akademie Meißen verantwortlich und sie sorgte für einen reibungslosen Programmdurchlauf über fast eine Woche.
Den Mitarbeitern ein großes DANKESCHÖN!

  • Internationale Partnerschaftstagung in Meißen

 

 

  •  Termine der Sitzungen der Kirchenleitung und der Landessynoden
    Die Kirchenleitung beschloss die Termine für die Sitzungen der Kirchenleitung im Jahr 2017 sowie für die Tagungen der Landessynode im Jahr 2017 und 2018.
    Die Tagungen der Landessynode sind zu folgenden Terminen vorgesehen:
    Frühjahrstagung: 31. März bis 3. April 2017
    Herbsttagung: 17. bis 20. November 2017
    Frühjahrstagung: 13. bis 16. April 2018
    Herbsttagung: 16. bis 19. November 2018

  • Plan der Landeskollekten für das Jahr 2017
    Die Kirchenleitung beschloss den Plan der Landeskollekten für das Jahr 2017. Kollekten sind eine wichtige Einnahmequelle des landeskirchlichen Haushaltes. Hierdurch werden die Kirchgemeinden und Gemeindeglieder direkt an der Finanzierung landeskirchlicher und gesamtkirchlicher Aufgaben beteiligt.

  • Ernennung einer Auswahlkommission für die Neubesetzung der Ephorenämter
    Die Kirchenleitung beschloss die Bildung einer Auswahlkommission für die Neubesetzung der Ephorenämter, die bis auf die Mitglieder des jeweiligen Kirchenbezirkes konstant bleibt. Ihr gehören neben Landesbischof Dr. Carsten Rentzing (Vorsitzender), den beiden für Personal zuständigen Oberlandeskirchenrätinnen Dr. Jördis Bürger und Margrit Klatte nun auch die synodalen Kirchenleitungsmitglieder Synodalpräsident Otto Guse sowie Pfarrer Albrecht Ehrler an. Hinzu kommen der jeweilige Gebietsdezernent sowie zwei synodale Mitglieder des betreffenden Kirchenbezirksvorstandes (Laie und Geistlicher). Dieses Auswahlgremium führt die Bewerbungsgespräche und legt der Kirchenleitung ihre Empfehlung vor. Im Übrigen bleiben die Arbeitsweise und das Verfahren auf der Grundlage des Beschlusses der Kirchenleitung vom 8. Dezember 2008 unberührt.

  • Neubesetzung - Direktor des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes Leipzig e.V.
    Die Kirchenleitung stimmt der Übertragung der Pfarrstelle zur Wahrnehmung des Dienstes als Direktor des Ev.-Luth. Missionswerkes Leipzig e.V. durch das Landeskirchenamt auf Pfarrer Ravinder Salooja zu. Die 109. Landeskirchliche Pfarrstelle wird für die Dauer von sechs Jahren übertragen. Die Neubesetzung wurde nötig, da Pfarrer Volker Dally auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2016 aus seinem Dienst ausschied. Pfarrer Ravinder Salooja wird am 14. August 2016 durch Landesbischof Dr. Rentzing in der Leipziger Nikolaikirche in seinen neuen Dienst eingeführt.

  • Vorschläge Ephorenamt Zwickau
    Die Pfarrer Dr. Martin Beyer und Harald Pepel werden der Kirchenbezirkssynode Zwickau für die Wahl in das Superintendentenamt vorgeschlagen. Dies entschied die Kirchenleitung, nachdem die Auswahlkommission zwei Bewerber vorgeschlagen hatte. Die beiden Pfarrer werden sich vor der Kirchenbezirkssynode vorstellen. Nach aller Voraussicht wird die Wahl am 17. Juni 2016 stattfinden.

Des Weiteren war der Sommerempfang der Landeskirche am 13. Juni 2016 in der St. Afra Kirche und der Ev. Akademie Meißen Thema der Sitzung. Außerdem tauschten sich die Mitglieder der Kirchenleitung rückblickend über die Erfahrungen und Begegnungen während des Katholikentages in Leipzig aus.

 

 

  • Anhörung Ephorenamt Kirchenbezirk Aue
    Vertreter aus dem Kirchenbezirk Aue stellten den Mitgliedern der Kirchenleitung ihren Kirchenbezirk und ihre Erwartungen an den neuen Superintendenten oder die neue Superintendentin vor. Superintendent Johannes Uhlig hatte zuvor angekündigt zum Ende des Jahres von seinem Dienst vorzeitig zurücktreten zu wollen. Er wird als Gemeinschaftspfarrer in Ottmaring bei Augsburg tätig werden. Die Kirchenleitung beschloss die Wiederbesetzung des Ephorenamtes in Aue.

  • Kirchengesetz zur Änderung des Kassenstellengesetzes und des Zuweisungsgesetzes
    Die Mitglieder der Kirchenleitung stimmten dem Entwurf des Kirchengesetzes zur Änderung des Kassenstellengesetzes und des Zuweisungsgesetzes zu, welches nun an die 27. Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche zur Beratung und Beschlussfassung weitergeleitet wird. Das Rechnungsprüfungsamt wurde gemäß § 2 Absatz 1 RPAG beteiligt und hat zum Gesetzentwurf Stellung genommen. U.a. wird die Zuständigkeit und die Kompetenz des Kassenstellenausschusses erweitert und gestärkt. Das Kirchengesetz soll am 1. Januar 2017 in Kraft treten.

  • Viertes Kirchengesetz zur Änderung des Kandidatengesetzes
    Auch dem Entwurf des Vierten Kirchengesetzes zur Änderung des Kandidatengesetzes wurde zugestimmt. Dieser wird ebenfalls der Landessynode zur Beratung und Beschlussfassung auf ihrer Frühjahrstagung übergeben. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wird u.a. die Seelsorgeausbildung angehender Pfarrerinnen und Pfarrer erweitert, so dass sich der Vorbereitungsdienst von 24 Monate auf 30 Monate verlängert. Die neue Regelung soll zum neuen Vikarskurs am 1. September 2016 in Kraft treten.

  • Papier „Zum Wandel in der Bestattungskultur“
    Erarbeitet von den Verantwortlichen für Friedhofswesen sowie für Gottesdienste und Amtshandlungen im Landeskirchenamt liegt nun ein Papier „Zum Wandel in der Bestattungskultur“ vor. Das Landeskirchenamt reagiert damit auf die nun auch in Sachsen vorfindliche neue Bestattungsform in Friedwäldern. Die Handreichung geht auf theologische Fragestellungen ein und erläutert das Verfahren, wie christliche Bestattungen in sächsischen Friedwäldern in der Praxis zu handhaben sind. Die Handreichung wird im Amtsblatt veröffentlicht. Derzeit gehören etwa 1.200 Friedhöfe zur sächsischen Landeskirche, das entspricht 80% aller sächsischen Friedhöfe.

    Handreichung (PDF-Dokument)

Thema: Interreligiöser Dialog

Die Kirchenleitung kam am 26. und 27. Februar 2016 zu ihrer Klausurtagung zusammen. Dabei ging es um Fragen des interreligiösen Dialogs, insbesondere im Blick auf den Islam. Daher stand das gemeinsame Papier des Ökumenischen Rates der Kirchen, des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog und der Weltweiten Evangelischen Allianz „Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt“ ebenso auf der Tagesordnung wie eine ausführliche Einführung in den Islam. Zu beidem referierte Dr. Harald Lamprecht, der Weltanschauungs- und Sektenbeauftragte der Landeskirche. Am Abend war ein Vertreter der türkisch-muslimischen Gemeinde aus Dresden zu Gast, der persönliche Einblicke in seinen Glauben und seine religiöse Praxis gab. Tags darauf berichtete Pfarrer Jens Buschbeck von der Gemeindeaufbauarbeit in der Lutherkirchgemeinde Zwickau, wobei die Angebote für und die Arbeit mit geflüchteten Menschen den Schwerpunkt bildeten. Er wurde begleitet von zwei aus dem Iran stammenden Gemeindegliedern, die von ihren Glaubens- und Lebenserfahrungen sprachen.

In der Geschäftssitzung der Kirchenleitung wurden zwei Beschlüsse gefasst:

  • Leiter des Rechnungsprüfungsamtes
    Herr Timo Haase wird auf Vorschlag des Landeskirchenamtes im Einvernehmen mit dem Prüfungsausschuss der Landessynode zum Leiter des Rechnungsprüfungsamtes mit Wirkung zum 16. April 2016 berufen. Timo Haase ist Jurist und Betriebswirt und seit 2001 als Referent im Finanzdezernat tätig, seit 2005 auch als Vertreter des Finanzdezernenten.
    Die Stelle des Leiters des Rechnungsprüfungsamtes ist zum 1. Februar 2016 neu zu besetzen, da der Stelleninhaber Herr Oberkirchenrat Kahnert nach langjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch in die Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland wechselte.

  • Superintendentengesetz
    Der Entwurf eines Kirchengesetzes zur Ordnung des Amtes des Superintendenten in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens wird der Landessynode in ihrer Frühjahrstagung zur Beratung übergeben. Die Stellungnahme der Pfarrervertretung zum Kirchengesetzentwurf vom 11. Februar 2016 wird ebenfalls der Landessynode mit der Bitte um Aufnahme in das Verfahren zur Beratung und Beschlussfassung des Gesetzes weitergeleitet. Die Landessynode hatte auf ihrer Herbsttagung 2015 das Superintendentengesetz zurückgestellt, da die Synodalen das Votum der Pfarrervertretung einholen wollten.


Weitere Informationen:

Ernennung Ephorenamt Löbau-Zittau
Die Kirchenleitung ernennt Frau Pfarrerin Antje Pech zur Superintendentin des Kirchenbezirkes Löbau-Zittau. Die Kirchenbezirkssynode hatte auf ihrer Sitzung am 20. November 2015 Pfarrerin Pech als Superintendentin gewählt. Ihr wird die  4. Pfarrstelle der Kirchgemeinde St. Nicolai in Löbau mit den Schwesternkirchen Bischdorf-Herwigsdorf und Lawalde übertragen. Der Dienstbeginn ist für den 1. Mai 2016 vorgesehen. Landesbischof Dr. Carsten Rentzing wird Frau Pfarrerin Pech am  8. Mai 2016 in ihr Amt einführen. Sie tritt damit die Nachfolge von Superintendent Günter Rudolph an, der seinen vorzeitigen Ruhestand zum 31. März 2016 angekündigt hatte.

Vorbereitung Klausurtagung
Die Klausurtagung der Kirchenleitung am 26. und 27. Februar 2016 in Moritzburg findet unter dem Thema „Interreligiöser Dialog – Grundlagen und Orientierungen“ statt. Unter anderem wird der Sekten- und Weltanschauungsbeauftragte der Landeskirche Dr. Harald Lamprecht mit dem Referat „Islam verstehen“  zu den Kirchenleitungsmitgliedern sprechen. Außerdem soll die Situation der geflüchteten Muslime und Christen thematisiert und praktische Gemeindemodelle in der Arbeit mit Flüchtlingen vorgestellt werden. Eine gemeinsame Abendmahlsfeier wird die Klausurtagung, die aller zwei Jahre stattfindet, beenden.

Kirchenleitung verurteilt Gewaltaufruf
Die Kirchenleitung beschließt eine öffentliche Erklärung und verurteilt damit die Äußerung von Tatjana Festerling während der Legida-Kundgebung am 11. Januar 2016 in Leipzig als einen Aufruf zur gewaltsamen Auseinandersetzung, der dem gesellschaftlichen Frieden in unserem Land schweren Schaden zufügt.  Die Presseerklärung zum Beschluss finden Sie hier:

19. Januar 2016
Sächsische Kirchenleitung verurteilt Aufrufe zur Gewalt
DRESDEN - Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens sieht in der Äußerung von Tatjana Festerling auf der LEGIDA-Kundgebung am 11. Januar 2016 in Leipzig einen Aufruf zur gewaltsamen Auseinandersetzung, der dem gesellschaftlichen Frieden im Land schweren Schaden zufüge.
Auf ihrer Sitzung am 18. Januar in Dresden verurteilte die Kirchenleitung alle Aufrufe zur Gewalt und wendet sich gegen alle öffentlichen Äußerungen, durch welche ein geistiges Klima geschaffen werden solle, das Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung legitimiere.
Die Kirchenleitung stellte sich hinter den Leipziger Kirchenbezirksvorstand, der nach diesen Aufrufen Strafanzeige erstattet hatte.
Zum Hintergrund: Auf der LEGIDA-Kundgebung am 11. Januar 2016 wurde folgende Äußerung von Tatjana Festerling aufgezeichnet: „Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln.“
Von Vertretern der Kirchen der Messestadt war für den 11. Januar zu einer friedlichen Lichterkette aufgerufen worden, um ein Zeichen gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit zu setzen.

Sitzung der Kirchenleitung am 04. Dezember 2015

Zu Beginn der Sitzung fand ein Austausch über die zurückliegende Herbsttagung der Landessynode statt.

  • Perspektivpapier: „Wo christlicher Glaube wächst“
    Die Kirchenleitung stimmte dem Perspektivpapier „Wo christlicher Glaube wächst / Perspektiven und strategische Schritte zur Stärkung und Entwicklung evangelischer Kindertagesstätten in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens“ zu. Das von einer Arbeitsgruppe unter Leitung des Bildungsdezernates erarbeitete Papier erläutert die Situation und Perspektiven der evangelischen Kindertagesstätten und beinhaltet ein Konzept, wie diese weiter entwickelt und gestärkt werden können. Derzeit besuchen etwa 20.000 Mädchen und Jungen einen Kindergarten in einer evangelischen Trägerschaft. Die Umsetzung dieser Konzeption obliegt dem Landeskirchenamt, welches der Kirchenleitung über die jeweiligen Umsetzungsschritte und Erfahrungen regelmäßig berichten wird.
    Perspektivpapier "Wo christlicher Glaube wächst"
  • Erklärung des Kuratoriums Luther 2017 zum Reformationsjubiläum
    2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag in Wittenberg zum 500. Mal. Das Reformationsjubiläum wird in vielen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland gefeiert und bereits jetzt sind zahlreiche Menschen in die Vorbereitungen eingebunden. Eine Erklärung des Kuratoriums Luther 2017 nimmt dies zum Anlass, die Bedeutung des Reformationsjubiläums deutschlandweit und international zu unterstreichen, den Beteiligten zu danken und die bisher bestehenden Kooperationen zwischen Kirche, Politik und Gesellschaft, aber auch die ökumenischen Bemühungen zu würdigen. Die Kirchenleitung nahm diese Erklärung zustimmend zur Kenntnis und bittet die Kirchgemeinden, sich auch weiterhin und im Sinne der Erklärung aktiv an dem Reformationsjubiläum zu beteiligen. Die verschiedenen Veranstaltungsformate, die für das Jubiläumsjahr geplant sind und in denen auch die sächsische Landeskirche in verschiedener Weise beteiligt ist, finden Sie hier: https://r2017.org/
  • Veränderungen im Kirchspiel Rochlitzer Land
    Die Kirchenleitung stimmte der Veränderung der Kirchenbezirksgrenzen der Kirchenbezirke Glauchau-Rochlitz und Leisnig-Oschatz zu, die sich aus dem  Wechsel der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Geringswalde in ein anderes Kirchspiel ergeben. Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 scheidet sie aus dem Ev.-Luth. Kirchspiel Rochlitzer Land aus und wird zum gleichen Zeitpunkt Kirchgemeinde des Ev.-Luth. Kirchspiels Waldheim-Geringswalde. Damit gehört die Kirchgemeinde Geringswalde zum Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz.
  • Klausurtagung der Kirchenleitung
    Die Klausurtagung der Kirchenleitung am 26./27. Februar 2016 steht unter dem thematischen Schwerpunkt „Interreligiöser Dialog – Grundlagen und Orientierungen“. Verantwortlich für die inhaltliche Vorbereitung sind Landesbischof Dr. Carsten Rentzing und Oberlandeskirchenart Dr. Peter Meis. In der Klausurtagung soll es daher sowohl um die theologischen Grundfragen gehen, als auch um die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die kirchgemeindliche Praxis. Die Kirchenleitung nutzt aller zwei Jahre die Möglichkeit, sich ausgiebiger mit einem aktuellen Thema der Gegenwart auseinanderzusetzen.
  • Empfang der Kirchenleitung
    Der Sommerempfang der Kirchenleitung findet am Montag, den 13. Juni 2016, im Rahmen der Tagung zum Themenjahr der Lutherdekade „Reformation und die Eine Welt“ statt. Zu dem Empfang wird in die Evangelische Akademie in Meißen eingeladen, in der zeitgleich die internationalen missionarischen Partner unserer Landeskirche zu Gast sind. Dies bietet die Möglichkeit, über die kirchlichen Interessen hinaus den Sinn ökumenischer Partnerschaftsarbeit in der Öffentlichkeit deutlich zu machen.

 

Sitzung der Kirchenleitung am 05. Oktober 2015

  • Haushaltplan 2016
    Wie jedes Jahr im Oktober stand auch in dieser Sitzung der Kirchenleitung der Entwurf des Haushaltplans für das kommende Haushaltjahr im Mittelpunkt der Beratungen. Die Kirchenleitung stimmte der Weiterleitung des Haushaltplanentwurfs für das Haushaltjahr 2016 an die 27. Landessynode zu. Die Beratung und Beschlussfassung über den Haushalt 2016 ist in der Herbsttagung der Landessynode (13. bis 16. November 2015) geplant.
  • Kirchengesetz zur Ordnung des Amtes des Superintendenten
    Die Kirchenleitung beriet weiterhin über den Entwurf eines Kirchengesetzes zur Ordnung des Amtes des Superintendenten in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens. Ein solches Kirchengesetz war von der 26. Landessynode im Rahmen der Debatte über die Änderung des Kirchenbezirksgesetzes erbeten worden.  Der Entwurf des Superintendentengesetzes wird der Landessynode zur Beratung und Beschlussfassung in der Herbsttagung vorgelegt.
  • Flüchtlingsthematik
    Die Kirchenleitung beschäftigte sich abermals mit der aktuellen politischen Situation in Sachsen. Sie beriet über konkrete Möglichkeiten der Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen und erörterte den aktuellen Stand nutzbarer und frei stehender kirchlicher Wohnräume. Ziel müsse es sein, aus den vielen spontanen Hilfeleistungen heraus nun dauerhafte Strukturen der Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu schaffen, um auf lange Sicht Flüchtlingen sinnvoll helfen zu können.

 

 

Termine 2017:

  • Freitag, 20.10.2017
    Kirchenleitung

  • 17.- 20.11.2017   
    Herbsttagung der Landessynode

  • Freitag, 08.12.2017
    Kirchenleitung
  • Freitag/Samstag, 19./20.01.2018 Klausur
  • Montag, 26.02.2018
  • Freitag, 23.03.2018
  • 13. - 16.04.2018
    Frühjahrstagung der Landessynode
  • Montag, 07.05.2018
  • Montag, 18.06.2018
  • Freitag, 24.08.2018
  • Freitag, 21.09.2018
  • Montag, 22.10.2018
  • 16. - 19.11.2018
    Herbsttagung der Landessynode
  • Freitag, 30.11.2018

Bereich

Kontakt:

Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Postfach 12 05 52
01006 Dresden

Lukasstraße 6
01069 Dresden

Telefon 0351 / 4692-114
Telefax 0351 / 4692-144

E-Mail: kirchenleitung@evlks.de

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