Mitteilungen

Zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Informationen der Landeskirche / FAQs (thematisch)

Die Hinweise auf dieser Seite richten sich vorrangig an Kirchgemeinden und ihre Mitarbeitenden. Sie sollen eine Orientierung im Umgang mit der aktuellen Situation bieten. Viele Fragen müssen jedoch vor Ort im konkreten Einzelfall und im seelsorgerlichen Ermessen getroffen werden.

Kirchgemeindeglieder bitten wir daher, sich mit ihren Fragen direkt an die Kirchgemeinden vor Ort zu wenden. Alle Mitarbeitenden der Kirchgemeinden, insbesondere die Pfarrerinnen und Pfarrer, stehen Ihnen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Ihre Kirchgemeinde finden Sie über unsere Gemeindesuche.

die Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020, die seit 1. September 2020 gilt und bis zum 2. November 2020 gelten wird, bringt keine wesentliche Änderung für die kirchliche Praxis mit sich. 

Gottesdienste, Gruppen und Kreise (auch Christenlehre und Konfirmandenunterricht) können wieder stattfinden. Zu beachten sind dabei die folgenden Regelungen:

  • Weiterhin sollte in jeder Kirchgemeinde ein aktualisiertes Hygienekonzept für alle Orte und Veranstaltungen vorliegen, welches auf Nachfrage vorgelegt werden kann.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet.
  • Auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sollte weiterhin überall hingewiesen werden. Gern können Sie dazu die Vorlagen für Hinweisschilder auf unserer Homepage nutzen.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nach wie vor dringend zu empfehlen, insbesondere in Bereichen, in denen eine Unterschreitung des Mindestabstandes regelmäßig zu befürchten ist (z.B. im Eingangsbereich). Der Mund-Nasen-Schutz schützt vor allem die anderen und ist daher ein Zeichen der Achtsamkeit und Solidarität gegenüber gefährdeten Menschen. Für das Tragen eines solchen Schutzes zu werben ist daher weiterhin wichtig und notwendig.
  • Beim Singen im Gottesdienst und in Gemeindekreisen bleibt der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. 
  • Die Verwendung von Gesangbüchern ist wieder möglich. Sollten diese täglich oder sogar mehrmals am Tag in Verwendung sein, sollte eine Desinfektion zwischendurch erfolgen.
  • Wo dies möglich ist, sollte auch weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Sitzplätzen eingehalten werden. Seit 18. August 2020 und auch zukünftig kann er dort verringert werden, wo eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. Dies ist insbesondere für die anstehenden Konfirmationen und Erntedankgottesdienste, aber sicherlich auch im Hinblick auf die Planung für Advents- und Weihnachtsgottesdienste von Bedeutung.
    • Im Wortlaut heißt es in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 16): "Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Erhebung von Kontaktdaten sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich."
  • Für die Kontaktnachverfolgung ist daher weiterhin das Führen von Anwesenheitslisten zwingend erforderlich. Diese Daten sind nach § 7 Absatz 1 der Corona-Schutz-Verordnung für die Dauer eines Monats geschützt vor dem Zugriff Dritter aufzubewahren. 
    • Für eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung in Gottesdiensten empfehlen wir Ihnen weiterhin die Erfassung der Teilnehmenden mit auf der Rückseite nummerierten Teilnehmendenkarten auf den Sitzplätzen und einem Plan der nummerierten Sitzplätze, der in den nächsten Monaten dann unverändert angewendet werden kann. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden die Personen bekannt sind und informiert werden können, die im näheren Umkreis saßen.
    • In Gemeindekreisen, Christenlehre- oder Konfirmandengruppen ist eine Teilnehmerliste ausreichend, da es sich in der Regel um kleinere Gruppen handelt und ggf. die Sitzordnung auch wechselt. Auch hier kann der Mindestabstand verringert werden, wenn alle Teilnehmenden erfasst werden. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden alle weiteren Teilnehmenden bekannt sind und sofort informiert werden können. Wenn dies gewährleistet ist, können alle kirchlichen Aktivitäten wieder stattfinden.

Für die Kirchenmusik gelten die in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 4) benannten Abstands- und Hygieneregeln:

"Hygieneregeln für Orchester, Chöre und Musikschulen

  • In Abhängigkeit von der Größe der Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten ist eine Obergrenze für die Anzahl aller zeitgleich anwesenden Musizierenden im Konzept festzulegen, die die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglicht.
  • Unterricht, Proben und Aufführungen sollten unter Beachtung des Mindestabstandes organisiert werden. Beim Spielen von Blasinstrumenten sollte ein Abstand von 3 Metern zur nächsten Person in Blasrichtung sowie von 2 Metern seitlich zur nächsten Person eingehalten werden. Beim Singen ist zwischen den Personen ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen einzuhalten. Beim Aufstellen eines Chores in Reihen wird empfohlen, die Personen jeweils um 2 Meter auf Lücke versetzt zu stellen. Der Abstand zum Publikum muss mindestens 4 Meter betragen.
  • Bei Blasinstrumenten ist das Kondenswasser aufzufangen. Benutzte Einmaltücher sind in reißfesten Müllsäcken zu sammeln und zu entsorgen. Textile Tücher sind nach der Nutzung entsprechend zu waschen.
  • Nach jeder Unterrichtseinheit, Probe oder Aufführung ist gründlich zu lüften."

Bei der Durchführung der Kirchenvorstandswahlen sollten folgende Hinweise beachtet werden:

Wahlhelfer

  • Wahlhelfer und Wahlhelferinnen sollten frei von ansteckenden Krankheiten sein
  • Wahlhelfer/-innen sollten Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch für Wähler/-innen sollte dies gelten.
  • Wahlhelfer/-innen sollten nach Möglichkeit Handschuhe beim Auszählen tragen, in jedem Fall regelmäßig Hände waschen und desinfizieren und Berührungen im Gesicht vermeiden

Räume und Zeiten

  • Es sollte genug Platz für Wahlhandlung und Abstand vorgesehen werden (Schlangen organisieren, Laufwege markieren)
  • Es sollten Hinweisschilder aufgestellt werden (Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen).
  • Es sollte genug Zeit für die Wahl eingeplant werden.
  • Es sollte regelmäßig gelüftet werden.

Materialien

  • Die Wähler/-innen sollten nach Möglichkeit eigene Stifte nutzen. Es sollten zusätzlich ausreichend viele Stifte vorhanden sein.
  • Die Stifte sollten nur einmal benutzt werden (zusammen mit Wahlzettel ausgeben) und müssen dann desinfiziert werden. (Behälter für gebrauchte Stifte vorsehen, Desinfektionstücher zum Desinfizieren der Stifte durch einen Helfer vorbereiten)
  • Es sollten Handschuhe für das Auszählen vorhanden sein. 

Aktualisiert am 3. September 2020

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind auch in kirchlichen Räumen einzuhalten. Dazu stellen wir hier Vorlagen für Hinweis-Schilder zur Verfügung, die für die Gegebenheiten vor Ort auch angepasst werden können. 

Aktualisiert am 5. Juni 2020

die Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020, die seit 1. September 2020 gilt und bis zum 2. November 2020 gelten wird, bringt keine wesentliche Änderung für die Gottesdienstpraxis mit sich. 

Gottesdienste sind in Kirchen und geschlossenen Räumen sowie im Freien ohne Personenbegrenzung möglich unter folgenden Voraussetzungen:

  • Weiterhin sollte in jeder Kirchgemeinde ein aktualisiertes Hygienekonzept für alle Gottesdienstorte vorliegen, welches auf Nachfrage vorgelegt werden kann.
  • Bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet.
  • Auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sollte weiterhin überall hingewiesen werden. Gern können Sie dazu die Vorlagen für Hinweisschilder auf unserer Homepage nutzen.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nach wie vor dringend zu empfehlen, insbesondere in Bereichen, in denen eine Unterschreitung des Mindestabstandes regelmäßig zu befürchten ist (z.B. im Eingangsbereich vor und nach dem Gottesdienst). Der Mund-Nasen-Schutz schützt vor allem die anderen und ist daher ein Zeichen der Achtsamkeit und Solidarität gegenüber gefährdeten Menschen. Für das Tragen eines solchen Schutzes zu werben ist daher weiterhin wichtig und notwendig.
  • Beim Singen im Gottesdienst bleibt der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. 
  • Die Verwendung von Gesangbüchern ist wieder möglich. Sollten diese täglich oder sogar mehrmals am Tag in Verwendung sein, sollte eine Desinfektion zwischendurch erfolgen.
  • Wo dies möglich ist, sollte auch weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Sitzplätzen eingehalten werden. Seit 18. August 2020 und auch zukünftig kann er dort verringert werden, wo eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. Dies ist insbesondere für die anstehenden Konfirmationen und Erntedankgottesdienste, aber sicherlich auch im Hinblick auf die Planung für Advents- und Weihnachtsgottesdienste von Bedeutung.
    • Im Wortlaut heißt es in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 16): "Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Erhebung von Kontaktdaten sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich."
  • Für die Kontaktnachverfolgung ist daher weiterhin das Führen von Anwesenheitslisten zwingend erforderlich. Diese Daten sind nach § 7 Absatz 1 der Corona-Schutz-Verordnung für die Dauer eines Monats geschützt vor dem Zugriff Dritter aufzubewahren. 
    • Für eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung in Gottesdiensten empfehlen wir Ihnen weiterhin die Erfassung der Teilnehmenden mit auf der Rückseite nummerierten Teilnehmendenkarten auf den Sitzplätzen und einem Plan der nummerierten Sitzplätze, der in den nächsten Monaten dann unverändert angewendet werden kann. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden die Personen bekannt sind und informiert werden können, die im näheren Umkreis saßen.
  • Für liturgisch Handelnde gilt: Während zwischen Besuchern der Mindestabstand von bisher 1,5 Metern verringert werden kann, muss der Abstand zwischen liturgisch Handelnden zur Gemeinde weiterhin 3 Meter betragen. Die liturgisch Handelnden müssen keinen Mundschutz tragen.
  • Emporen sind nutzbar, wenn entsprechende Abstandsregelungen bzw. das Tragen von Mund-Nasen-Schutz bei Ein- und Ausgängen eingehalten werden können.
  • Kindergottesdienste sind für Kinder ab dem Kindergartenalter auch ohne Begleitung von Erwachsenen möglich. Zu bedenken ist, dass die Kinder aus unterschiedlichen Einrichtungen und Gruppen zusammenkommen. Daher muss geklärt und im Hygienekonzept der Kirchgemeinde aufgenommen sein, wie die Hygieneregeln in Kindergottesdiensten eingehalten werden können. Die Familien sind nach Möglichkeit bereits am Eingang über die Regeln und Rahmenbedingungen für Kindergottesdienste zu informieren (ggf. mit einer Einladungskarte mit Hinweisen), so dass die Eltern selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder in den Kindergottesdienst schicken. Die Teilnahme der Kinder sollte (ggf. gleich auf einem Abschnitt der Einladungskarte) dokumentiert werden (Kontaktnachverfolgung).

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 gelten bis auf die neuen Regeln zum Mindestabstand weiter und setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus. Dafür kann das Muster-Hygienekonzept verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten und Veranstaltungen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste und Veranstaltungen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. Weiterhin zu beachten sind die Empfehlungen zu Taufe, Abendmahl und Segenshandlungen

Für Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, stehen die Fernseh- und Rundfunkgottesdienste weiter zur Verfügung. Darüber hinaus können Kirchgemeinden Sonntagspredigten oder kurze Andachten per Brief zu diesen Gemeindegliedern bringen.

Hinweise auf Materialien für die Gottesdienste

Zur Vorbereitung der Gottesdienste können Gottesdienstverantwortliche zurückgreifen auf die Lesepredigten der VELKD (jeweils im Vorfeld des Sonntages/Feiertages unter https://www.velkd.de/gottesdienst/lesepredigt.php) sowie auf Lesepredigten aus der Reihe „Er ist unser Friede“ (Die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig (EVA) gibt halbjährlich die Lesepredigten-Reihe „Er ist unser Friede“ heraus. Wegen der Pandemie-Einschränkungen gestattet die EVA ausnahmsweise die kostenfreie Nutzung der Download-Version der Lesepredigten. Sie sind zu finden auf Homepage des Verlages www.eva-leipzig.de im Downloadbereich (https://www.eva-leipzig.de/dl.php?id=4852). Verwendung finden können weiterhin Gottesdienstentwürfe des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD) zur Jahreslosung oder des Kirchenchorwerkes zum Kantate-Sonntag als auch die Handreichung „Kommt, atmet auf“ oder die Vorlagen zu Tagzeitengebeten im Evangelischen Gesangbuch (Morgengebet – Mette Nr. 783, Mittagsgebet Nr. 784, Abendgebet – Vesper Nr. 785, Nachtgebet – Komplet Nr. 786) sowie Taizégebete (Nr. 789).

Aktualisiert am 3. September 2020

Einen Vorschlag für die Praxis in den Kirchgemeinden der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, das Heilige Abendmahl unter Pandemie-Hygienebedingungen zu feiern, finden Sie: Vorschlag zur Abendmahlspraxis

Aktualisiert am 24. Juli 2020

Die Konfirmationen in Sachsen, die eigentlich laut Konfirmationsordnung zwischen Palmsonntag und Trinitatis gefeiert werden, sind vielfach verschoben worden. Vor Ort wurde im Austausch mit den Mitarbeitenden in der Konfirmandenarbeit und den Familien der Konfirmanden vielfach entschieden, die Konfirmationen für 2020 in den September oder Oktober zu verlegen.

Weiterhin hat das Landeskirchenamt beschlossen, dass die zur Konfirmation im Jahr 2020 angemeldeten Konfirmanden zu den Kirchenvorstandswahlen am 13. September 2020 wahlberechtigt sind, auch wenn die Konfirmation erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet. Die Anmeldung zur Konfirmation muss allerdings bis zum 5. September 2020 erfolgt sein. Dies gilt auch, wenn der ursprünglich geplante Konfirmationstermin des Jahres 2020 angesichts der Corona-Pandemie von den Kirchgemeinden in das Jahr 2021 verlegt worden ist und die Jahrgänge 2020 und 2021 zusammengefasst werden.

Im Vorfeld der Konfirmationen sollen die Feiern des Erstabendmahls stattfinden.
Es ist bedauerlich, dass die Abendmahlsfeiern nicht in der gewohnten Weise durchgeführt werden können. Der Empfang des Gemeinschaftskelches ist unter den gegenwärtigen Umständen der Covid 19-Pandemie nach wie vor nicht angeraten.

Die in den letzten Wochen unterbreiteten Vorschläge zur Abendmahlsfeier unter beiderlei Gestalt ist für geübte Abendmahlsgemeinden ein möglicher Weg.
Weiterhin ist aber die Kommunion sub una und damit der Verzicht auf den Gemeinschaftskelch die empfehlenswerte Form des Abendmahlsempfangs.

- Hygienische Vorsicht hinsichtlich der Gemeinde wie auch der liturgisch Mitwirkenden ist ohne zusätzlichen Aufwand und ohne zusätzliche Kosten zu gewährleisten.
- Auch der Abendmahlsempfang sub una ist ein vollständiger Abendmahlsempfang (Hinweise auf geltende Regelungen zur Feier des Heiligen Abendmahls vom 25. November 2014 (ABl. 2014 S. A 302)).
- Dies entspricht nicht dem reformatorischen Wunsch nach einem Abendmahlsempfang unter beiderlei Gestalt und dem Gebrauch des Gemeinschaftskelchs. Dies ist zurzeit aber noch nicht verantwortlich zu empfehlen.

Das Ausspenden der Hostie ist aber unter Berücksichtigung der schon seit geraumer Zeit gegebenen Empfehlungen möglich. Wir bitten Sie in den Kirchenvorständen zu beraten, ob unter Berücksichtigung der genannten Gesichtspunkte weiterhin auf die Feier des Abendmahls verzichtet werden muss.

Das Erstabendmahl der Konfirmandinnen und Konfirmanden kann in der Kirchgemeinde Anlass dazu geben, wieder regelmäßig das Abendmahl zu feiern und hoffentlich Schritt für Schritt wieder zu einer stiftungsgemäßen Feier des Abendmahles zurückzukehren.

Aktualisiert am 10. August 2020

Bei der Durchführung der Kirchenvorstandswahlen sollten folgende Hinweise beachtet werden:

Wahlhelfer/-innen und Wähler/-innen

  • Wahlhelfer und Wahlhelferinnen sollten frei von ansteckenden Krankheiten sein
  • Wahlhelfer/-innen sollten Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch für Wähler/-innen sollte dies gelten.
  • Wahlhelfer/-innen sollten nach Möglichkeit Handschuhe beim Auszählen tragen, in jedem Fall regelmäßig Hände waschen und desinfizieren und Berührungen im Gesicht vermeiden

Räume und Zeiten

  • Es sollte genug Platz für Wahlhandlung und Abstand vorgesehen werden (Schlangen organisieren, Laufwege markieren)
  • Es sollten Hinweisschilder aufgestellt werden (Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen).
  • Es sollte genug Zeit für die Wahl eingeplant werden.
  • Es sollte regelmäßig gelüftet werden.

Materialien

  • Die Wähler/-innen sollten nach Möglichkeit eigene Stifte nutzen. Es sollten zusätzlich ausreichend viele Stifte vorhanden sein.
  • Die Stifte sollten nur einmal benutzt werden (zusammen mit Wahlzettel ausgeben) und müssen dann desinfiziert werden. (Behälter für gebrauchte Stifte vorsehen, Desinfektionstücher zum Desinfizieren der Stifte durch einen Helfer vorbereiten)
  • Es sollten Handschuhe für das Auszählen vorhanden sein. 

Aktualisiert am 3. September 2020

Taufen und Trauungen sind möglich und erfolgen in der Verantwortung der Kirchgemeinde und des Seelsorgers vor Ort. Zu beachten ist jedoch, dass Taufen und Trauungen ebenso wie Gottesdienste und andere Veranstaltungen nur unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln möglich sind. 

Für Taufen und Trauungen gelten die Regelungen, die auch für Gottesdienste gelten (siehe unter Gottesdienste)

Die Regeln sind in den Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 beschrieben und nur durch die Möglichkeit zur Verringerung des Mindestabstands ab dem 18. Juli 2020 verändert wurden. Weiterhin zu beachten sind die Empfehlungen zu Taufe, Abendmahl und Segenshandlungen. Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Taufen und Trauungen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden.

Aktualisiert am 3. September 2020

Trauerfeiern und Beerdigungen

Trauerfeiern und Beerdigungen bzw. Bestattungen sind ohne Personenbegrenzung gestattet, wenn die Regelungen der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung beachtet werden.

Einerseits kommt der Verzicht auf die Festlegung starrer Obergrenzen dem Bedürfnis vieler Menschen entgegen, anderseits gelten weiterhin umfassende Regelungen zum Infektionsschutz.

Allgemeine Risiken ergeben sich aus der Anzahl der Teilnehmenden und aus der Dauer der Trauerfeier bzw. Beerdigung. Hinzu kommen spezifische Gefährdungen, beispielsweise die Anwesenheit älterer Personen, die Anreise von Teilnehmenden aus verschiedenen Regionen Deutschlands, eine Situation in der natürlicherweise geweint und geschnupft wird, die Schwierigkeit in einer hochemotionalen Situation beistehen zu wollen und gleichzeitig Abstand halten zu müssen.

Wie bei der Durchführung von Trauerfeiern und Beerdigungen die aktuellen Hygieneregeln umgesetzt werden können, hängt stark von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten ab. Bitte beachten Sie hierzu das örtliche Hygienekonzept.

Auch am Grab kann es durch die Abstandsregelungen dazu kommen, dass Teilnehmende weiter entfernt stehen müssen, da die räumlichen Bedingungen – Grabreihen, Hecken usw. – zusätzliche und größere Abstände erfordern. Gewünschte Nähe und Anteilnahme muss hinter den geltenden Abstandsregeln zurücktreten. Darauf sollten sich alle einstellen, die an einer Beerdigung oder Trauerfeier teilnehmen.

Die Teilnehmenden werden gebeten, zu einer Trauerfeier oder Beerdigung eigenständig einen geeigneten Mund-Nase-Schutz mitzubringen. Es wird dringend empfohlen diesen über die gesamte Dauer der Trauerfeier und Beerdigung zu tragen.

Menschen mit coronatypischen Krankheitssymptomen können leider nicht an Trauerfeiern und Beerdigungen teilnehmen.

Teilnehmende sollten darauf achten, dass sie in das vor Ort geführte Kondolenzbuch mit Name und Anschrift eingetragen sind. Dies kann dazu dienen, Infektionsketten rasch und vollständig nachzuvollziehen. Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Trauerfeiern geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

In jedem Einzelfall ist der seelsorglichen Begleitung der Betroffenen besonderes Gewicht zu geben, da neben die Verarbeitung des konkreten Trauerfalls nun auch die Verunsicherung aufgrund der derzeitigen allgemeinen Krisensituation tritt.

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 gelten damit auch im Juli 2020 für die Durchführung nichtkonfessioneller Trauerfeiern und Beerdigungen sinngemäß weiter.

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Trauerfeiern und Gottesdiensten gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). 

Bitte achten Sie auch auf die jeweiligen Regelungen vor Ort und ggf. auf weitere Beschränkungen, z. B. durch die örtlichen Gesundheitsämter.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

die Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020 ermöglicht es, dass Gruppen und Kreise (auch Christenlehre und Konfirmandenunterricht)  wieder stattfinden können. Zu beachten sind dabei die folgenden Regelungen:

  • Weiterhin sollte in jeder Kirchgemeinde ein aktualisiertes Hygienekonzept für alle Orte und Veranstaltungen vorliegen, welches auf Nachfrage vorgelegt werden kann.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet.
  • Auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sollte weiterhin überall hingewiesen werden. Gern können Sie dazu die Vorlagen für Hinweisschilder auf unserer Homepage nutzen.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nach wie vor dringend zu empfehlen, insbesondere in Bereichen, in denen eine Unterschreitung des Mindestabstandes regelmäßig zu befürchten ist (z.B. im Eingangsbereich). Der Mund-Nasen-Schutz schützt vor allem die anderen und ist daher ein Zeichen der Achtsamkeit und Solidarität gegenüber gefährdeten Menschen. Für das Tragen eines solchen Schutzes zu werben ist daher weiterhin wichtig und notwendig.
  • Beim Singen in Gemeindekreisen bleibt der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. 
  • Die Verwendung von Gesangbüchern ist wieder möglich. Sollten diese täglich oder sogar mehrmals am Tag in Verwendung sein, sollte eine Desinfektion zwischendurch erfolgen.
  • Wo dies möglich ist, sollte auch weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Sitzplätzen eingehalten werden. Seit 18. August 2020 und auch zukünftig kann er dort verringert werden, wo eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. Im Wortlaut heißt es in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 16): "Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Erhebung von Kontaktdaten sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich."
  • Für die Kontaktnachverfolgung ist daher weiterhin das Führen von Anwesenheitslisten zwingend erforderlich. Diese Daten sind nach § 7 Absatz 1 der Corona-Schutz-Verordnung für die Dauer eines Monats geschützt vor dem Zugriff Dritter aufzubewahren. 
    • Für eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung in Gottesdiensten und großen Veranstaltungen empfehlen wir Ihnen weiterhin die Erfassung der Teilnehmenden mit auf der Rückseite nummerierten Teilnehmendenkarten auf den Sitzplätzen und einem Plan der nummerierten Sitzplätze, der in den nächsten Monaten dann unverändert angewendet werden kann. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden die Personen bekannt sind und informiert werden können, die im näheren Umkreis saßen.
    • In Gemeindekreisen, Christenlehre- oder Konfirmandengruppen ist eine Teilnehmerliste ausreichend, da es sich in der Regel um kleinere Gruppen handelt und ggf. die Sitzordnung auch wechselt. Auch hier kann der Mindestabstand verringert werden, wenn alle Teilnehmenden erfasst werden. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden alle weiteren Teilnehmenden bekannt sind und sofort informiert werden können. Wenn dies gewährleistet ist, können alle kirchlichen Aktivitäten wieder stattfinden.

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus. Dafür kann das Muster-Hygienekonzept verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Bei der Planung von Veranstaltungen ist eine verantwortungsvolle Abwägung besonders im Blick auf die Menschen, die einer Risikogruppe angehören (Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen), notwendig. Seniorenkreise dürfen wieder stattfinden. Es sollte aber gegenüber älteren Teilnehmenden, die ggf. selbst unsicher sind, keinerlei Druck im Blick auf die Teilnahme aufgebaut werden. 

Es kann weiter sinnvoll sein, nicht sofort alle Gruppen und Kreise wieder zu starten. Kann durch eine Neuordnung von Angeboten evtl. auch Freiraum gewonnen werden, der der Gemeindearbeit gut tut?

Aktualisiert am 3. September 2020

Es ist möglich, in Veranstaltungen der Kirchgemeinde auch Speisen und Getränke auszureichen. Dabei sollten die besonderen Hygieneschutzmaßnahmen beachtet werden, welche in der Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020 unter den Besonderen Regelungen unter Punkt 1 "Hygieneregeln für die Abgabe von Speisen zum direkten Verzehr und die Gastronomie, für Hotels und Beherbergungsstätten" aufgeführt werden. 

Christenlehre, Konfirmandenunterricht sowie andere Angebote der Kinder- und Jugendarbeit (Pfadfindergruppen, Jugendgruppen) sind möglich unter der Voraussetzung, dass ein Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird. Darüber hinaus sind ggf. auch die Regelungen der Landkreise und Kommunen zu prüfen und zu berücksichtigen.  

die Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020 ermöglicht es, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern dort verringert werden kann, wo eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. Im Wortlaut heißt es in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 16): "Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Erhebung von Kontaktdaten sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich."

Für die Kontaktnachverfolgung ist daher weiterhin das Führen von Anwesenheitslisten zwingend erforderlich. Diese Daten sind nach § 7 Absatz 1 der Corona-Schutz-Verordnung für die Dauer eines Monats geschützt vor dem Zugriff Dritter aufzubewahren.

  • Für eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung in Jugend-Gottesdiensten empfehlen wir Ihnen weiterhin die Erfassung der Teilnehmenden mit auf der Rückseite nummerierten Teilnehmendenkarten auf den Sitzplätzen und einem Plan der nummerierten Sitzplätze, der in den nächsten Monaten dann unverändert angewendet werden kann. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden die Personen bekannt sind und informiert werden können, die im näheren Umkreis saßen.
  • In Gemeindekreisen, Christenlehre- oder Konfirmandengruppen ist eine Teilnehmerliste ausreichend, da es sich in der Regel um kleinere Gruppen handelt und ggf. die Sitzordnung auch wechselt. Auch hier kann der Mindestabstand verringert werden, wenn alle Teilnehmenden erfasst werden. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden alle weiteren Teilnehmenden bekannt sind und sofort informiert werden können. Wenn dies gewährleistet ist, können alle kirchlichen Aktivitäten wieder stattfinden.

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird auch in der Jugendarbeit zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Ab 6. Juni sind auch Maßnahmen der Familien-, Kinder- und Jugenderholung wieder möglich, worunter auch Rüstzeiten zählen. Sie dürfen mit einem eigenen Hygienekonzept (Veranstalter der Rüstzeit) und den Regelungen des Hygienekonzeptes der jeweiligen Einrichtung bzw. des Beherbergungsortes (Rüstzeitheim) durchgeführt werden.  

In der Allgemeinverfügung des SMS vom 14. Juli 2020 heißt es dazu:

5. Hygieneregeln für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe 

  • Die Träger von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe nach den §§ 11 bis 14, § 16, § 29 und § 32 SGB VIII haben Konzepte zu erstellen, die Maßnahmen zur Besucherlenkung, Abstandshaltung und Basishygienemaßnahmen enthalten und sich an den allgemeinen Hygieneregeln dieser Allgemeinverfügung orientieren. Die Konzepte sind der zuständigen kommunalen Behörde zur Kenntnis zu geben.
  • Für Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen Gruppen oder Einzelpersonen sind möglichst zu vermeiden. Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen.

Aktualisiert am 3. September 2020

Für die Kirchenmusik gelten die in der Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020  (unter Punkt 4) benannten Abstands- und Hygieneregeln:

"Hygieneregeln für Orchester, Chöre und Musikschulen

  • In Abhängigkeit von der Größe der Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten ist eine Obergrenze für die Anzahl aller zeitgleich anwesenden Musizierenden im Konzept festzulegen, die die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglicht.
  • Unterricht, Proben und Aufführungen sollten unter Beachtung des Mindestabstandes organisiert werden. Beim Spielen von Blasinstrumenten sollte ein Abstand von 3 Metern zur nächsten Person in Blasrichtung sowie von 2 Metern seitlich zur nächsten Person eingehalten werden. Beim Singen ist zwischen den Personen ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen einzuhalten. Beim Aufstellen eines Chores in Reihen wird empfohlen, die Personen jeweils um 2 Meter auf Lücke versetzt zu stellen. Der Abstand zum Publikum muss mindestens 4 Meter betragen.
  • Bei Blasinstrumenten ist das Kondenswasser aufzufangen. Benutzte Einmaltücher sind in reißfesten Müllsäcken zu sammeln und zu entsorgen. Textile Tücher sind nach der Nutzung entsprechend zu waschen.
  • Nach jeder Unterrichtseinheit, Probe oder Aufführung ist gründlich zu lüften."

Beim Singen im Gottesdienst und in Gemeindekreisen bleibt der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.

Die Verwendung von Gesangbüchern ist wieder möglich. Sollten diese täglich oder sogar mehrmals am Tag in Verwendung sein, sollte eine Desinfektion zwischendurch erfolgen. 

Zu beachten sind auch im Bereich der Kirchenmusik die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020. Bei allen Veranstaltungen wird ein Hygienekonzeptes vorausgesetzt. 

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird auch in der Jugendarbeit zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Aktualisiert am 3. September 2020

Die Corona-Schutz-Verordnung vom 14. Juli 2020, die vom 18. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 gelten wird, formuliert in § 2 Absatz 5: "Die Träger von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe [...] haben Konzepte zu erstellen und umzusetzen, die die Einhaltung von Hygieneregelungen sicherstellen. Abhängig von der Größe der Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten muss eine Obergrenze für die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen im Konzept festgelegt werden, die die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglicht. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung im Sinne von § 7 Absatz 1 Satz 4 bis 7 durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden. Das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt kann weitere Schutzvorschriften durch Allgemeinverfügung vorgeben. Für Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung im Übrigen gelten die Sätze 1 bis 4 entsprechend."

Die Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus, welches für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit im Vorfeld einer kommunalen Behörde zur Kenntnis gegeben werden muss. Das Landesjugendpfarramt hat dazu eigene Empfehlungen erarbeitet und die Mitarbeitenden in der Jugendarbeit darauf hingewiesen.

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird auch in der Jugendarbeit zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Ab 6. Juni sind auch Maßnahmen der Familien-, Kinder- und Jugenderholung wieder möglich, worunter auch Rüstzeiten zählen. Sie dürfen mit einem eigenen Hygienekonzept (Veranstalter der Rüstzeit) und den Regelungen des Hygienekonzeptes der jeweiligen Einrichtung bzw. des Beherbergungsortes (Rüstzeitheim) durchgeführt werden.  

In der Allgemeinverfügung des SMS heißt es dazu:

Für Maßnahmen der Familien,- Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen dieser Allgemeinverfügung zwingend aufzunehmen. Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen 8 Gruppen oder Einzelpersonen sind zu vermeiden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist, wo immer möglich, einzuhalten. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden. 

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Sämtliche Dienstberatungen und Konvente sind möglich, da sie für die Ausübung beruflicher Tätigkeiten notwendig sind. Die Abstands- und Hygieneregeln sind auch dabei einzuhalten.

Um sich über die Erfahrungen der zurückliegenden Wochen und Monate auszutauschen, werden Anregungen zur Reflexion zur Verfügung gestellt, welche im Kollegenkreis, in Konventen, Kirchenvorständen und Mitarbeitenden-Teams genutzt werden können.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Leitungsgremien (z.B. Kirchenvorstand, Kirchenbezirksvorstand, Kirchenbezirkssynode, Landessynode, Kirchenleitung) können zusammentreten. Als Leitungsgremien einer Körperschaft des Öffentlichen Rechtes nehmen sie öffentliche Aufgaben wahr. Die Sitzungen sollten jedoch inhaltlich und zeitlich auf das Notwendige begrenzt werden und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden.

Um sich über die Erfahrungen der zurückliegenden Wochen und Monate auszutauschen, werden Anregungen zur Reflexion zur Verfügung gestellt, welche im Kollegenkreis, in Konventen, Kirchenvorständen und Mitarbeitenden-Teams genutzt werden können.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Hauskreise unterliegen den Regelungen, die für Angebote der Kirchgemeinde gelten (Hygienekonzept). Es kann daher sinnvoll sein, die Treffen in Gemeinderäumen zu veranstalten, in denen auf bestehende Hygienekonzepte verwiesen werden kann. 

Aktualisiert am 15. Mai 2020

Bildungsveranstaltungen sind möglich. Die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln und ein Hygienekonzept sind zwingend erforderlich. 

Aktualisiert am 15. Mai 2020

Gemeindepädagogen und Pfarrer im Evangelischen Religionsunterricht tragen in diesem Schuljahr in besonderer Weise Mitverantwortung für das Lernen in Präsenzzeit an ihren Einsatzschulen. Ihre Teilnahme an Dienstberatungen, Konferenzen und Schulungen für digitale Lehr- und Lernformen in ihren Einsatzschulen ist während des Pandemiegeschehens von hoher Bedeutung, da die jeweiligen Schulleitungen vor Ort für die Abläufe Verantwortung tragen. Sollte es zu begrenzten lokalen oder regionalen Schulschließungen kommen, sollten auch alle kirchlichen Lehrkräfte auf Online- Unterricht vorbereitet und das Nutzen der jeweiligen Lernplattformen geübt sein. Auf diese Weise können Schüler und Schülerinnen während ihrer häusliche Lernzeit gut begleitet werden.

Das vergangene Schulhalbjahr unter Corona-Bedingungen hat zur Folge, dass auch kirchliche Lehrkräfte die nicht behandelten Lernbereiche und Lerninhalte für jede Lerngruppe auflisten und entsprechende Stoffverteilungspläne für das neue Schuljahr vorbereitet haben mit dem Ziel, dass wesentliche Schwerpunkte der nicht behandelten Lerninhalte im laufenden Schuljahr weitestgehend nachgearbeitet werden.

Anstellende Kirchgemeinden und Kirchenbezirke bitten wir um Unterstützung aller kirchlicher Lehrkräfte im Religionsunterricht unter Corona-Bedingungen, verbunden mit Flexibilität bei der Anberaumung von internen Beratungen und bei weiteren dienstlichen Anforderungen, damit die Mitarbeit in den Schulen ermöglicht wird sowie die Schüler aus unseren Gemeinden und darüber hinaus in ihrem Fach Evangelische Religion lernen können.

Aktualisiert am 3. September 2020

Die Öffnung der Kirchen ist möglich. Die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln sind jedoch auch dort zwingend einzuhalten, auf sie ist bereits am Eingang hinzuweisen. 

Aktualisiert am 3. September 2020

Für seelsorgliche Kontakte sind die jeweils aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) sowie die Allgemeinverfügungen zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes anlässlich der Corona-Pandemie im Freistaat Sachsen zu beachten.  

Krankenhaus-,  Altenpflegeheim- und andere Seelsorgebereiche

Seelsorgebesuche sind in Krankenhäusern, Kliniken und allen stationären Einrichtungen grundsätzlich möglich. Allerdings haben alle mit der Seelsorge Beauftragten die vor Ort geltenden Bestimmungen zu Hygienemaßnahmen, Abstandsgebot, zeitlichen Maßgaben sowie Nachverfolgung von Infektionsketten zu beachten.

Gottesdienste bzw. Andachten sind unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln möglich, wenn entsprechend geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und dazu Einvernehmen mit der Klinik- oder Einrichtungsleitung besteht. 

Räume der Stille

In Andachtsräumen, Kapellen oder Räumen der Stille sollten Andachts- und Gebetstexte, biblische Worte und weitere hilfreiche Impulse ausliegen. Zudem sollen die Kontaktdaten bzw. Angaben zur Erreichbarkeit der Seelsorge ausreichend  bekannt gemacht werden.

Weitere Seelsorgebesuche

Auch bei häuslichen Seelsorgebesuchen müssen aus Rücksicht und zum Schutz der betreffenden Personen die Grundsätze der aktuellen SächsCoronaSchVO (Hygiene- und Abstandsregeln, bes. Schutz von Risikopersonen) beachtet werden.

Seelsorgeangebote für alle

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Krisen ausgelöst. Darüber sich auszutauschen hilft bei der Bewältigung. Wer dazu in der Lage ist, sollte ermutigt werden, selber zum Telefon zu greifen und bekannte Personen anzurufen oder die elektronischen Medien zum Austausch zu nutzen.

Zudem steht die ökumenische TelefonSeelsorge rund um die Uhr unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 zu für seelsorgliche Gespräche zur Verfügung.

Viele Kirchgemeinden veröffentlichen außerdem durch Aushänge und im Internet Hinweise zu seelsorglichem Beistand.   

Aktualisiert am 25. September 2020

Eine theologische Betrachtung zu Möglichkeiten der Seniorenarbeit in Corona-Zeiten ist als "Handreichung für den kirchlichen Dienst" am 26. Juni 2020 im Amtsblatt veröffentlicht worden. Autor ist Pfarrer Jan Schober, Referent für Seniorenarbeit und Generationen bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen.

Aufgrund der aktuellen Lage werden Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitende in Kirchgemeinden gebeten, ihre Erreichbarkeit sicherzustellen und auf geeignete Weise in der Kirchgemeinde bekannt zu machen. 

Stand der Information vom Juli 2020 

Diese Hinweise gelten für die Anstellungsträger der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Beschäftigungsverhältnisse gemäß der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO) sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, den Kirchenbezirken, Kirchgemeinden und weiteren Anstellungsträgern, die unter den Geltungsbereich der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO) fallen und im Zusammenhang mit dem Coronavirus an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert bzw. eingeschränkt sind.

 

Quarantäne, Tätigkeitsverbot von Mitarbeitenden oder Schließung der Dienststelle

Mitarbeitende, für die gemäß § 30 IfSG eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot gemäß § 31 IfSG angeordnet wurde und die einen Verdienstausfall erleiden, erhalten eine Entschädigungszahlung in Höhe ihres Netto-Arbeitsentgelts für einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen gemäß §§ 56 ff IfSG.

Die Abwicklung der Zahlung erfolgt durch die Zentrale Gehaltsabrechnungsstelle (ZGASt) der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens unverändert im Auftrag des Anstellungsträgers. Der Erstattungsantrag ist in Zusammenarbeit zwischen ZGASt und Anstellungsträger spätestens 3 Monate nach Beginn der Maßnahme bei der Landesdirektion Sachsen zu beantragen. Es wird empfohlen einen Antrag auf Vorschusszahlung bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Weiterführende Informationen sowie die entsprechenden Anträge finden Sie auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen.

Im Falle einer Quarantäne könnten Dienststellen von heute auf morgen nicht mehr besucht werden bzw. ganze Dienststellen geschlossen werden. Sie werden gebeten, Ihre Mitarbeitenden darauf hinzuweisen die Möglichkeit des E-Mail-Abrufs über den Web-Browser von zu Hause im Vorfeld zu testen, so dass sie im Fall einer Quarantäne notwendige E-Mails weiterhin empfangen bzw. versenden sowie Informationen des Anstellungsträgers erhalten können.

Die Einrichtung kann wie folgt erläutert werden:

Internetadresse: cnmail.evlks.de aufrufen

auf der folgenden Anmeldeseite mit evlks-E-Mailadresse und zugehörigen Passwort anmelden

bei der ersten Anmeldung den Anweisungen auf dem Bildschirm (Zeitzone und Sprache auswählen) folgen

automatisches Öffnen des eigenen Posteingangs (grundlegende Einstellungen und weitere Funktionen sind verfügbar).

Die Hinweise zum Datenschutz vom Datenschutzbeauftragen für Kirche und Diakonie Herrn Pierre Große vom 17. März 2020 sind zu beachten.

 

Umgang mit dem Verdacht auf Kontakt mit einer infizierten Person

Wenn Mitarbeitende erfahren, dass Personen zu denen sie Kontakt hatten, infiziert sind oder diese Kontakt zu anderen infizierten (oder positiv getesteten) Personen hatten, ist der Anstellungsträger sowie das zuständige Gesundheitsamt umgehend zu informieren. Für die Zeit bis zum Erhalt des Testergebnisses, maximal für drei Tage, ist eine bezahlte Freistellung zu gewährleisten.

Sollten der Anstellungsträger von den Mitarbeitenden die Mitteilung erhalten, dass ein längeres Fernbleiben vom Arbeitsplatz erforderlich ist, ist zu prüfen, ob andere Möglichkeiten zum Ausgleich der Arbeitsverhinderung in Anspruch genommen werden können (Inanspruchnahme von Überstunden, Mehrarbeitsstunden, Ausschöpfung der Regelung von Arbeitszeitkonten, Inanspruchnahme von nicht verplantem Urlaub oder Homeoffice). Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer unbezahlten Freistellung nach § 27 Absatz 5 KDVO (Sonderurlaub), wenn es die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse gestatten.

Das Landeskirchenamt hat sich darauf verständigt, dass in Zweifelsfällen bei mittelbarem Kontakt mit Infizierten bzw. positiv getesteten Personen, abgestellt auf das jeweils bestehende Gefährdungspotential, Mitarbeitende durch den Anstellungsträger bis zu 14 Tage bezahlt freigestellt werden können. Es wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

 

Mitarbeitende mit Anzeichen eines grippeähnlichen Infekts

Mitarbeitende, die deutliche Anzeichen eines grippeähnlichen Infekts aufweisen, sollten das vor Arbeitsaufnahme telefonisch oder elektronisch dem Anstellungsträger anzeigen. Der Anstellungsträger sollte darauf hinwirken, dass sofort ein Arzt aufgesucht wird. Bis zu drei Tagen kann eine bezahlte Freistellung erfolgen (sog. Karenztagregelung). Bei Krankschreibung gilt das normale Verfahren.

 

Rückkehr aus einem Risikogebiet

Mitarbeitende, die aus einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet zurückkehren, haben den Anstellungsträger vor Arbeitsaufnahme zunächst telefonisch oder elektronisch frühestmöglich sowie das zuständige Gesundheitsamt zu informieren.

Die vorgenannten Hinweise zur Freistellung sowie zum Fernbleiben vom Arbeitsplatz gelten gleichermaßen, außer bei einer bewussten Einreise in ein als Risikogebiet eingestuftes Gebiet. Hier hat die Freistellung komplett als unbezahlte Freistellung (Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO) zu erfolgen, soweit nicht eigener Urlaub oder Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben angerechnet werden.

 

Quarantäne während Urlaubsaufenthalts

Mitarbeitende,  für die während eines Urlaubsaufenthaltes eine Quarantäne verhängt wurde und für dessen Urlaubsland während des Aufenthalts die Einstufung als Risikogebiet erfolgt ist wie vorbeschrieben („Rückkehr aus dem Risikogebiet“) zu verfahren. 

Arbeitsrechtlich zu klären wäre im konkreten Fall in Abstimmung mit der Zentralstelle für Personalverwaltung wie mit einer im Ausland verhängten Quarantäne umzugehen ist ob eine Entschädigungszahlung nach dem IfSG erwartet werden kann.

 

Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen

Statt Notbetreuung eingeschränkter Regelbetrieb in Kita und Schule

Seit 18. Mai 2020 sind  in Sachsen Kindertageseinrichtungen, Horte, Schulen und Kindertagespflegestellen im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. 

Damit sind die bisherigen Regelungen zur Notbetreuung und Arbeitsverhinderungen von Mitarbeitenden wegen Kinderbetreuung aufgrund von Schließungen von Schule, Hort und/oder Kindertagesstätte grundsätzlich nur anwendbar, bei Schließung einzelner Betreuungseinrichtungen oder Schulen.

Die Regelungen zur Elternentschädigung bleiben bestehen und kann erst geprüft werden, wenn alle Möglichkeiten zum Ausgleich der Verhinderung an der Arbeitsleistung in Anspruch genommen wurden (Inanspruchnahme von Überstunden, Mehrarbeitsstunden, Ausschöpfung der Regelung von Arbeitszeitkonten, Inanspruchnahme von nicht verplanten Urlaub oder Homeoffice). 

Bei direkten Anwendungsfragen zur Inanspruchnahme dieser Entschädigungszahlung, dem Antrags- sowie das Erstattungsverfahren bitten wir Sie sich an die Zentralstelle für Personalverwaltung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens  zu wenden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit eine unbezahlte Freistellung nach § 27 Absatz 5 KDVO (Sonderurlaub) in Anspruch zu nehmen, wenn es die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse gestatten.

Entschädigung wegen Schließung der Kindertagesstätte sowie Schule und Hort

Durch die Schließungen von Schulen einschließlich Horte und Kindertagesstätten müssen erwerbstätige Eltern in den meisten Fällen ihre Kinder selbst zuhause betreuen. Es gibt häufig die Möglichkeiten zeit- und/oder ortsflexibel zu arbeiten oder Überstunden bzw. Zeitguthaben zum Ausgleich zu nutzen. Sind diese Möglichkeiten ausgeschöpft besteht seit 30. März 2020 die Möglichkeit einer Entschädigung gemäß § 56 Absatz 1 a Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Quarantäne für Mitarbeiterkinder

Wenn für das eigene Kind gemäß § 30 Absatz 1 Satz 2 IfSG eine Quarantäne angeordnet wurde, für den Beschäftigten aber nicht, kann keine Entgeltfortzahlung erfolgen. Hier besteht ein Freistellungsanspruch nach § 45 SGB V für längstens zehn Arbeitstage im Jahr bzw. für Alleinerziehende längstens 20 Arbeitstage. Bei einer Privatversicherung des Kindes besteht ein bezahlter Freistellungsanspruch nach § 27 Absatz 1 Buchst. f Doppelbuchst. bb KDVO bis zu vier Arbeitstagen im Jahr. Wenn das Kind über 12 Jahre ist, besteht ein bezahlter Freistellungsanspruch nach § 27 Absatz 1 Buchst. f Doppelbuchst. aa KDVO von einem Arbeitstag im Jahr.

Mitarbeitende werden gebeten rechtzeitig anzuzeigen, wenn darüber hinaus eine weitere Arbeitsverhinderung besteht, damit die Inanspruchnahme von gegebenenfalls Überstunden-, Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben oder Urlaub bzw. unbezahlter Freistellung als Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO geprüft werden kann.

Quarantäne für einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen

Erfolgt eine Quarantänemaßnahme gegenüber einem pflegebedürftigen nahen Angehörigen, besteht für Mitarbeitende ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung für bis zu 10 Arbeitstage (§ 2 PflegeZG). Voraussetzung ist, dass die Freistellung erforderlich ist, um für den pflegebedürftigen nahen Angehörigen in der akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung sicherzustellen. Durch die Pflegekasse des Pflegebedürftigen kann auf Antrag ein Pflegeunterstützungsgeld gezahlt werden. Darüber hinaus ist die Gewährung einer Freistellung als Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO möglich.

 

Dienstreisen

Dienstreisen sollten möglichst verschoben werden. Dienstreisen in Regionen, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft wurden, müssen unterbleiben.

 

Kurzarbeit

Die Bundesregierung hat zur Unterstützung in Folge der Corona-Pandemie neue Regelungen zur Kurzarbeit (Kurzarbeitergeld) ergänzend zu den Regelungen der §§ 95 bis 109 SGB III im Eilverfahrungen „zur Bewältigung außergewöhnlicher Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt“ beschlossen. Die Änderungen gelten bis 31. Dezember 2021. Die Arbeitsrechtliche Kommission der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens hat auch reagiert und die Möglichkeit der Einführung von Kurzarbeit durch Dienstvereinbarung in § 24 Absatz 3 KDVO in Verbindung mit Anlage 6 (ABl. 2020, S. A 139) geregelt.

Grundsätzlich gilt, dass Kurzarbeit von Anstellungsträgern in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens nur als letztes Mittel genutzt werden sollte, wenn andere Möglichkeiten der Beschäftigung nicht mehr bestehen (z.B. in Rüstzeitheimen). Vor Beratung in den entscheidenden Gremien der Anstellungsträger (Kirchenvorstände u.ä.) sowie vor Einbeziehung der Mitarbeitervertretung sollte zwingend die Beratung der Zentralstelle für Personalverwaltung in Anspruch genommen werden. 

 

Zu Dienstausweisen und Passierscheinen

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewegungsfreiheit zur Ausübung beruflicher Tätigkeit nicht eingeschränkt ist und generell auch aufrechterhalten werden muss. Für Pfarrerinnen und Pfarrer wurden in der Superintendentur Dienstausweise ausgestellt. Für Mitarbeitende haben alle Dienststellen (Einrichtungen, Kirchgemeinden) eine Vorlage für eine Bestätigung über Fahrten vom Wohnort zur Arbeitsstelle erhalten, die sie für ihre Mitarbeitenden nutzen können.

Videokonferenzlösungen wurden in den letzten Wochen und Monaten durch viele Gremien in Kirchgemeinden, Kirchenbezirken und kirchlichen Einrichtungen genutzt und haben sich als ein gutes Mittel der Kommunikation in Zeiten der Kontaktbeschränkung erwiesen. Für die weitere Nutzung sind jedoch bestimmte Dinge zu beachten. Das Landeskirchenamt hat in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten eine Handreichung zum Umgang mit Videokonferenztools in der Landeskirche erarbeitet. Sie gibt Hinweise, wann Videokonferenzen sinnvoll und zulässig sind und was bei der Nutzung zu beachten ist. 

Aktualisiert am 17. Juni 2020

GEMA: YouTube / Social Media Plattformen Facebook & Instagram 

Das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen von Online-Gottesdiensten oder Andachten auf diesen Plattformen sowie das Streaming oder der Download dieser Werke ist über die bestehenden Verträge mit den entsprechenden Betreibern abgegolten. Auf die Kirchengemeinden kommen somit keine Kosten zu. – Diese Regelung ist verlängert bis Mitte September.

GEMA: Eigene Homepage / Website

Die GEMA hat sich entschlossen, für die Zeit, in der die Gottesdienste nicht vor Ort durchgeführt werden können, die Nutzung von urheberechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen des Streamings oder des Downloadens über die Kirchengemeinde-eigenen Websites durch die bestehenden Pauschalverträge als abgegolten zu betrachten.

Die Art der Musikwiedergabe, live z.B. durch den Organist oder durch Tonträger, ist dabei unerheblich.

Die GEMA hat sich hier bisher nicht im Detail zu einzelnen Diensten (über Youtube, Facebook & Instagram hinaus) geäußert, die zum Streaming auf Webseiten genutzt werden können. Wenn Sie oder Ihre Gemeinden spezielle Dienste einsetzen möchten und unsicher wegen der Nutzung sind, geben Sie uns dazu gerne eine Info und wir klären weitere Details dazu mit der GEMA ab.

Weitere Rechte

Alle weiteren Rechte der Personen, die bei der Erstellung des Gottesdienstes mitwirken, bleiben natürlich bestehen:

Selbstverständlich müssen die Personen (z.B. Kameramann, Musiker etc.) mit dem Vorgehen des Streamings / Downloads einverstanden sein. Ferner gilt das Datenschutzgesetz (für den Fall, dass Besucher anwesend sein sollten).

Nutzung von Noten & Liedtexten (VG Wort und VG Musikedition)

Die EKD hat mitgeteilt, dass der Vertrag mit der VG Musikedition bis 31.12.2022 verlängert worden sei. Die Nutzung von Noten und Liedtexten ist damit in einem bestimmten Umfang erlaubt. Bitte beachten Sie, dass die Noten und Texte nicht länger als 72 Stunden online verfügbar oder zum Download bereitstehen dürfen. Der Download von Noten und Liedzetteln bleibt aber weiter unzulässig. 

Aktuelle Informationen finden Sie hier: https://www.ekd.de/informationen-zur-gema-bei-youtube-54143.htm


Rundfunknahes regelmäßiges Livestreaming

Für Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, die regelmäßige Streaming-Angebote machen wollen, ist die Information der Medienanstalten zum Livestreaming von kulturellen oder religiösen Veranstaltungen sowie Bildungsangeboten während der Zeit des Corona-Epidemieschutzes von Bedeutung. 

Kirchliches Leben in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Auf einer Sonderseite werden wir in den nächsten Wochen Informationen zum Thema Advent und Weihnachten zusammenstellen. Diese Seite befindet sich derzeit in Erarbeitung. Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld. 

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