Mehr zu...

Landessynode

Hier finden sich Struktur, Mitglieder, Termine und Berichte der Landessynode. Eine kurze Einführung, was die Landessynode ist, findet sich auf der Themenseite im Portal "interessiert".

Berichte

Herbstsynode 2018

Nach der Morgenandacht in der Dreikönigskirche eröffnete am Freitag, 16. November, Synodalpräsident Otto Guse im großen Sitzungssaal im ‚Haus der Kirche‘ die ordentliche Herbsttagung der 27. Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Anschließend nahmen die 80 Synodalen Beratungen in den Ausschüssen auf.

>> direkt zur Berichterstattung der Herbstsynode 2018

Kirchengesetze, Datenschutz & Inklusion

Vom 16. bis 19. November 2018 kommt die 27. Evangelisch-Lutherische Landessynode Sachsens  zu ihrer Herbsttagung im ‚Haus der Kirche‘/Dreikönigskirche zusammen. Schwerpunktthemen der Beratungen sind Kirchengesetze zum Haushalt, der Wählbarkeit in kirchlichen Gremien, die Einführung von festen Berufungsplätzen für Jugendvertreter in Kirchvorständen und Kirchenbezirkssynoden sowie ein Kirchengesetz zur Änderung besoldungs- und versorgungsrechlticher Bestimmungen für Pfarrerinnen und Pfarrer und Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten.  Darüber hinaus stehen das Thema Datenschutz und eine Präsentation des "Runden Tischs Inklusion" auf der Tagesordnung.  Der Bericht des Landesbischofs steht am Samstag, 17. November, auf dem Programm.
Den Gottesdienst am Sonntagvormittag, 18. November, hält Oberlandeskirchenrat Dr. Peter Meis, der Ende des Jahres in den Ruhestand eintritt.
Nach weiteren öffentlichen Beratungen von Kirchengesetzen in zweiter Lesung am Montag, 19. November, wird die Tagung voraussichtlich am Nachmittag mit einer Andacht zu Ende gehen.

Verlaufsplanung

Berichterstattung:

Kirchgemeindestruktur dominiert die Beratungen

Die 27. Evangelisch-Lutherische Landessynode Sachsens kommt in Dresden zu ihrer Frühjahrstagung vom 13. bis 16. April 2018 im ‚Haus der Kirche‘/Dreikönigskirche zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen steht das Kirchengesetz zur regionalen Zusammenarbeit von Kirchgemeinden, Kirchgemeindebünden, Kirchspielen und Schwesterkirchverhältnissen.
Aufgrund der Bedeutung für die zukünftige Ausrichtung und Wirksamkeit der Gemeinden in den Regionen Sachsens entfällt ein ansonsten auf der Frühjahrstagung vorgesehener Thementag am Sonnabend. Viel Raum wird der ersten Beratung eines neuen Kirchgemeindestrukturgesetzes und anderen Kirchengesetzen am Sonnabend, 14. April, gegeben.
Die öffentliche Sitzung am Samstagmorgen beginnt mit einigen Beispielen zur „regionalen Zusammenarbeit – Möglichkeiten von Ko-Finanzierungen“. Es folgt eine Einführung  über die Neufassung der Predigtordnung (Perikopenordnung) durch den Leipziger Theologieprofessor Dr. Alexander Deeg. Das Datenschutz-Durchführungsgesetz und das Kirchengesetz zum Zusammenschluss der Kirchenbezirke Auerbach und Plauen schließen sich an. Die Beratungen am Nachmittag und Abend sind ausschließlich dem Kirchgemeindestrukturgesetz vorbehalten.
Der Abendmahlsgottesdienst am Sonntagvormittag, 15. April, in der Auferstehungskirche in Dresden-Plauen mit Landesbischof Dr. Carsten Rentzing findet an dem Ort statt, wo im April 1948 die erste frei gewählte Synode nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur zusammen kam.
Ein Resümee über die zurückliegende Lutherdekade und das Reformationsjubiläum 2017 folgen. Am Sonntagabend wird ein Impulsreferat der Historikerin und stellvertretenden Synodalpräsidentin, Bettina Westfeld, das Gedenken an „70 Jahre Landessynode nach dem 2. Weltkrieg“ wieder aufgreifen.
Nach weiteren öffentlichen Beratungen von Kirchengesetzen in zweiter Lesung am Montag, 16. April, wird die Tagung voraussichtlich am Nachmittag mit einer Andacht zu Ende gehen.

Verlaufsplanung

Berichterstattung:

Traditionell erfolgen auf der Herbsttagung die Rechnungslegung für das vergangene Jahr und die Beratung des Haushaltgesetzes für den Haushaltplan des nächsten Jahres. Darüber hinaus beraten die Landessynodalen über die Vorlage eines Kirchengesetzes zur Anwendung ehebezogener Regelungen auf eingetragene Lebenspartnerschaften im Besoldungs- und Versorgungsrecht.  
Zu dieser Tagung sind außerdem der Bericht des Landesbischofs, der Tätigkeits- und Beteiligungsbericht des Landeskirchenamtes sowie der Bericht des Leipziger Missionswerkes (LMW) zu erwarten, denen sich jeweils Aussprachen anschließen werden.
Ein zentrales Thema der Herbsttagung wird die Debatte um die zukünftige Kirchgemeindestruktur in der sächsischen Landeskirche sein. Für diese Beratungen sind sechs Zeitfenster am Freitag, Sonnabend und Sonntag vorgesehen, in denen die Erfahrungen und Reaktionen aus den sechs regionalen Informationsveranstaltungen aufgegriffen sowie weitere Eingaben und Stellungnahmen in die Diskussion einbezogen werden. 

Verlaufsplanung (Stand 03.11.2017)

Berichterstattung:

Themensynode: „Glauben bilden – auf dem Weg in die Kirche von Morgen“
Weitere Tagungsordnungspunkte:
Gottesdienst, Aussprache zum Jahresbericht 2016 des Diakonischen Werkes, Grußwort der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Dr. Ellen Ueberschär;
Bericht der Kirchenleitung mit dem Titel „Wir sind so frei“ ; Lesungen von Kirchengesetzen, Beratungen in öffentlicher Plenarsitzung

Berichterstattung:

 

 

Tagungsordnungspunkte:
Rechnungslegung für das vergangene Jahr und Beratung des Haushaltgesetzes für den Haushaltplan des nächsten Jahres; Beratung über das Neunte Kirchengesetz zur Änderung des Landeskirchlichen Versorgungsgesetzes; Bericht des Landesbischofs und der Tätigkeits- und Beteiligungsbericht des Landeskirchenamtes; 
Vortrag über den Weg zur revidierten Lutherbibel und Beschlussfassung über die Verwendung und Einführung der aktualisierten Übersetzung als verbindlich für den Gottesdienst, in der Unterweisung und bei sonstigen kirchlichen Veranstaltungen per Kirchengesetz.

Abschlussbericht der Arbeitsgruppe der Kirchenleitung zu Struktur und Berufsbilder „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ ;  Bericht der Arbeitsgruppe zum Archivwesen der Landeskirche, Vorstellung der Planung zur Errichtung eines ‚Kernarchivs'.

Jubiläum 50 Jahre Frauenordination: Festgottesdienst, Podiumsgespräch mit Zeitzeugen und Gästen ( Festschrift: „gerufen-berufen - 50 Jahre Frauenordination in der EVLKS“; Film „Das Hirtenamt in Frauenhand“ )

Berichterstattung:

 

 

Thementag unter der Überschrift „Lutherische Kirche in der Einen Welt – Glaube und Gerechtigkeit” -  mit Bibelarbeit, Referat, Präsentationen, Gruppenarbeit und Podium

Tagungsordnungspunkte:
Jahresbericht 2015 des Diakonischen Werkes
Wahl der Stellvertretung  VELK-Generalsynode/EKD-Synode
Kirchengesetz  zur Ordnung des Amtes des Superintendenten in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
Viertes Kirchengesetz zur Änderung des Kandidatengesetzes
Kirchengesetz zur Änderung des Kassenstellengesetzes und des Zuweisungsgesetzes

Berichterstattung:

 

 

Tagungsordnungspunkte:
Bericht des Landesbischofs; Bericht des LMW;
Berichterstattung des GMDA zum Thema Berufsbilder ;
Haushalt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (Landeskirchenkassenrechnung)
für das Rechnungsjahr 2014 (01. Januar bis 31. Dezember);
Kirchengesetz über die Feststellung des Haushaltplanes der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
für das Haushaltjahr 2016 (Haushaltgesetz 2016 - LHG 2016);
Kirchengesetz zur Änderung kirchensteuerrechtlicher Vorschriften

Berichterstattung:

 

 

DRESDEN - Im sechsten Wahlgang wählte die sächsische Landessynode am Nachmittag des 31. Mai den Markneukirchner Pfarrer Dr. Carsten Rentzing (47) mit 40 von 78 gültigen Stimmen zum neuen Landesbischof der sächsischen Landeskirche. Er lag bereits am Vortag bei allen vier Wahlgängen deutlich vor den Mitbewerbern Dietrich Bauer, Tobias Bilz und Margrit Klatte. Auch im fünften Wahlgang, der am Vormittag stattfand und zu dem nur noch der Landesjugendpfarrer Tobias Bilz und Pfarrer Dr. Carsten Rentzing zur Wahl standen, lag Dr. Rentzing zwei Stimmen vor seinem Mitbewerber.

Pfarrer Dr. Carsten Rentzing wird am 29. August 2015 in der Dresdner Kreuzkirche in das Amt des Landesbischofs eingeführt. Gleichzeitig wird Landesbischof Jochen Bohl in den Ruhestand verabschiedet.

Dr. Rentzing dankte allen Synodalen, die ihm das Vertrauen geschenkt haben. Er sagte zu, für "jeden ein offenes Ohr und Herz" zu haben. Er reiche allen die Hand und bittet um "Quäntchen" Vertrauen, das jeder nötig habe, der ein solches Amt neu beginnt. (31.5.2015)

 

 

 

Im Dresdner Haus der Kirche/Dreikönigskirche beendete die 27. Landessynode am 20. April ihre Frühjahrstagung. Der letzte Tag war zunächst der Arbeit in den Ausschüssen vorbehalten, bevor das Plenum wieder zur gemeinsamen Beratung zusammentrat.

Am Sonnabend fand der Thementag „Berufsbilder“ statt. Dabei ging es um eine Perspektive für die Berufe im Verkündigungsdienst angesichts der unterschiedlichen Bedingungen städtischer und ländlicher Kirchgemeinden, aber auch um die Aufgaben und das Selbstverständnis, mit dem haupt- bzw. ehrenamtliche Mitarbeitende diese Aufgaben in der Kirchgemeinde wahrnehmen. Die Themenarbeit wurde im Plenum mit Ergebnissen und Impulsen zur Weiterarbeit an diesem Tag abgeschlossen.

Am Abend wurde der vor kurzem veröffentlichte  Bericht über den dreijährigen Gesprächsprozess zum Schriftverständnis als Ergebnis einer vom Landeskirchenamt eingesetzten Arbeitsgruppe beraten.
Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer, der Vorsitzende der Steuerungsgruppe im Landeskirchenamt, zog ein Resümee. Darin wies er wies auf die Enttäuschungen, die nichterfüllten Erwartungen, die unterschiedlichen Wahrnehmungen hin, die mit dem Gesprächsprozess verbunden waren. Ebenso machte Bauer aber gleichzeitig deutlich, dass der Gesprächsprozess dennoch Grund zur Dankbarkeit biete. Eine Erklärung des Theologischen Ausschusses zum Gesprächsprozess wurde einstimmig von der Synode verabschiedet.

Am Sonntag stellte der Direktor des Diakonischen Amtes, Oberkirchenrat Christian Schönfeld, den Bericht der Diakonie Sachsen vor. Unter dem Titel „Damit Bildung gelingt“ wurde auf die wichtigsten Voraussetzungen für Bildungsprozesse die Bindungsfähigkeit eingegangen, die auf der Erfahrung einer sicheren Bindung in der frühen Kindheit beruht. In vielen Arbeitsbereichen der Diakonie hätten es die Mitarbeitenden mit Menschen zu tun, die nie sichere Bindungen erfahren hätten und daher auch selbst nicht richtig bindungsfähig seien. Schönfeld wies daher auch auf den missionarischen Aspekt der Arbeit der Diakonie hin.

Am Nachmittag stellte Albrecht Engelmann, Ausländerbeauftragter der Landeskirche, den Sachstandsbericht zur Aufnahme von Flüchtlingen und zu den von der Landessynode im Herbst 2014 eingestellten Fördermitteln für Projekte kirchlicher Flüchtlingshilfe vor. Die Projekte sind verteilt über das Gebiet der Landeskirche, wobei in den Großstädten Dresden und Leipzig gleich mehrere Projekte beantragt wurden. Insgesamt konnten bereits mehr als dreiviertel der insgesamt 400.000 Euro Fördermittel verteilt werden. Weiterhin war er für die Fortsetzung der bewilligten Projekte, da die bewilligten Projekte nur ein Jahr lang laufen. Im weiteren Tagungsverlauf wurden die ersten und zweiten Stellvertreter für die Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Synode der EKD gewählt.

Vom 29. bis 31. Mai 2015 wird eine Sondertagung der Landessynode zur Wahl des Landesbischofs/der Landesbischöfin ebenfalls im Haus der Kirche in Dresden stattfinden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind vier Kandidaten für die Wahl benannt worden. (20.4.2015)

 

 

Grußwort von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler
Vorstellung und Wahl der Kandidaten für zu besetzende Ämter der Kirchenleitung und für die EKD/VELKD-Synode; Bericht des Landesbischofs; Bericht der Kirchenleitung; Haushalt (Haushaltgesetz 2015 ‒ LHG 2015)
Beschluss der Kirchengesetze:
Verordnung mit Gesetzeskraft zur Änderung besoldungsrechtlicher Bestimmungen für Pfarrer und Kirchenbeamte;
Kirchengesetz zur Neufassung des Ausführungsgesetzes zum Disziplinargesetz und zur Änderung des Verwaltungsgerichtsgesetzes;
Kirchengesetz zur Zustimmung zum Zweiten Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland 2013 und Änderung des Anwendungsgesetzes;
Kirchengesetz zur Änderung des Landeskirchlichen Mitarbeitergesetzes und des Landeskirchlichen Mitarbeiterergänzungsgesetzes

Berichterstattung:

  • Freitag
  • Sonnabend
  • Sonntag
  • Montag

 

 

Zur konstituierenden Sitzung am 14. und 15. Juni 2014 kamen die neu gewählten und berufenen Mitglieder der 27. Evangelisch-Lutherischen Landessynode Sachsens zu ihrer ersten Tagung im Haus der Kirche/Dreikönigskirche in Dresden zusammen. Landesbischof Jochen Bohl predigte am Sonnabend in der Andacht zum Auftakt der Synodaltagung um 10:00 Uhr in der Dreikönigskirche.

Zu Beginn der sechsjährigen Legislatur wählten die 80 Synodalen aus ihrer Mitte den Präsidenten der Synode. Otto Guse, der gewählte  Präsident, nahm die Verpflichtung der Mitglieder vor, die noch keiner vorigen Landessynode angehört haben. Es folgten am ersten Sitzungstag der neuen Landessynode zudem die Wahlen zum Nominierungsausschuss, die Wahl weiterer Mitglieder des Präsidiums, des Wahlprüfungsausschusses, des Ältestenrates sowie die Wahl der ständigen Ausschüsse.

Zwischen den Wahlgängen standen Vorträge zu folgenden Themen auf dem Programm:

- „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ (OLKR Dr. Peter Meis)
- Einbindung der Landeskirche in die VELKD und EKD (OLKR Klaus Schurig)
- Zum Stand der Überarbeitung der gottesdienstlichen Lesetexte (OKR Dr. Thilo Daniel)

Am Abend des ersten Tages stellte der Direktor des Diakonischen Amtes, OKR Christian Schönfeld, den Bericht des Diakonischen Werkes vor. Anschließend erfolgte die Aussprache dazu.

Der Sonntag begann um 9:30 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche, in dessen Verlauf die Einsegnung der Mitglieder des Präsidiums durch Landesbischof Jochen Bohl erfolgte. Pfarrer Christian Mendt (Radebeul) hielt die Predigt.
Zur öffentlichen Plenarsitzung ab 13:00 Uhr im ‚Haus der Kirche‘ war der Bericht des Wahlprüfungsausschusses Thema.

Vor dieser konstituierenden Tagung sind alle neu gewählten und berufenen Mitglieder der Landessynode zu einem Vorbereitungstag am 17. Mai in Dresden zusammen gekommen. Es fanden auch fünf Regionaltreffen statt.
Die nächste ordentliche Tagung der Landessynode ist vom 14. bis 17. November 2014 (Herbsttagung) ebenfalls im ‚Haus der Kirche‘ in Dresden geplant.

Gewählt und Berufen -  Vorbereitungstag für Mitglieder der zukünftigen 27. Landessynode
Schwestern und Brüder lernen sich kennen
Im Dresdner ‚Haus der Kirche‘ kamen am 17. Mai die 60 im Januar dieses Jahres neu gewählten sowie die 20 zuletzt durch die Kirchenleitung berufenen Mitglieder der zukünftigen 27. Landessynode zu einem Vorbereitungstag zusammen. Diese Begegnung diente dem Kennenlernen untereinander sowie der Information über die Bildung und die Arbeitsweise der Landessynode.

weitere Informationen

 

 

Bericht vom 12. Februar 2014:

Ergebnisse der Wahl zur 27. Evangelisch-Lutherischen Landessynode Sachsens
Über die Hälfte der gewählten Synodalen sind neu in der 27. Landessynode

DRESDEN – Zum Ende der sechsjährigen Legislatur der 26. Evangelisch-Lutherischen Landessynode Sachsens wählten am 26. Januar rund 8.000 Kirchvorsteher und Kirchvorsteherinnen sowie rund 700 Pfarrer und Pfarrerinnen der Landeskirche 60 der insgesamt 80 Mitglieder der kommenden 27. Landessynode. Vorbehaltlich der Prüfung der Wahldurchführung und des Wahlergebnisses durch die Synode zu Beginn der konstituierenden Tagung am 14. Juni in Dresden liegen jetzt aus allen 20 Wahlkreisen die Ergebnisse der Synodalwahl vor. Die Wahlkreisleiter übermittelten in den letzten Tagen die Ergebnisse mit der jeweiligen Nennung eines Pfarrers und zweier Laien. Es waren 40 Laien und 20 Geistliche zu wählen. Über die Berufung der weiteren 20 Synodalen wird die Kirchenleitung demnächst beraten und entscheiden.

In die Landessynode gewählt oder berufen werden können alle Kirchgemeindeglieder der Landeskirche, die nach den Ordnungen zum Kirchenvorsteher wählbar sind. Nach dem Ergebnis der Wahl liegt der Anteil der Frauen unter den 60 gewählten Synodalen bei knapp 37 Prozent. Unter den 20 Geistlichen sind 6 Pfarrerinnen und unter den 40 Laien 16 Frauen gewählt worden.

Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 48 Jahren. Unter den 60 Gewählten befinden sich 33 neue Mitglieder, die der Landessynode noch nicht angehörten (2008: 39 neue Mitglieder).

Die 26. Landessynode kam im Herbst letzten Jahres zum letzten Mal in der Dresdner Dreikönigskirche zu Beratungen zusammen. Die Landessynode als Vertretung der 728 sächsischen Kirchgemeinden und gesetzgebendes Organ der Landeskirche tagt in der Regel zweimal im Jahr im Frühjahr und Herbst für vier Tage in Dresden.

Die jetzt gewählten und demnächst berufenen 80 Mitglieder der Landessynode werden sich vom 14.-15. Juni 2014 zur konstituierenden Sitzung im Haus der Kirche in Dresden zusammenfinden, wo sie zu ihrer ersten Tagung den Präsidenten, das Präsidium sowie den Ältestenrat und die Ausschüsse wählen werden. Die nächste ordentliche Tagung wird im Herbst vom 14.-17. November 2014 ebenfalls in der Dreikönigskirche stattfinden, wo u.a. das Haushaltgesetz für 2015 zur Beratung ansteht.

Bereich

Struktur der Landessynode

Alle Mitglieder der Synode, ausgenommen der Präsident, sind in Ausschüssen organisiert. Die Ausschüsse tagen in der Regel während der Synode. Sie beraten die Gesetzesvorlagen der Kirchenleitung und Eingaben an die Landessynode. Zu den Mitgliedern der Ausschüsse gehören zudem Vertreter des Landeskirchenamtes – mit beratender Funktion und ohne Berechtigung zur Stimmabgabe.

Prüfung und Klärung der Eingaben

Die Landessynode hat die an sie gerichteten EINGABEN zu prüfen und nach Möglichkeit zu klären. Eine Eingabe ist ein schriftlicher Antrag an die Landessynode zur Bearbeitung und Lösung des darin formulierten Anliegens. Bei solch einem Antrag kann es sich um eine Beschwerde, um eine Stellungnahme oder um die Bitte zur Lösung eines Problems handeln. Über das Ergebnis der Beratung informiert die Synodalkanzlei.

Die 27. Landessynode verfügt u.a. über folgende Ausschüsse:

  • Rechtsausschuss für Angelegenheiten der Kirchengesetzgebung,

  • Finanzausschuss für das kirchliche Finanzwesen betreffende Angelegenheiten,

  • Theologischer Ausschuss für theologische Grundsatzfragen sowie für Fragen des interkonfessionellen Gesprächs sowie Angelegenheiten des Gottesdienstes, der Kasualien, der Agenden und der Kirchenmusik,

  • Bildungs- und Erziehungsausschuss für Fragen der Aus- und Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiter, für die Arbeit mit Kindern, Jugend und Eltern

  • Sozial-Ethischen Ausschuss für Angelegenheiten, die die gesellschaftliche Verantwortung der Kirche betreffen,

  • Gemeindeaufbau-, Missions- und Diakonieausschuss für Fragen des missionarischen und diakonischen Auftrages der Kirche und des Gemeindeaufbaus.

 

 


Termine

  • 2018:
    Frühjahrstagung: 13. - 16. April 2018 
    Berichte der Landessynode
    Herbsttagung: 16. - 19. November 2018
    Verlaufsplanung
  • 2019:

    Sondertagung zur Wahl eines Präsidenten/ einer Präsidentin des Landeskirchenamtes: 25./26. Januar 2019

    Frühjahrstagung: 05. - 08. April 2019

    Herbsttagung: 15. - 18. November 2019 (vorbehaltlich der EKD-VELKD-Planungen)
  • 2020:
    Vorbereitungstag für alle neu gewählten Landessynodalen: 16. Mai 2020
    Konstituierende Sitzung: 6./7. Juni 2020
    Herbsttagung: 13. bis 16. November 2020

Ansprechpartner

Präsident der Landessynode - Otto Guse

Seit der konstituierenden Sitzung der 26. Landessynode im Juni 2008 ist Otto Guse Präsident der sächsischen Landessynode. Im Juni 2014 wurde er für eine zweite 6-jährige Amtszeit wieder gewählt. Der Präsident vertritt die Synode nach außen und leitet die Synodaltagungen.
Die Tätigkeit des Synodalpräsidenten ist ein Ehrenamt.

Kontakt:
Lukasstraße 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692-110 oder -112   
Fax:  0351 4692-109 
E-Mail: synode@evlks.de 

Antje Müller

Telefon: 0351 4692-110

Email: a.mueller@evlks.de

 

Caroline Schneider

Telefon: 0351 4692-112

Email: caroline.schneider@evlks.de

 


Teilen Sie diese Seite