Leitung / Verwaltung

Archivpflege

Fachaufsicht

Die Fachaufsicht über die Archive evangelisch-lutherischer Kirchgemeinden in Sachsen und die archivfachliche Schulung und Beratung im Rahmen der kirchlichen Verwaltungsausbildung wird durch das Landeskirchenarchiv wahrgenommen.

Im Landeskirchenarchiv in Dresden befinden sich auch Quellen, die Auskunft zur Geschichte von Kirchgemeinden der sächsischen Landeskirche geben und neben der wissenschaftlichen Forschung auch für die Heimat- und Familienforschung herangezogen werden können. Allerdings deckt die Überlieferung nicht vollständig alle Orte und Zeiträume ab und ist in sich sehr inhomogen, so dass erst eine konkrete Recherche zeigen kann, ob relevante Dokumente nachweisbar sind.

 

Eine kurze Ausführung finden Sie in der Beilage INFORMATIONEN ZUM ARCHIVWESEN IN DER EV.-LUTH. LANDESKIRCHE SACHSENS Nummer 13 im Amtsblatt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Nr. 24 von 2016:

Landeskirchenarchiv der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Lukasstrasse 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692353
Fax: 0351 4692109
E-Mail:

Weitere Informationen

Ansprechpartner in den Kirchenbezirken

Die Archivpflege für Kirchenbezirke, Superintendenturen und Kirchgemeinden nehmen hauptamtliche Archivpfleger und Archivpflegerinnen an den Regionalkirchenämtern wahr. Auch ruhende Traditionsbibliotheken von Kirchgemeinden und Superintendenturen sowie Buchbestände der Pfarrämter und Superintendenturen werden im Rahmen der Archivpflege betreut.
Es bestehen die unten angegebenen Zuordnungen.

 

Regionalkirchenamt Dresden

Kirchenbezirke Bautzen-Kamenz, Dresden Mitte, Dresden Nord, Löbau-Zittau, Meißen-Großenhain:
Judith Raue,  Telefon: 0351 4923-356

Kirchenbezirke Freiberg und Pirna:
Ulrike Budig,  Telefon: 0371 38102-14

 

Regionalkirchenamt Chemnitz

Kirchenbezirke Annaberg und Marienberg:
Ulrike Budig,  Telefon: 0371 38102-14

Kirchenbezirke Aue, Auerbach, Chemnitz, Plauen und Zwickau:
Ines Herrmann, Telefon: 0371 38102-12

 

Regionalkirchenamt Leipzig

Kirchenbezirke Glauchau-Rochlitz, Leipzig, Leipziger Land und Leisnig-Oschatz:
Maik Thiem,  Telefon: 0341 14133-25

Schriftgutverwaltung

Um eine einheitliche, zweckmäßige und rationelle Verwaltung des Schriftgutes erreichen zu können, trat am 1. Januar 2016 die „Ordnung über die Verwaltung, Aufbewahrung, Aussonderung und Kassation von Schriftgut der Kirchgemeinden (Schriftgut- und Kassationsordnung)“ vom 13. Oktober 2015 in Kraft. Sie sollen die Zuordnung und Ablage des Schriftgutes regeln und seine Auffindbarkeit gewährleisten und beschleunigen.

Diese Ordnung gilt für alle Kirchgemeinden und Kirchspiele der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, die Unterlagen in Registraturen, Altregistraturen oder Archiven verwalten.

Sie ist zusammen mit ihren Anlagen („Aktenplan mit Aufbewahrungs- und Kassationsplan“ und „Muster Kassationsprotokoll“) im Amtsblatt Nummer 23/2015 veröffentlicht worden. Über den CN-Zugang der Landeskirche kann unter Downloads außerdem der Aktenplan als Excel-und Word-Datei abgerufen werden.

Da die Registratur die Grundlage für das Verwaltungshandeln einer Kirchgemeinde bildet und eine strukturierte Ablage das Wiederauffinden von Dokumenten und die Bildung eines Archivs erleichtern, sind in der Beilage INFORMATIONEN ZUM ARCHIVWESEN IN DER EV.-LUTH. LANDESKIRCHE SACHSENS Nummer 13 im Amtsblatt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Nr. 24 von 2016 für die Registratur, das Archiv und die Bibliothek geltende, wesentliche Abläufe dargestellt worden.

Archivraumordnung und Notfallvorsorge

Die Richtlinie für die Einrichtung und Sicherung kirchlicher Archivräume vom 16.04.2002 (Archivraumordnung) legt die wichtigsten Regeln zur Unterbringung von Archivgut, zur Raumbeschaffenheit und Raumausstattung, zu Raumklima und zu Schutzmaßnahmen fest.

Spätestens nach dem Hochwasser im Jahre 2002 wurde bewusst, dass der Notfallplanung zur dauerhaften Kulturgutsicherung in den Archiven eine Schlüsselfunktion zukommt. Deshalb ist in die Archivraumordnung von 2002 eine Notfallordnung eingebunden und als Änderung 2006 im Amtsblatt veröffentlicht worden. Diese Änderung enthält ein Muster für einen kurzgefassten Notfallplan für Kirchgemeindearchive und den Inhalt für die Minimalvariante einer Notfallbox als ein weiterer wichtiger Bestandteil der Schadensprävention. Auch wird gleich darauf hingewiesen, nach welcher Zeit ein Austausch von Materialien erfolgen muss.

Der Musternotfallplan gibt vor allem bei einem Wasserschaden notwendige Maßnahmen an und sollte in den Notfallplan der Kirchgemeinde eingebunden sein.


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