Mitteilungen

Zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Informationen der Landeskirche / FAQs (thematisch)

Die Hinweise auf dieser Seite richten sich vorrangig an Kirchgemeinden und ihre Mitarbeitenden. Sie sollen eine Orientierung im Umgang mit der aktuellen Situation bieten. Viele Fragen müssen jedoch vor Ort im konkreten Einzelfall und im seelsorgerlichen Ermessen getroffen werden.

Kirchgemeindeglieder bitten wir daher, sich mit ihren Fragen direkt an die Kirchgemeinden vor Ort zu wenden. Alle Mitarbeitenden der Kirchgemeinden, insbesondere die Pfarrerinnen und Pfarrer, stehen Ihnen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Ihre Kirchgemeinde finden Sie über unsere Gemeindesuche.

Zur Corona-Schutz-Verordnung vom 01. Juli 2021:

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die ab 1. Juli 2021 bis zum 28. Juli 2021 gelten wird, können in Regionen, in denen die Inzidenz unter 10 liegt, für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen weitere Erleichterungen ermöglicht werden. Das weiterhin notwendige Hygienekonzept sollte nach Beratung in den Leitungsgremien entsprechend angepasst werden:

  1. Die Mindestabstände von 1,50 m sind beizubehalten.
  2. Auf die Kontaktnachverfolgung kann in Gottesdiensten und kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden.
  3. Auf Mund-Nasen-Schutz kann in Gottesdiensten und anderen kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden. Wo Mindestabstände verringert werden sollen, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  4. Das Singen in Chören und das Musizieren in Bläserchören ist mit entsprechendem Abstand möglich. Falls eine Verringerung des Abstands notwendig ist oder der Abstand nicht eingehalten werden kann, sollte das zuständige Gremium sich über andere Schutzmaßnahmen (z.B. tagesaktueller Test) verständigen.

Wie bisher weist die neue Corona-Schutz-Verordnung darauf hin, dass "die Kirchen und Religionsgemeinschaften ihre Zusammenkünfte zum Zwecke der Religionsausübung in eigener Verantwortung mit verpflichtender Wirkung regeln."

Zu weiteren Regelungen unserer Landeskirche:
Die Bestimmungen von § 12a der Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung behalten ihre Gültigkeit für die dort benannten Inzidenzwerte. Die Hygienekonzepte sind entsprechend der Inzidenzen in den jeweiligen Landkreisen und der aktuellen Situation vor Ort dann mit Hilfe des Orientierungsplans anzupassen. 

Aktualisiert am 29. Juni 2021

Der Orientierungsplan soll angesichts unterschiedlicher Inzidenzwerte in den Landkreisen eine Orientierung für die Planungen in den Kirchgemeinden bieten. Die Bezugsgröße sind die durch das RKI festgelegten Inzidenzwerte. Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt bei den Kirchgemeinden vor Ort. Diese sollten dabei neben den Inzidenz-Werten des Landkreises/der Stadt auch die lokalen Bedingungen berücksichtigen.

Aktualisiert am 11. Juni 2021

Wir bitten die Kirchgemeinden in der sich nach wie vor schnell verändernden Situation, die jeweils aktuellen Angebote breit und transparent zu kommunizieren. Da dies derzeit oft nicht mehr in Gemeindebriefen möglich ist, empfehlen wir die Nutzung von Internetseiten, E-Mail-Verteilern oder Social-Media-Kanälen sowie der Schaukästen. Dort sollten alle Informationen aktuell zu finden sein – dies ist sowohl für interessierte Gemeindeglieder als auch für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Es sollte dabei auch deutlich werden, unter welchen Bedingungen diese Angebote stattfinden und welche Voraussetzungen (z.B. Anmeldung) dafür notwendig sind.

Aktualisiert am 15. Februar 2021

Das Landeskirchenamt hat am 1. Dezember 2020 eine Änderung der Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung beschlossen, welche ab sofort gilt. Mit dieser wird die Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung insbesondere durch einen neuen Paragrafen 12a ergänzt, der zu § 13 Absatz 1 der Kirchgemeindeordnung (Aufgaben des Kirchenvorstandes) „in Zeiten einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (COVID-19-Pandemie)“ konkrete Festlegungen trifft.  

In § 12a wird bereits in der Überschrift darauf hingewiesen, dass die hier getroffenen Festlegungen begrenzt sind und sie nur für die aktuelle epidemische Lage durch die COVID-19-Pandemie gelten. Sie gelten demnach nicht für andere mögliche Pandemien oder Situationen. Gleich in Absatz 1 wird auf die Feststellung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ durch den Deutschen Bundestag Bezug genommen, der mit der Einfügung des § 28a in das Infektionsschutzgesetzes auf demokratischem Wege die Grundlage für die Maßnahmen geschaffen hat, die nun durch die Bundesländer umgesetzt werden.  

Im Gegensatz zum Referentenentwurf der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung aus dem Anhörungsverfahren bleibt es nun in der Hoheit der Landeskirche, die notwendigen Regelungen selbst zu treffen. Diese müssen jedoch aufgrund von § 8 der Corona-Schutz-Verordnung vom 27. November 2020 verpflichtenden Charakter haben. Daher musste der Verordnungsweg gewählt werden, obwohl wir bisher mit dem Weg der dringenden Empfehlungen gute Erfahrungen gemacht haben.

§ 12a der Ausführungsverordnung der Kirchgemeindeordnung hat folgenden Wortlaut:

„Zu § 13 Absatz 1 in Zeiten einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (COVID-19-Pandemie) 

§ 12a 

(1) Werden aufgrund einer nach § 5 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite Einschränkungen von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen erforderlich, sind von den Kirchenvorständen Hygienekonzepte zu erarbeiten und der jeweils aktuellen Entwicklung an-zupassen. Die Hygienekonzepte berücksichtigen die Empfehlungen des Landeskirchenamtes und des Kirchenbezirks sowie die Vorschriften des Freistaates Sachsen, der Landkreise, Städte und Gemeinden und die jeweils konkreten örtlichen Verhältnisse in der Kirchgemeinde. 

(2) In Gebieten mit einer fünftägigen Überschreitung der vom Robert-Koch-Institut festgestellten 7-Tages-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner sind die Hygienekonzepte so anzupassen, dass Gottesdienste unter folgenden Bedingungen möglich sind:

  1. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor, während und nach dem Gottesdienst durchgängig verpflichtend, ausgenommen hiervon sind liturgisch Handelnde.
  2. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist für Personen aus unterschiedlichen Hausständen einzuhalten. Die Personenobergrenze für Gottesdienste entspricht der Personenzahl, die unter Einhaltung dieses Mindestabstandes in der jeweiligen Kirche/dem jeweiligen Gemeindesaal Platz findet.
  3. Die Dauer der Gottesdienste soll nicht mehr als 60 Minuten betragen.
  4. Der Gemeindegesang ist nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich, die Zahl der Lieder bzw. Strophen ist gegenüber einer 7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen zu reduzieren. (nach dem Hinweis vom 14. Dezember 2020 ist in allen Gottesdiensten auf Gesang zu verzichten)

Für andere unverzichtbare kirchgemeindliche Veranstaltungen und Angebote sind Satz 1 und Buchstaben a bis d entsprechend anzuwenden, wobei die Teilnehmerzahl, die Dauer und der gemeinschaftliche Gesang zu beschränken sind.

(3) In Gebieten mit einer fünftägigen Überschreitung der vom Robert-Koch-Institut festgestellten 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner sind die Hygienekonzepte so anzupassen, dass Gottesdienste unter folgenden Bedingungen möglich sind:

  1. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor, während und nach dem Gottesdienst durchgängig verpflichtend, ausgenommen hiervon sind liturgisch Handelnde.
  2. Die Personenobergrenze ist auf die Hälfte der bisher in den Hygienekonzepten festgelegten Personenobergrenzen nach Absatz 2 unter Vergrößerung der Mindestabstände zu reduzieren. Alternativ kann die Personenobergrenze durch Erhöhung der Mindestabstände auf mindestens 2 Meter neu festgelegt werden.
  3. Die Dauer der Gottesdienste soll nicht mehr als 45 Minuten betragen.
  4. Der Gemeindegesang ist nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich und auf ein Lied am Ende des Gottesdienstes beschränkt. (nach dem Hinweis vom 14. Dezember 2020 ist in allen Gottesdiensten auf Gesang zu verzichten)

(4) In allen weiteren Fällen sind die Hygienekonzepte so anzupassen, dass Gottesdienststätten geöffnet bleiben und der Zugang zur persönlichen Andacht gewährleistet ist.“

Folgende Erläuterungen möchten wir Ihnen zu § 12a der Verordnung geben:

In Absatz 1 werden die grundsätzlichen Regelungen festgelegt, die für Gebiete mit niedrigen Inzidenzwerten gelten. Wenn der Deutsche Bundestag nach § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes die epidemische Lage von nationaler Bedeutung festgestellt hat, gilt die Regelung des Absatz 1 für alle Kirchgemeinden, unabhängig vom Inzidenzwert. Erfasst wird also auch – wie im Sommer diesen Jahres – ein Inzidenzwert unter 50. Hygienekonzepte sind zu erarbeiten und jeweils anzupassen. Zuständig für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen und deren Festlegung in Hygienekonzepten sind die Kirchenvorstände. Neben den Empfehlungen des Landeskirchenamtes und der Kirchenbezirke sowie den Vorschriften des Freistaates Sachsen, der Landkreise bzw. Städte und Kommunen müssen immer auch die konkreten Bedingungen vor Ort in den Blick genommen werden.

Absatz 2 trifft konkrete Regelungen für Gebiete mit einer fünftägigen Überschreitung der Inzidenz über 50. Auch hier gilt, dass die Hygienekonzepte fortzuschreiben und der veränderten Lage anzupassen sind. Zuständig sind auch hier die Kirchenvorstände, die verantwortungsbewusst anhand der Regelung in Absatz 2 die erforderlichen Entscheidungen treffen.

Absatz 3 trifft konkrete Regelungen für Gebiete mit einer fünftägigen Überschreitung der Inzidenz über 200. Hier gilt das für Absatz 2 bereits ausgeführte mit der Besonderheit, dass bei einer Inzidenz von 200 die Beibehaltung des Gottesdienstes in den Mittelpunkt rückt. Die weiteren Einschränkungen erfolgen parallel zu den allgemeinen gesellschaftlichen Einschränkungen, mit denen wir zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung der Covid-19-Pandemie umgehen müssen.

Absatz 4 stellt für den Fall zukünftig möglicher noch weiterer Verschärfungen fest, dass hierzu eine entsprechende Anpassung der Hygienekonzepte zu erfolgen hat und sichergestellt werden soll, dass Gottesdienststätten geöffnet bleiben und der Zugang zur persönlichen Andacht gewährleistet bleibt.

Folgende weitere Hinweise möchten wir dazustellen:

  • Feststellung der Inzidenz-Werte: Die Feststellung der Inzidenz-Werte erfolgt durch das Robert-Koch-Institut. Da die Landkreise verpflichtet sind, entsprechend der benannten Inzidenzwerte verschärfte Maßnahmen anzuordnen, sollten sich die Kirchgemeinden in dieser Frage an den Landkreisen, Städten und Gemeinden orientieren. Der Freistaat Sachsen bietet eine aktuelle Übersicht zu den Infektionszahlen in Sachsen. 
  • Kontaktdatenerfassung: Die personenbezogene Kontaktdatenerfassung und deren (vor dem Zugriff Dritter geschützte) Aufbewahrung für einen Monat ist weiterhin erforderlich. Sofern Sie nicht die Teilnehmendenkarte der EVLKS nutzen, achten Sie bitte darauf, dass die Kontaktnachverfolgung folgende Angaben beinhalten muss: Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Postleitzahl

iAktualisiert am 19. Dezember 2020

Aktuelle Regelung ab 1. Juli 2021:
Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die ab 1. Juli 2021 bis zum 28. Juli 2021 gelten wird, können in Regionen, in denen die Inzidenz unter 10 liegt, für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen weitere Erleichterungen ermöglicht werden. Das weiterhin notwendige Hygienekonzept sollte nach Beratung in den Leitungsgremien entsprechend angepasst werden:

  1. Die Mindestabstände von 1,50 m sind beizubehalten.
  2. Auf die Kontaktnachverfolgung kann in Gottesdiensten und kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden.
  3. Auf Mund-Nasen-Schutz kann in Gottesdiensten und anderen kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden. Wo Mindestabstände verringert werden sollen, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  4. Das Singen in Chören und das Musizieren in Bläserchören ist mit entsprechendem Abstand möglich. Falls eine Verringerung des Abstands notwendig ist oder der Abstand nicht eingehalten werden kann, sollte das zuständige Gremium sich über andere Schutzmaßnahmen (z.B. tagesaktueller Test) verständigen.

Die Bestimmungen von § 12a der Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung behalten für die darin benannten Inzidenzwerte ihre Gültigkeit. Die Hygienekonzepte sind entsprechend dieser Inzidenzwerte und der aktuellen Situation vor Ort anhand des Orientierungsplans anzupassen.

Trauungen, Gottesdienste zur Eheschließung und kirchliche Bestattungen/Trauergottesdienste sind Gottesdienste und unterliegen damit den für Gottesdienste getroffenen Regelungen unserer Landeskirche.

Hygienekonzepte

  • Für Gottesdienste muss in jeder Kirchgemeinde ein Hygienekonzept vorliegen und umgesetzt werden.
  • In dem Hygienekonzept muss eine verantwortliche Person benannt werden für die Einhaltung und Umsetzung der Regeln. Bitte entscheiden Sie vor Ort, wer dies in Ihrer Kirchgemeinde ist.
  • personenbezogene Kontaktdatenerfassung und deren (vor dem Zugriff Dritter geschützte) Aufbewahrung für einen Monat. Dazu können Sie die Teilnehmendenkarte der EVLKS nutzen oder eigene Formate verwenden (folgende Angaben sind erforderlich: Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Postleitzahl). Eine nun durch den Freistaat Sachsen eingeräumte Möglichkeit ist zudem die digitale Kontakterfassung, z.B. mittels der Corona-WarnApp. Die App ermöglicht in der neuesten Version einen „Check-in“ für Gottesdienste. Kirchgemeinden können für jeden Gottesdienst nun einen QR-Code erstellen und ausdrucken bzw. herunterladen. Durch Scannen des QR-Codes können sich die Gottesdienstbesucher/innen im Eingangsbereich der Kirche registrieren. Auf Wunsch legt die App außerdem einen entsprechenden Tagebuch-Eintrag an. Wird eine registrierte Person später positiv auf das Coronavirus getestet, können andere Personen gewarnt werden, die zur selben Zeit in diesem Gottesdienst registriert waren. Da nicht alle Gottesdienstbesucher/innen die Corona-WarnApp installiert haben, sollte aber in allen Gottesdiensten auch weiterhin die analoge Kontaktdatenerfassung durch Teilnehmendenkarten angeboten werden. 
  • Bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet.
  • Auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sollte weiterhin überall hingewiesen werden. Gern können Sie dazu die Vorlagen für Hinweisschilder auf unserer Homepage nutzen.
  • Für liturgisch Handelnde gilt, dass der Abstand zwischen liturgisch Handelnden zur Gemeinde weiterhin 3 Meter betragen muss. Die liturgisch Handelnden müssen keinen Mundschutz tragen.
  • Emporen sind nutzbar, wenn entsprechende Abstandsregelungen bzw. das Tragen von Mund-Nasen-Schutz bei Ein- und Ausgängen eingehalten werden können.
  • Kindergottesdienste sind für Kinder ab dem Kindergartenalter auch ohne Begleitung von Erwachsenen möglich. Zu bedenken ist, dass die Kinder aus unterschiedlichen Einrichtungen und Gruppen zusammenkommen. Daher muss geklärt und im Hygienekonzept der Kirchgemeinde aufgenommen sein, wie die Hygieneregeln in Kindergottesdiensten eingehalten werden können. Die Familien sind nach Möglichkeit bereits am Eingang über die Regeln und Rahmenbedingungen für Kindergottesdienste zu informieren (ggf. mit einer Einladungskarte mit Hinweisen), so dass die Eltern selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder in den Kindergottesdienst schicken. Die Teilnahme der Kinder sollte (ggf. gleich auf einem Abschnitt der Einladungskarte) dokumentiert werden (Kontaktnachverfolgung).
  • Gottesdienst unter freiem Himmel: Für Gottesdienste unter freiem Himmel ist eine Abstimmung mit den Kommunen und Behörden vor Ort erforderlich. Zu beachten ist, dass nach § 28a Absatz 1 Nummer 10 des Infektionsschutzgesetzes von staatlichen Behörden Auflagen für das Abhalten von religiösen oder weltanschaulichen Zusammenkünften erteilt oder sogar vollständig abgesagt werden können, wenn eine entsprechende Prüfung der Voraussetzungen einschließlich der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen erfolgt ist. Hier sollte man sensibel und in Abstimmung mit den kommunal zuständigen Behörden agieren.

Das Muster-Hygienekonzept sollte verwendet und entsprechend angepasst werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten und Veranstaltungen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste und Veranstaltungen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für einen Monat in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. Weiterhin zu beachten sind die Empfehlungen zu Taufe, Abendmahl und Segenshandlungen

Für Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, stehen die Fernseh- und Rundfunkgottesdienste weiter zur Verfügung. Darüber hinaus können Kirchgemeinden Sonntagspredigten oder kurze Andachten per Brief zu diesen Gemeindegliedern bringen.

Hinweise auf Materialien für die Gottesdienste

Zur Vorbereitung der Gottesdienste können Gottesdienstverantwortliche zurückgreifen auf die Lesepredigten der VELKD (jeweils im Vorfeld des Sonntages/Feiertages unter https://www.velkd.de/gottesdienst/lesepredigt.php) sowie auf Lesepredigten aus der Reihe „Er ist unser Friede“ (Die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig (EVA) gibt halbjährlich die Lesepredigten-Reihe „Er ist unser Friede“ heraus. Wegen der Pandemie-Einschränkungen gestattet die EVA ausnahmsweise die kostenfreie Nutzung der Download-Version der Lesepredigten. Sie sind zu finden auf Homepage des Verlages www.eva-leipzig.de im Downloadbereich (https://www.eva-leipzig.de/dl.php?id=4852). Verwendung finden können weiterhin Gottesdienstentwürfe des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD) zur Jahreslosung oder des Kirchenchorwerkes zum Kantate-Sonntag als auch die Handreichung „Kommt, atmet auf“ oder die Vorlagen zu Tagzeitengebeten im Evangelischen Gesangbuch (Morgengebet – Mette Nr. 783, Mittagsgebet Nr. 784, Abendgebet – Vesper Nr. 785, Nachtgebet – Komplet Nr. 786) sowie Taizégebete (Nr. 789).

Aktualisiert am 29. Juni 2021 

Einen überarbeiteten Vorschlag für die Praxis in den Kirchgemeinden der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, das Heilige Abendmahl unter Pandemie-Hygienebedingungen zu feiern, finden Sie: Vorschlag zur Abendmahlspraxis

Aktualisiert am 10. Mai 2021

die Corona-Schutz-Verordnung, die am 08. Juni 2021 vom Kabinett beschlossen wurde, tritt am 14. Juni 2021 in Kraft und gilt bis zum 30. Juni 2021. Wie bisher stellt sie klar, dass die Kontaktbeschränkungen nach § 4 Absatz 1 "nicht für Zusammenkünfte in Kirchen sowie auf den für die Religionsausübung bestimmten Grundstücken und in Gebäuden von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung" gelten (jetzt § 16 Absatz 1).

Die Corona-Schutz-Verordnung weist weiter darauf hin, dass "die Kirchen und Religionsgemeinschaften ihre Zusammenkünfte zum Zwecke der Religionsausübung in eigener Verantwortung mit verpflichtender Wirkung regeln." (jetzt § 16 Absatz 2).

Kirchliche Bestattungen/Trauergottesdienste sind Gottesdienste und unterliegen damit den für Gottesdienste getroffenen Regelungen unserer Landeskirche. Bitte beachten Sie den Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen.

Trauerfeiern und Beerdigungen

Kirchliche und weltliche Trauerfeiern finden unter Beachtung der oben genannten Regeln statt.

Bei kirchlichen Trauerfeiern – sowohl auf kirchlichen als auch auf weltlichen Friedhöfen – ist die Kirche Veranstalter und hat für die Umsetzung des kirchlichen Hygienekonzeptes zu sorgen.

Bei weltlichen Trauerfeiern auf kirchlichen Friedhöfen hat der jeweilige Veranstalter (Angehörige, Bestatter) für die Umsetzung des kirchlichen Hygienekonzeptes zu sorgen.

Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Es besteht die Pflicht, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Die Einrichtung (der Friedhofsträger) ist verpflichtet, ein schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen sowie personenbezogene Daten zur Nachverfolgung von Infektionen zu erheben.

Für die jeweilige Trauerhalle/Kirche/ Kapelle gelten die in den Hygienekonzepten festgelegten neuen Personenobergrenzen entsprechend der Festlegungen von § 12a der Ausführungsverordnung der Kirchgemeindeordnung (siehe Regelungen am 1. Dezember 2020), die unter Berücksichtigung der oben benannten Mindestabstände ermittelt wurden.

Der Verzicht auf die Festlegung einer starren Obergrenze kommt dem Bedürfnis vieler Menschen entgegen. Es ist jedoch zu beachten, dass die, in den jeweiligen Hygienekonzepten in Abhängigkeit von der Raumgröße und dem einzuhaltenden Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern festgelegten, raumbezogenen Obergrenzen gelten.

Allgemeine Risiken ergeben sich aus der Anzahl der Teilnehmenden und aus der zeitlichen Dauer. Hinzu kommen spezifische Gefährdungen, beispielsweise die Anwesenheit älterer Personen, die Anreise von Teilnehmenden aus verschiedenen Regionen Deutschlands, eine Situation in der natürlicherweise geweint und geschnupft wird, die Schwierigkeit in einer hochemotionalen Situation beistehen zu wollen und gleichzeitig Abstand halten zu müssen.

Auch am Grab kann es durch die Abstandsregelungen dazu kommen, dass Teilnehmende weiter entfernt stehen müssen, da die räumlichen Bedingungen – Grabreihen, Hecken usw. – zusätzliche und größere Abstände erfordern. Gewünschte Nähe und Anteilnahme muss hinter den geltenden Abstandsregeln zurücktreten. Darauf sollten sich alle einstellen, die an einer Beisetzung teilnehmen.

Menschen mit coronatypischen Krankheitssymptomen können leider nicht teilnehmen.

Zur Kontaktnachverfolgung sind der Name, eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und die Postleitzahl der Besucher sowie der Zeitraum des Besuchs zwingend zu erfassen. Für kirchliche Friedhofsträger wurden die  Teilnehmendenkarten entsprechend aktualisiert. Die Kontaktdaten sind verschlossen für einen Monat aufzubewahren und anschließend zu vernichten.

In jedem Einzelfall ist der seelsorglichen Begleitung der Betroffenen besonderes Gewicht zu geben, da neben die Verarbeitung des konkreten Trauerfalls nun auch die Verunsicherung aufgrund der derzeitigen allgemeinen Krisensituation tritt.

Bitte achten Sie auf die jeweiligen Regelungen vor Ort und ggf. auf weitere Beschränkungen, z. B. durch die örtlichen Gesundheitsämter.

Aktualisiert am 11. Juni 2021.

Taufen und Trauungen sind möglich und erfolgen in der Verantwortung der Kirchgemeinde und des Seelsorgers vor Ort. Zu beachten ist jedoch, dass Taufen und Trauungen ebenso wie Gottesdienste und andere Veranstaltungen nur unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln möglich sind. 

Für Taufen und Trauungen gelten die Regelungen, die auch für Gottesdienste gelten (siehe unter Gottesdienste)

Weiterhin zu beachten sind die Empfehlungen zu Taufe, Abendmahl und Segenshandlungen. Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Taufen und Trauungen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für einen Monat in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden.

Aktualisiert am 3. November 2020

Bei seelsorglichen Kontakte sind die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Verordnungen zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes sowie die Sieben-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen Kreisfreien Stadt zu berücksichtigen.

Seelsorgebesuche

Häusliche Seelsorgebesuche sind vor allem für alleinlebende und mobilitätseingeschränkte sowie für alte Menschen von großer Bedeutung. Sie sollten angekündigt werden, um die Möglichkeit zu geben, sich darauf vorbereiten bzw. absagen zu können. In Pflegeinrichtungen muss die örtliche Infektionslage mit den entsprechenden Vorschriften bedacht werden (vgl. folgender Abschnitt). Es ist mit Bedenken und besonderer Vorsicht zu rechnen. Bei Absagen sollte bspw. ein schriftlicher Gruß oder ein Anruf als Alternative gewählt werden, um deutlich zu machen: Du bist nicht vergessen!

Krankenhaus-, Altenpflegeheim- und andere Seelsorgebereiche

Seelsorgebesuche sind in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kliniken und allen stationären Einrichtungen grundsätzlich möglich. Allerdings haben die Einrichtungen Konzepte für Besuche zu erstellen, die an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst werden und sich jederzeit ändern können. In jedem Fall wird empfohlen, sich vorher nach den in der Einrichtung geltenden Bestimmungen zu erkundigen. Es kann dazu kommen, dass der Eintritt erst zeitverzögert möglich wird, da für bestimmte Bereiche (sog. Corona-Stationen) bes. Schutzkleidung anzulegen ist, wofür Krankenhauspersonal bereits stehen muss. Bis zu einer bestimmten Sieben-Tage-Inzidenz muss ein Nachweis über vollständige Impfung, negativen Test bzw. überstandener Erkrankung an Covid-19 nachgewiesen werden. Besuchswünsche können in Krankenhäusern, in denen Krankenhauseelsorgerinnen und -seelsorger tätig sind, an diese weitergeleitet werden. Alternativ gibt es vielfältige schriftliche oder visuelle Angebote. Grüße können auch durch die Seelsorgenden vor Ort überbracht werden.

Räume der Stille

In Andachtsräumen, Kapellen oder Räumen der Stille liegen Andachts- und Gebetstexte, biblische Worte, Adventstexte und weitere hilfreiche Impulse aus. Zudem werden dort die Kontaktdaten bzw. Angaben zur Erreichbarkeit der Seelsorge bekannt gemacht.

Seelsorgeangebote für alle

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Krisen ausgelöst. Darüber sich auszutauschen hilft bei der Bewältigung. Wer dazu in der Lage ist, sollte ermutigt werden, selber zum Telefon zu greifen und bekannte Personen anzurufen oder die elektronischen Medien zum Austausch zu nutzen.

Verwiesen wird hier außerdem auf den Dienst der TelefonSeelsorge, der nach wie vor rund um die Uhr unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 zu erreichen ist.

Viele Kirchgemeinden veröffentlichen darüber hinaus durch Aushänge und im Internet Hinweise zu seelsorglichem Beistand.  

Stand: 12.06.2021

Aktuelle Regelung ab 1. Juli 2021:
Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die ab 1. Juli 2021 bis zum 28. Juli 2021 gelten wird, können in Regionen, in denen die Inzidenz unter 10 liegt, für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen weitere Erleichterungen ermöglicht werden. Das weiterhin notwendige Hygienekonzept sollte nach Beratung in den Leitungsgremien entsprechend angepasst werden:

  1. Die Mindestabstände von 1,50 m sind beizubehalten.
  2. Auf die Kontaktnachverfolgung kann in Gottesdiensten und kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden.
  3. Auf Mund-Nasen-Schutz kann in Gottesdiensten und anderen kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden. Wo Mindestabstände verringert werden sollen, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  4. Das Singen in Chören und das Musizieren in Bläserchören ist mit entsprechendem Abstand möglich. Falls eine Verringerung des Abstands notwendig ist oder der Abstand nicht eingehalten werden kann, sollte das zuständige Gremium sich über andere Schutzmaßnahmen (z.B. tagesaktueller Test) verständigen.

Die Bestimmungen von § 12a der Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung behalten für die darin benannten Inzidenzwerte ihre Gültigkeit. Die Hygienekonzepte sind entsprechend dieser Inzidenzwerte und der aktuellen Situation vor Ort anhand des Orientierungsplans anzupassen.

Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen
Bitte beachten Sie den Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen. Der Orientierungsplan soll angesichts unterschiedlicher Inzidenzwerte in den Landkreisen eine Orientierung für die Planungen in den Kirchgemeinden bieten. Die Bezugsgröße sind die durch das RKI festgelegten Inzidenzwerte. Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt bei den Kirchgemeinden vor Ort. Diese sollten dabei neben den Inzidenz-Werten des Landkreises/der Stadt auch die lokalen Bedingungen berücksichtigen.

Für die Bläserarbeit wird auf die Hinweise der Sächsischen Posaunenmission auf ihrer Internetseite hingewiesen: https://www.spm-ev.de/neuigkeiten/

Für Video-Produktionen oder Livestreams finden Sie Informationen unter dem entsprechenden FAQ-Punkt. 

Aktualisiert am 29. Juni 2021

Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen
Bitte beachten Sie den Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen. Der Orientierungsplan soll angesichts unterschiedlicher Inzidenzwerte in den Landkreisen eine Orientierung für die Planungen in den Kirchgemeinden bieten. Die Bezugsgröße sind die durch das RKI festgelegten Inzidenzwerte. Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt bei den Kirchgemeinden vor Ort. Diese sollten dabei neben den Inzidenz-Werten des Landkreises/der Stadt auch die lokalen Bedingungen berücksichtigen.

Hinweise zur Kirchlichen Arbeit mit Kindern und Familien in Corona-Zeiten
Das Landeskirchenamt hat in Zusammenarbeit mit dem TPI Moritzburg Hinweise zur Kirchlichen Arbeit mit Kindern und Familien in Corona-Zeiten veröffentlicht. Die sechs Empfehlungen für die gemeindepädagogische Arbeit sollen eine Orientierung für das Frühjahr 2021 bieten. 

Aktualisiert am 11. Juni 2021

Für Christenlehre und Konfirmandenunterricht Nutzen sie für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen andere Formen, bleiben sie mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt und zeigen sie, dass sie in dieser schwierigen Situation ansprechbar für sie sind. 

Das Landesjugendpfarramt hat Aktuelle Empfehlungen für die Jugendarbeit veröffentlicht. 

Bitte beachten Sie den Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen.

Aktualisiert am 11. Juni 2021

Die Konfirmationen werden in Sachsen laut Konfirmationsordnung zwischen Palmsonntag und Trinitatis gefeiert. Für den Konfirmandenjahrgang 2021 wurde dieser Zeitraum nun durch Verordnung des Landeskirchenamtes bis Trinitatis 2022 verlängert, die entsprechende Verordnung wird in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht. Die Verlängerung gilt auch, wenn der ursprünglich geplante Konfirmationstermin des Jahres 2020 angesichts der Corona-Pandemie von den Kirchgemeinden verlegt worden ist und bisher nicht stattfinden konnte (Zusammenfassung von Konfirmationsjahrgängen zu einem Konfirmationstermin). 

Die Verlegung des Termins der Konfirmation bedarf eines Antrags durch die Kirchgemeinde, der Zustimmung des Superintendenten / der Superintendentin sowie der Genehmigung durch das Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens. Der Antrag kann formlos geschehen und per E-Mail erfolgen und gilt mit der Stellung als genehmigt. Es sollen damit keine zusätzlichen bürokratischen Hürden verbunden sein.

Wann Konfirmationsgottesdienste wieder gefeiert werden können, wird vor Ort entschieden. Die Kirchgemeinden werden gebeten, hier im Austausch mit den Mitarbeitenden in der Konfirmandenarbeit und den Familien der Konfirmanden eine für alle nachvollziehbare Entscheidung zu treffen. Es gilt zu beachten, dass die Konfirmandenarbeit / der Konfirmandenunterricht in geeigneter Weise bis zur Konfirmation fortgeführt wird. Gewiss haben Sie dieses Anliegen bereits im Blick, wie die Konfirmandenzeit, die möglicherweise verlängert ist, auf eine gute Weise gestaltet werden kann. 

Aktualisiert am 1. Februar 2021

Für den Religionsunterricht an Grundschulen hat das Theologisch-Pädagogische Institut Anregungen für freiwillige Angebote erstellt, die Religionslehrende in Grundschulen den Schülerinnen und Schülern unterbreiten können, wenn kein Religionsunterricht in Präsenz stattfinden kann. 

Gemeindepädagogen und Pfarrer im Evangelischen Religionsunterricht tragen in diesem Schuljahr in besonderer Weise Mitverantwortung für das Lernen in Präsenzzeit an ihren Einsatzschulen. Ihre Teilnahme an Dienstberatungen, Konferenzen und Schulungen für digitale Lehr- und Lernformen in ihren Einsatzschulen ist während des Pandemiegeschehens von hoher Bedeutung, da die jeweiligen Schulleitungen vor Ort für die Abläufe Verantwortung tragen. Sollte es zu begrenzten lokalen oder regionalen Schulschließungen kommen, sollten auch alle kirchlichen Lehrkräfte auf Online- Unterricht vorbereitet und das Nutzen der jeweiligen Lernplattformen geübt sein. Auf diese Weise können Schüler und Schülerinnen während ihrer häusliche Lernzeit gut begleitet werden.

Das vergangene Schulhalbjahr unter Corona-Bedingungen hat zur Folge, dass auch kirchliche Lehrkräfte die nicht behandelten Lernbereiche und Lerninhalte für jede Lerngruppe auflisten und entsprechende Stoffverteilungspläne für das neue Schuljahr vorbereitet haben mit dem Ziel, dass wesentliche Schwerpunkte der nicht behandelten Lerninhalte im laufenden Schuljahr weitestgehend nachgearbeitet werden.

Anstellende Kirchgemeinden und Kirchenbezirke bitten wir um Unterstützung aller kirchlicher Lehrkräfte im Religionsunterricht unter Corona-Bedingungen, verbunden mit Flexibilität bei der Anberaumung von internen Beratungen und bei weiteren dienstlichen Anforderungen, damit die Mitarbeit in den Schulen ermöglicht wird sowie die Schüler aus unseren Gemeinden und darüber hinaus in ihrem Fach Evangelische Religion lernen können.

Aktualisiert am 8. März 2021

Bitte beachten Sie den Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen.

Über Gottesdienste und Kasualien hinaus können bis zum 7. März 2021 keine kirchlichen Veranstaltungen in Präsenz stattfinden. Daher sollten Gruppen und Kreise entweder digital stattfinden oder auf anderem Wege Kontakt zwischen den Mitgliedern gehalten werden.

Aktualisiert am 11. Juni 2021

Für Hauskreise gelten die Regeln, wie sie für Treffen in Privathaushalten gelten. 

Ab einer Inzidenz unter 50 dürfen sich 10 Personen (unabhängig von der Anzahl der Hausstände) treffen. Ab einer Inzidenz unter 35 sind Familien-, Vereins- und Firmenfeiern in Gastronomiebetrieben, in eigenen oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten und Freiflächen mit bis zu 50 Personen zulässig, Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres bleiben unberücksichtigt, geimpfte Personen oder genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt. 

Aktualisiert am 21. Juni 2021

Bitte beachten Sie den Orientierungsplan für kirchliches Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen.

Sitzungen kirchlicher Arbeitsgremien (Dienstbesprechungen etc.) sind Arbeitssitzungen und sollen stattfinden. Digitale Sitzungen in Form einer Videokonferenz sind ggf. zu empfehlen.

Aktualisiert am 11. Juni 2020

Bildungsveranstaltungen, die nicht der schulischen Bildung und Ausbildung dienen, sind derzeit in Präsenz nicht möglich. Wenn möglich, sollten dafür digitale Formate genutzt werden. 

Aktualisiert am 4. Dezember 2020

Eine theologische Betrachtung zu Möglichkeiten der Seniorenarbeit in Corona-Zeiten ist als "Handreichung für den kirchlichen Dienst" am 26. Juni 2020 im Amtsblatt veröffentlicht worden. Autor ist Pfarrer Jan Schober, Referent für Seniorenarbeit und Generationen bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen.

Rüstzeiten und Ferienangebote orientieren sich an der Regelung zu Angeboten der Kinder-, Jugend- und Familienerholung, die bereits seit dem 31. Mai 2021 durch die Corona-Schutz-Verordnung ermöglicht wurden und mit entsprechenden Hygienekonzepten stattfinden können. Zu Beginn des Aufenthalts müssen die Teilnehmenden einen tagesaktuellen Test vorweisen. Die Testpflicht entfällt ab einer Inzidenz unter 35 (ist jedoch weiterhin empfehlenswert, da in der Regel Mindestabstände unterschritten werden). 

Aktualisiert am 11. Juni 2021

Folgende Orientierung für die Arbeit in den Kirchgemeinden hat das Landeskirchenamt am 2. November 2020 gegeben:

Als Kirche für Menschen da sein

Mit den neuen Maßnahmen ergibt sich für sehr viele Menschen in Sachsen eine neue – für viele auch schwierige – Situation. Nicht wenige Menschen sind beruflich von den Einschränkungen betroffen, alle zusammen sind wir es in unserem Freizeitverhalten und den Möglichkeiten der Begegnung mit anderen eingeschränkt. Hier gilt es als Kirche in den nächsten Wochen sehr genau hinzuschauen, wo es Menschen schlecht geht, wo sie Trost und Unterstützung brauchen, was wir für eine positive Grundstimmung in unseren Orten tun können oder einfach nur, wie wir Menschen für einen Moment etwas Gutes tun und für die nächste Zeit Zuversicht schenken können. Unser Glaube gibt uns Gottvertrauen und das können und sollten wir mit vollen Händen weitergeben. Seien Sie also kreativ im erneuten Überlegen, wie Kirche anders als sonst auf Menschen zugehen kann.

Konzentration auf das Wesentliche

Wir machen Ihnen Mut, dass Sie in Ihren Kirchgemeinden darüber beraten, was bei Ihnen vor Ort in den nächsten Wochen wichtig und wesentlich ist und wo Sie als Kirchgemeinden gebraucht werden. Vor diesem Hintergrund kann ein Besuch beim Bürgermeister oder anderen Verantwortungsträgern mit der Frage, was diese sich von der Kirchgemeinde wünschen würden, oder ein Besuch bei einer von der Schließung betroffenen Einrichtung (Gaststätte, Hotel,…) vielleicht eine wichtigere Aufgabe sein als ein traditionelles Angebot, zu dem unter Umständen die Hälfte der Personen angesichts der Lage nicht kommen würde. Überlegen Sie auch, wie Sie in der dunklen, kalten Jahreszeit ältere, einsame oder kranke Menschen erreichen können. Kann man ggf. als Kirchgemeinde im Ort Kontaktgemeinschaften organisieren, wo Menschen bestimmte Leute regelmäßig anrufen und sich um sie kümmern? Es geht also wieder einmal darum, neu zu fragen, welche Aufgabe wir als Kirche derzeit haben – diese Frage ist gut und wichtig. Sie kann dazu führen, dass manche Dinge gelassen werden, dafür aber andere hinzukommen. 

Weitere Orientierung bieten folgende Texte:

Wort zum Buß- und Bettag von Landesbischof Tobias Bilz

Wort zum Advent von Landesbischof Tobias Bilz, Bischof Heinrich Timmerevers und dem Vorsitzenden der ACK Sachsen, Gert Loose

Aktualisiert am 2.12.2020 

Wo immer möglich, sollten Kirchen in den nächsten Wochen für Besucher und Besucherinnen geöffnet sein. Die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln sind jedoch auch dort zwingend einzuhalten, auf sie ist bereits am Eingang hinzuweisen. 

Aktualisiert am 3. November 2020

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind auch in kirchlichen Räumen einzuhalten. Dazu stellen wir hier Vorlagen für Hinweis-Schilder zur Verfügung, die für die Gegebenheiten vor Ort auch angepasst werden können. 

Aktualisiert am 10. Dezember 2020

Für die Aufzeichnung von Gottesdiensten oder Konzerten, die ohne anwesende Gemeinde realisiert werden, gelten folgende Hinweise:

  • Die Abstände zwischen den Mitwirkenden müssen 1,50 Meter, zwischen den mitwirkenden Sängerinnen und Sängern 2 Meter sowie bei Blasinstrumenten mindestens 2 Meter zur Seite und 3 Meter nach vorn betragen.
  • Unter diesen Umständen kann auf eine Mund-Nasen-Bedeckung für die Zeit der Aufzeichnung verzichtet werden.
  • Insgesamt ist darauf zu achten, dass die Abstandsregeln auch in den Bildern erkennbar umgesetzt werden.
  • Die Gesamtzahl der Mitwirkenden sollte so weit wie möglich reduziert werden.
  • Ab einer Zahl von mehr als zehn Mitwirkenden ist dringend zu empfehlen, dies nicht als Livestream zu realisieren, sondern vorab aufzuzeichnen. Es ist so besser möglich, dass Szenen, Musik- und Textstücke einzeln gedreht werden und sich nur wenige Personen dabei begegnen. 
  • Es dürfen jeweils nur kleine bzw. kleinste Besetzungen zum Einsatz kommen. 

Hilfestellungen zum Streamen von Gottesdiensten finden Sie auf der Seite der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Aktualisiert am 15. März 2021

GEMA: YouTube / Social Media Plattformen Facebook & Instagram 

Das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen von Online-Gottesdiensten oder Andachten auf diesen Plattformen sowie das Streaming oder der Download dieser Werke ist über die bestehenden Verträge mit den entsprechenden Betreibern abgegolten. Auf die Kirchengemeinden kommen somit keine Kosten zu. – Diese Regelung ist verlängert bis zum 31. Dezember 2022.

Tipps zu digitalen Angeboten für Kirchgemeinden finden Sie auch hier: https://www.ekiba.de/html/content/tipps_fuer_gemeinden_zu_digitalen_angeboten.html

GEMA: Eigene Homepage / Website

Die GEMA hat sich entschlossen, für die Zeit, in der die Gottesdienste nicht vor Ort durchgeführt werden können, die Nutzung von urheberechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen des Streamings oder des Downloadens über die Kirchengemeinde-eigenen Websites durch die bestehenden Pauschalverträge als abgegolten zu betrachten.

Die Art der Musikwiedergabe, live z.B. durch den Organist oder durch Tonträger, ist dabei unerheblich.

Die GEMA hat sich hier bisher nicht im Detail zu einzelnen Diensten (über Youtube, Facebook & Instagram hinaus) geäußert, die zum Streaming auf Webseiten genutzt werden können. Wenn Sie oder Ihre Gemeinden spezielle Dienste einsetzen möchten und unsicher wegen der Nutzung sind, geben Sie uns dazu gerne eine Info und wir klären weitere Details dazu mit der GEMA ab.

Weitere Rechte

Alle weiteren Rechte der Personen, die bei der Erstellung des Gottesdienstes mitwirken, bleiben natürlich bestehen.

Selbstverständlich müssen die Personen (z.B. Kameramann, Musiker etc.) mit dem Vorgehen des Streamings / Downloads einverstanden sein. Ferner gilt das Datenschutzgesetz (für den Fall, dass Besucher anwesend sein sollten). 

Die Vervielfältigung aufgenommener Gottesdienste und Andachten mittels Bild- und Tonträgern (DVDs etc.) zur nicht kommerziellen Verteilung an Gemeindeglieder kann nur unter Beachtung zusätzlicher Anforderungen erfolgen, wozu wir gern Auskunft erteilen.

Nutzung von Noten & Liedtexten (VG Wort und VG Musikedition)

Die EKD hat mitgeteilt, dass der Vertrag mit der VG Musikedition bis 31.12.2022 verlängert worden sei. Die Nutzung von Noten und Liedtexten ist damit in einem bestimmten Umfang erlaubt. Bitte beachten Sie, dass die Noten und Texte nicht länger als 72 Stunden online verfügbar oder zum Download bereitstehen dürfen. Der Download von Noten und Liedzetteln bleibt aber weiter unzulässig. 

Aktuelle Informationen finden Sie hier: https://www.ekd.de/informationen-zur-gema-bei-youtube-54143.htm

Rundfunknahes regelmäßiges Livestreaming

Für Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, die regelmäßige Streaming-Angebote machen wollen, ist die Information der Medienanstalten zum Livestreaming von kulturellen oder religiösen Veranstaltungen sowie Bildungsangeboten während der Zeit des Corona-Epidemieschutzes von Bedeutung. 

Aktualisiert am 19. Dezember 2020

Das Netzwerk Energie & Kirche der Landeskirchen und Bistümer stellt eine Handlungsempfehlung zum Beheizen und Temperieren von Kirchen während der Corona Pandemie zur Verfügung.

Aktualisiert am 16. Oktober 2020

Angesichts vieler Fragen zum Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte finden Sie hier Hinweise des Koordinators für Arbeits- und Gesundheitsschutz der EVLKS. 

Aktualisiert am 6. November 2020

Aufgrund der aktuellen Lage werden Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitende in Kirchgemeinden gebeten, ihre Erreichbarkeit sicherzustellen und auf geeignete Weise in der Kirchgemeinde bekannt zu machen. 

Videokonferenzlösungen wurden in den letzten Wochen und Monaten durch viele Gremien in Kirchgemeinden, Kirchenbezirken und kirchlichen Einrichtungen genutzt und haben sich als ein gutes Mittel der Kommunikation in Zeiten der Kontaktbeschränkung erwiesen. Für die weitere Nutzung sind jedoch bestimmte Dinge zu beachten. Das Landeskirchenamt hat in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten eine Handreichung zum Umgang mit Videokonferenztools in der Landeskirche erarbeitet. Sie gibt Hinweise, wann Videokonferenzen sinnvoll und zulässig sind und was bei der Nutzung zu beachten ist. 

Aktualisiert am 17. Juni 2020

Die arbeitsrechtlichen Hinweise im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind im CN der EVLKS (Intranet) zu finden unter folgenden Link: Arbeitsrechtliche Informationen - Anliegen - Ev.-luth. Landeskirchenamt Sachsens (evlks.de)

Die Hinweise richten sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Anstellungsträger in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (Kirchenbezirke, Kirchgemeinden, Kirchspiele, Kirchgemeindebünde sowie weitere Anstellungsträgern), die unter den Geltungsbereich der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO) fallen und Fragen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausübung ihrer Tätigkeit haben oder daran gehindert bzw. eingeschränkt sind. Es wird versucht die aktuellen Regelungen und Vorschriften aus arbeitsrechtlicher Sicht sowie die Vorgehensweise zur Beantragung von Entschädigungsansprüchen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu erläutern.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aufgefordert sich an die Kontaktbeschränkungen sowie die Ausgangsbeschränkungen des Freistaat Sachsen zu halten. Nachzulesen sind die Regelungen im Internet unter Amtliche Bekanntmachungen - sachsen.de.

Aktualisiert am 29. Januar 2021

Kirchliches Leben in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Auf einer Sonderseite sind Informationen zum Thema Advent und Weihnachten zusammengestellt. 

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