Mitteilungen

Zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Kirchliches Leben in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Auf einer Sonderseite haben wir für Sie zusammengestellt und erweitern ständig:

  • Geistliches Wort des Landesbischofs in Wort und Bild
  • Livestream-Gottesdienste der Landeskirche
  • Übersicht zu Online-Angeboten aus den Kirchgemeinden
  • Gebete für zu Hause 
  • Verweis auf Angebote innerhalb und außerhalb unserer Landeskirche

Informationen der Landeskirche / FAQs (thematisch)

Die Hinweise auf dieser Seite richten sich vorrangig an Kirchgemeinden und ihre Mitarbeitenden. Sie sollen eine Orientierung im Umgang mit der aktuellen Situation bieten. Viele Fragen müssen jedoch vor Ort im konkreten Einzelfall und im seelsorgerlichen Ermessen getroffen werden.

Kirchgemeindeglieder bitten wir daher, sich mit ihren Fragen direkt an die Kirchgemeinden vor Ort zu wenden. Alle Mitarbeitenden der Kirchgemeinden, insbesondere die Pfarrerinnen und Pfarrer, stehen Ihnen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Ihre Kirchgemeinde finden Sie über unsere Gemeindesuche.

Die Corona-Schutz-Verordnung vom 14. Juli 2020, die vom 18. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 gelten wird, bringt mit § 2 Absatz 9 eine wesentliche Änderung für die kirchliche Praxis mit sich. Danach kann der Mindestabstand von bisher 1,5 Metern dort verringert werden, wo eine Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden.

Im Wortlaut heißt es in § 2 Absatz 9: „Bei Einrichtungen und Angeboten gemäß § 4 Absatz 4 Nummer 6 und Religionsgemeinschaften kann der Mindestabstand verringert werden, soweit eine verpflichtende, datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung im Sinne von § 7 Absatz 1 Satz 4 bis 7 durchgeführt und geeignete Hygieneregelungen getroffen wurden.“

Dies bedeutet jedoch auch, dass an den Hygieneregeln sowie dem Führen von Anwesenheitslisten (bzw. der Erfassung der Teilnehmenden mit Karten) festgehalten werden muss und auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes weiterhin dringend empfohlen wird und beim Singen verbindlich bleibt.

Weitere Details regelt die Allgemeinverfügung des SMS vom 14. Juli 2020. Für die Kirchen ist in der Allgemeinverfügung geregelt:

„15. Hygieneregeln für Veranstaltungen in Tagungs- und Kongresszentren, Kirchen, Theatern, Musiktheatern, Kinos, Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Opernhäusern, Musikclubs (ohne Tanz) sowie Zirkussen

  • Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen dieser Allgemeinverfügung zwingend aufzunehmen.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet.
  • In Bereichen, in denen eine Unterschreitung des Mindestabstandes regelmäßig zu befürchten ist (Einlass, Erwerb von Speisen und Getränken o.ä.), ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich.“

Die sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung kann bei großen Veranstaltungen mit den durch die Landeskirche bereitgestellten Teilnehmendenkarten geschehen, indem diese nummeriert und entsprechend eines festgelegten Schemas auf den Sitzplätzen ausgelegt werden. Damit kann nachverfolgt werden, wer in welcher Veranstaltung wo saß und im Falle einer Infektion informiert werden muss. Bei Veranstaltungen mit einer überschaubaren Anzahl von Teilnehmenden (kleine Gottesdienste, Gruppen, Kreise) kann dies mit einer Liste geschehen, da es hier unkomplizierter möglich ist, im Falle einer Infektion alle Teilnehmenden zu informieren.

Wichtig ist der Hinweis auf folgende Neuerung: Diese Daten sind nach § 7 Absatz 1 der Corona-Schutz-Verordnung für die Dauer eines Monats geschützt vor dem Zugriff Dritter aufzubewahren. 

Aktualisiert am 27. Juli 2020

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind auch in kirchlichen Räumen einzuhalten. Dazu stellen wir hier Vorlagen für Hinweis-Schilder zur Verfügung, die für die Gegebenheiten vor Ort auch angepasst werden können. 

Aktualisiert am 5. Juni 2020

Gottesdienste sind in Kirchen und geschlossenen Räumen sowie im Freien ohne Personenbegrenzung möglich unter folgenden Voraussetzungen:

Die Corona-Schutz-Verordnung vom 14. Juli 2020, die vom 18. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 gelten wird, bringt mit § 2 Absatz 9 eine wesentliche Änderung für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen mit sich. Danach kann der Mindestabstand von bisher 1,5 Metern dort verringert werden, wo eine Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. Dies bedeutet jedoch auch, dass an den Hygieneregeln sowie dem Führen von Anwesenheitslisten (bzw. der Erfassung der Teilnehmenden mit Karten) festgehalten werden muss und auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes weiterhin dringend empfohlen wird und beim Singen verbindlich bleibt.

Die erstellten Hygienekonzepte sind weiterhin notwendig und sollten an die aktuelle Regelung angepasst werden. Danach kann im Hygienekonzept für jede Kirche, jeden Gottesdienstraum und jede Freifläche nun die Besucherzahl eingesetzt werden, die mit einer Verringerung des Mindestabstands möglich ist. Während zwischen Besuchern der Mindestabstand von bisher 1,5 Metern verringert werden kann, muss der Abstand zwischen liturgisch Handelnden zur Gemeinde weiterhin 3 Meter betragen. Ein Mundschutz ist für Besucher beim Singen verpflichtend, ansonsten dringend empfohlen. Die liturgisch Handelnden müssen keinen Mundschutz tragen. Emporen sind nutzbar, wenn entsprechende Abstandsregelungen bei Ein- und Ausgängen eingehalten werden können. Die Gottesdienste sind in ihrer Zeitdauer zu begrenzen.  Trauungen, Trauerfeiern und Beerdigungen bzw. Bestattungen sind ohne Personenbegrenzung gestattet, wenn die aktuellen Hygieneregeln beachtet werden. 

Kindergottesdienste sind für Kinder ab dem Kindergartenalter auch ohne Begleitung von Erwachsenen möglich. Zu bedenken ist, dass die Kinder aus unterschiedlichen Einrichtungen und Gruppen zusammenkommen. Daher muss geklärt und im Hygienekonzept der Kirchgemeinde aufgenommen sein, wie die Hygieneregeln in Kindergottesdiensten eingehalten werden können. Die Familien sind nach Möglichkeit bereits am Eingang über die Regeln und Rahmenbedingungen für Kindergottesdienste zu informieren (ggf. mit einer Einladungskarte mit Hinweisen), so dass die Eltern selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder in den Kindergottesdienst schicken. Die Teilnahme der Kinder sollte (ggf. gleich auf einem Abschnitt der Einladungskarte) dokumentiert werden. 

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 gelten bis auf die neuen Regeln zum Mindestabstand weiter und setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus. Dafür kann das Muster-Hygienekonzept verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten und Veranstaltungen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste und Veranstaltungen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. Weiterhin zu beachten sind die Empfehlungen zu Taufe, Abendmahl und Segenshandlungen

Für Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, stehen die Fernseh- und Rundfunkgottesdienste weiter zur Verfügung. Darüber hinaus können Kirchgemeinden Sonntagspredigten oder kurze Andachten per Brief zu diesen Gemeindegliedern bringen.

Hinweise auf Materialien für die Gottesdienste

Zur Vorbereitung der Gottesdienste können Gottesdienstverantwortliche zurückgreifen auf die Lesepredigten der VELKD (jeweils im Vorfeld des Sonntages/Feiertages unter https://www.velkd.de/gottesdienst/lesepredigt.php) sowie auf Lesepredigten aus der Reihe „Er ist unser Friede“ (Die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig (EVA) gibt halbjährlich die Lesepredigten-Reihe „Er ist unser Friede“ heraus. Wegen der Pandemie-Einschränkungen gestattet die EVA ausnahmsweise die kostenfreie Nutzung der Download-Version der Lesepredigten. Sie sind zu finden auf Homepage des Verlages www.eva-leipzig.de im Downloadbereich (https://www.eva-leipzig.de/dl.php?id=4852). Verwendung finden können weiterhin Gottesdienstentwürfe des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD) zur Jahreslosung oder des Kirchenchorwerkes zum Kantate-Sonntag als auch die Handreichung „Kommt, atmet auf“ oder die Vorlagen zu Tagzeitengebeten im Evangelischen Gesangbuch (Morgengebet – Mette Nr. 783, Mittagsgebet Nr. 784, Abendgebet – Vesper Nr. 785, Nachtgebet – Komplet Nr. 786) sowie Taizégebete (Nr. 789).

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Einen Vorschlag für die Praxis in den Kirchgemeinden der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, das Heilige Abendmahl unter Pandemie-Hygienebedingungen zu feiern, finden Sie: Vorschlag zur Abendmahlspraxis

Aktualisiert am 24. Juli 2020

Die Konfirmationen werden in Sachsen laut Konfirmationsordnung zwischen Palmsonntag und Trinitatis gefeiert. Für den Konfirmandenjahrgang 2020 wurde dieser Zeitraum nun durch Beschluss des Kollegiums des Landeskirchenamtes bis Trinitatis 2021 verlängert. Die Verlegung des Termins der Konfirmation bedarf eines Antrags durch die Kirchgemeinde,  der über den Superintendenten, verbunden mit dessen Zustimmung, an das Landeskirchenamt zu richten ist. 

Ob Konfirmationsgottesdienste wieder gefeiert werden, wird vor Ort entschieden. Die Kirchgemeinden werden gebeten, hier im Austausch mit den Mitarbeitenden in der Konfirmandenarbeit und den Familien der Konfirmanden eine für alle nachvollziehbare Entscheidung zu treffen. Es gilt zu beachten, dass die Konfirmandenarbeit / der Konfirmandenunterricht in geeigneter Weise bis zur Konfirmation fortgeführt wird. Gewiss haben Sie dieses Anliegen bereits im Blick, wie die Konfirmandenzeit, die nun verlängert ist, auf eine gute Weise gestaltet werden kann. Hinweise vom Theologisch-Pädagogischen Institut der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zur Konfirmandenarbeit in Zeiten von Corona.

Weiterhin hat das Landeskirchenamt beschlossen, dass die zur Konfirmation im Jahr 2020 angemeldeten Konfirmanden zu den Kirchenvorstandswahlen am 13. September 2020 wahlberechtigt sind, auch wenn die Konfirmation erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet. Die Anmeldung zur Konfirmation muss allerdings bis zum 5. September 2020 erfolgt sein. Dies gilt auch, wenn der ursprünglich geplante Konfirmationstermin des Jahres 2020 angesichts der Corona-Pandemie von den Kirchgemeinden in das Jahr 2021 verlegt worden ist und die Jahrgänge 2020 und 2021 zusammengefasst werden. 

Aktualisiert am 15. Mai 2020

Taufen und Trauungen sind möglich und erfolgen in der Verantwortung der Kirchgemeinde und des Seelsorgers vor Ort. Zu beachten ist jedoch, dass Taufen und Trauungen ebenso wie Gottesdienste und andere Veranstaltungen nur unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln möglich sind. 

Die Regeln sind in den Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 beschrieben und nur durch die Möglichkeit zur Verringerung des Mindestabstands ab dem 18. Juli 2020 verändert wurden. Weiterhin zu beachten sind die Empfehlungen zu Taufe, Abendmahl und Segenshandlungen. Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Taufen und Trauungen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Trauerfeiern und Beerdigungen

Trauerfeiern und Beerdigungen bzw. Bestattungen sind ohne Personenbegrenzung gestattet, wenn die Regelungen der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung beachtet werden.

Einerseits kommt der Verzicht auf die Festlegung starrer Obergrenzen dem Bedürfnis vieler Menschen entgegen, anderseits gelten weiterhin umfassende Regelungen zum Infektionsschutz.

Allgemeine Risiken ergeben sich aus der Anzahl der Teilnehmenden und aus der Dauer der Trauerfeier bzw. Beerdigung. Hinzu kommen spezifische Gefährdungen, beispielsweise die Anwesenheit älterer Personen, die Anreise von Teilnehmenden aus verschiedenen Regionen Deutschlands, eine Situation in der natürlicherweise geweint und geschnupft wird, die Schwierigkeit in einer hochemotionalen Situation beistehen zu wollen und gleichzeitig Abstand halten zu müssen.

Wie bei der Durchführung von Trauerfeiern und Beerdigungen die aktuellen Hygieneregeln umgesetzt werden können, hängt stark von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten ab. Bitte beachten Sie hierzu das örtliche Hygienekonzept.

Auch am Grab kann es durch die Abstandsregelungen dazu kommen, dass Teilnehmende weiter entfernt stehen müssen, da die räumlichen Bedingungen – Grabreihen, Hecken usw. – zusätzliche und größere Abstände erfordern. Gewünschte Nähe und Anteilnahme muss hinter den geltenden Abstandsregeln zurücktreten. Darauf sollten sich alle einstellen, die an einer Beerdigung oder Trauerfeier teilnehmen.

Die Teilnehmenden werden gebeten, zu einer Trauerfeier oder Beerdigung eigenständig einen geeigneten Mund-Nase-Schutz mitzubringen. Es wird dringend empfohlen diesen über die gesamte Dauer der Trauerfeier und Beerdigung zu tragen.

Menschen mit coronatypischen Krankheitssymptomen können leider nicht an Trauerfeiern und Beerdigungen teilnehmen.

Teilnehmende sollten darauf achten, dass sie in das vor Ort geführte Kondolenzbuch mit Name und Anschrift eingetragen sind. Dies kann dazu dienen, Infektionsketten rasch und vollständig nachzuvollziehen. Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Trauerfeiern geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

In jedem Einzelfall ist der seelsorglichen Begleitung der Betroffenen besonderes Gewicht zu geben, da neben die Verarbeitung des konkreten Trauerfalls nun auch die Verunsicherung aufgrund der derzeitigen allgemeinen Krisensituation tritt.

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 gelten damit auch im Juli 2020 für die Durchführung nichtkonfessioneller Trauerfeiern und Beerdigungen sinngemäß weiter.

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Trauerfeiern und Gottesdiensten gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). 

Bitte achten Sie auch auf die jeweiligen Regelungen vor Ort und ggf. auf weitere Beschränkungen, z. B. durch die örtlichen Gesundheitsämter.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Die Corona-Schutz-Verordnung vom 14. Juli 2020, die vom 18. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 gelten wird, bringt mit § 2 Absatz 9 auch für Gruppen und Kreise eine wesentliche Änderung mit sich. Danach kann der Mindestabstand von bisher 1,5 Metern dort verringert werden, wo eine Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. 

Dies bedeutet jedoch auch, dass an den Hygieneregeln sowie dem Führen von Anwesenheitslisten (bzw. der Erfassung der Teilnehmenden mit Karten) festgehalten werden muss und auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes weiterhin dringend empfohlen wird und beim Singen verbindlich bleibt.

Grundsätzlich sind Zusammenkünfte und Treffen von Gemeindekreisen, Gruppen sowie Veranstaltungen wieder möglich, wenn durch die Kirchgemeinde ein eigenes Hygienekonzept erstellt wurde, das Regelungen für die entsprechenden Orte, Räume und Formate enthält. Es ist sicherzustellen, dass alle Veranstaltungen nach den geltenden Abstands- und Hygieneregeln geplant sind.

In den FAQs des Freistaates Sachsen heißt es auf die Frage "Ist es möglich, kirchliche Arbeitskreise  wie z.B. Männerarbeit oder Frauenkreise durchzuführen? Dürfen Gremien öffentlich-rechtlicher Religionsgemeinschaften tagen?"

Ja. § 4 Absatz 2 Nr. 1 a der Verordnung umfasst mit dem Hinweis auf die „Durchführung von Veranstaltungen (…) anderer Stellen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, (…)“  auch die Angebote der öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften in Wahrnehmung ihrer verfassungsrechtlichen Stellung als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Bei allen Angeboten ist die Einhaltung der Hygieneregeln gemäß § 3 Absatz 1 der Verordnung zu beachten.

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus. Dafür kann das Muster-Hygienekonzept verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Bei der Planung von Veranstaltungen ist eine verantwortungsvolle Abwägung besonders im Blick auf die Menschen, die einer Risikogruppe angehören (Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen), notwendig. Seniorenkreise dürfen wieder stattfinden. Es sollte aber gegenüber älteren Teilnehmenden, die ggf. selbst unsicher sind, keinerlei Druck im Blick auf die Teilnahme aufgebaut werden. 

Es kann weiter sinnvoll sein, nicht sofort alle Gruppen und Kreise wieder zu starten. Kann durch eine Neuordnung von Angeboten evtl. auch Freiraum gewonnen werden, der der Gemeindearbeit gut tut?

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Christenlehre, Konfirmandenunterricht sowie andere Angebote der Kinder- und Jugendarbeit (Pfadfindergruppen, Jugendgruppen) sind möglich mit einem mit der zuständigen kommunalen Behörde zur Kenntnis gegebenen Hygienekonzept und professioneller Betreuung. Darüber hinaus sind auch die Regelungen der Landkreise und Kommunen zu prüfen und zu berücksichtigen.  

Die Corona-Schutz-Verordnung vom 14. Juli 2020, die vom 18. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 gelten wird, bringt mit § 2 Absatz 9 gilt auch für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit. Danach kann der Mindestabstand von bisher 1,5 Metern dort verringert werden, wo eine Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. 

Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus, welches für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit im Vorfeld einer kommunalen Behörde zur Kenntnis gegeben werden muss. Das Landesjugendpfarramt hat dazu eigene Empfehlungen erarbeitet und die Mitarbeitenden in der Jugendarbeit darauf hingewiesen.

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird auch in der Jugendarbeit zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Ab 6. Juni sind auch Maßnahmen der Familien-, Kinder- und Jugenderholung wieder möglich, worunter auch Rüstzeiten zählen. Sie dürfen mit einem eigenen Hygienekonzept (Veranstalter der Rüstzeit) und den Regelungen des Hygienekonzeptes der jeweiligen Einrichtung bzw. des Beherbergungsortes (Rüstzeitheim) durchgeführt werden.  

In der Allgemeinverfügung des SMS heißt es dazu:

5. Hygieneregeln für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe 

  • Die Träger von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe nach den §§ 11 bis 14, § 16, § 29 und § 32 SGB VIII haben Konzepte zu erstellen, die Maßnahmen zur Besucherlenkung, Abstandshaltung und Basishygienemaßnahmen enthalten und sich an den allgemeinen Hygieneregeln dieser Allgemeinverfügung orientieren. Die Konzepte sind der zuständigen kommunalen Behörde zur Kenntnis zu geben.
  • Für Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen Gruppen oder Einzelpersonen sind möglichst zu vermeiden. Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Es gibt unterschiedliche Empfehlungen für den musikalischen und kirchenmusikalischen Bereich, wie die Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie wieder aufgenommen werden kann. Neben der Vorgabe für Musikschulen in der Allgemeinverfügung vom 25. Juni 2020 gibt es inzwischen auch Handlungsempfehlungen der für zahlreiche Berufsgruppen in unserer Landeskirche zuständigen Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG).

Danach gilt, dass beim Musizieren ein Abstand von 2 Metern, beim Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten ein Abstand von 3 Metern (bei ungeübten Laien 6 Metern) einzuhalten ist. Chöre und Bläserchöre mit mehreren Reihen müssen versetzt aufgestellt singen bzw. spielen und die Mitglieder einen Abstand von 3 m zur nächsten Person einhalten. Bei professionellen Sängerinnen und Sängern sowie ausgebildeten Bläserinnen und Bläsern kann dieser Abstand auf 2 Meter reduziert werden. Bläser/-innen sollen ihre Instrumente mit Papiertüchern trocknen und letztere anschließend entsorgen.

Das Gebäude verfügt über ein sehr großes Luftvolumen mit entsprechender Höhe über den Personen. Bei Gebäuden mit einer geringen Deckenhöhe (ca. 3 m) müssen die Abstände deutlich erhöht werden oder alternativ die Aufenthaltsdauer stark verkürzt oder auch durch gezielte Lüftungsmaßnahmen ein Luftaustausch erzwungen werden (dazu Luft nach oben abführen bzw. bei horizontaler Lüftung kurze Intervalle mit sehr hoher Luftgeschwindigkeit – Durchzug).

Zu beachten sind auch im Bereich der Kirchenmusik die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020. Bei allen Veranstaltungen wird ein Hygienekonzeptes vorausgesetzt, welches für die Angebote mit Kindern und Jugendlichen zudem im Vorfeld von einer kommunalen Behörde genehmigt werden muss. 

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird auch in der Jugendarbeit zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Aktualisiert am 03. Juli 2020

Die Corona-Schutz-Verordnung vom 14. Juli 2020, die vom 18. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 gelten wird, formuliert in § 2 Absatz 5: "Die Träger von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe [...] haben Konzepte zu erstellen und umzusetzen, die die Einhaltung von Hygieneregelungen sicherstellen. Abhängig von der Größe der Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten muss eine Obergrenze für die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen im Konzept festgelegt werden, die die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglicht. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung im Sinne von § 7 Absatz 1 Satz 4 bis 7 durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden. Das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt kann weitere Schutzvorschriften durch Allgemeinverfügung vorgeben. Für Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung im Übrigen gelten die Sätze 1 bis 4 entsprechend."

Die Die Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit ab dem 15. Mai 2020 setzen als zentrale Voraussetzung für die meisten Angebote die Existenz eines Hygienekonzeptes voraus, welches für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit im Vorfeld einer kommunalen Behörde zur Kenntnis gegeben werden muss. Das Landesjugendpfarramt hat dazu eigene Empfehlungen erarbeitet und die Mitarbeitenden in der Jugendarbeit darauf hingewiesen.

Das Muster-Hygienekonzept kann ebenfalls verwendet werden (auf Nachfrage auch als Word-Datei zum Bearbeiten). Zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen gibt es zudem eine Checkliste (ebenfalls als Word-Datei auf Nachfrage erhältlich). Anstelle von Teilnehmerlisten wird auch in der Jugendarbeit zur Nutzung von Teilnehmendenkarten für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen geraten. Diese können auch mit Platznummern auf der Rückseite versehen und direkt auf den markierten Plätzen ausgelegt werden (ggf. mit einzelnem Stift). Sie sollten dann für 3 Wochen in verschlossenen Umschlägen im Pfarramt aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. 

Ab 6. Juni sind auch Maßnahmen der Familien-, Kinder- und Jugenderholung wieder möglich, worunter auch Rüstzeiten zählen. Sie dürfen mit einem eigenen Hygienekonzept (Veranstalter der Rüstzeit) und den Regelungen des Hygienekonzeptes der jeweiligen Einrichtung bzw. des Beherbergungsortes (Rüstzeitheim) durchgeführt werden.  

In der Allgemeinverfügung des SMS heißt es dazu:

Für Maßnahmen der Familien,- Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen dieser Allgemeinverfügung zwingend aufzunehmen. Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen 8 Gruppen oder Einzelpersonen sind zu vermeiden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist, wo immer möglich, einzuhalten. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden. 

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Sämtliche Dienstberatungen und Konvente sind möglich, da sie für die Ausübung beruflicher Tätigkeiten notwendig sind. Die Abstands- und Hygieneregeln sind auch dabei einzuhalten.

Um sich über die Erfahrungen der zurückliegenden Wochen und Monate auszutauschen, werden Anregungen zur Reflexion zur Verfügung gestellt, welche im Kollegenkreis, in Konventen, Kirchenvorständen und Mitarbeitenden-Teams genutzt werden können.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Leitungsgremien (z.B. Kirchenvorstand, Kirchenbezirksvorstand, Kirchenbezirkssynode, Landessynode, Kirchenleitung) können zusammentreten. Als Leitungsgremien einer Körperschaft des Öffentlichen Rechtes nehmen sie öffentliche Aufgaben wahr. Die Sitzungen sollten jedoch inhaltlich und zeitlich auf das Notwendige begrenzt werden und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden.

Um sich über die Erfahrungen der zurückliegenden Wochen und Monate auszutauschen, werden Anregungen zur Reflexion zur Verfügung gestellt, welche im Kollegenkreis, in Konventen, Kirchenvorständen und Mitarbeitenden-Teams genutzt werden können.

Aktualisiert am 20. Juli 2020

Hauskreise unterliegen den Regelungen, die für Angebote der Kirchgemeinde gelten (Hygienekonzept). Es kann daher sinnvoll sein, die Treffen in Gemeinderäumen zu veranstalten, in denen auf bestehende Hygienekonzepte verwiesen werden kann. 

Aktualisiert am 15. Mai 2020

Bildungsveranstaltungen sind möglich. Die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln und ein Hygienekonzept sind zwingend erforderlich. 

Aktualisiert am 15. Mai 2020

Gemeindepädagogen und Pfarrer im Religionsunterricht stellen sich im Umfang ihres Gesamtunterrichtsauftrages den Schulen ggf. anstatt des regulären Religionsunterrichts für Unterstützungsaufgaben zur Verfügung. Wochenstundendeputate an mehreren Schulen können  in Absprache mit den Schulleitungen bei Bedarf an einer Schule konzentriert werden.  Die Mitwirkung an Unterrichtsprojektformen während der Corona-Krise,  die die Fächer Ev. Religion, Kath. Religion und Ethik aufgrund fester Lerngruppen zusammenfassen, ist möglich und sinnvoll. Der oder die Schulbeauftragte ist jeweils davon in Kenntnis zu setzen.

Aktualisiert am 15. Mai 2020

Die Schließung von Kirchen, Moscheen, Synagogen und Räumen anderer Glaubensgemeinschaften ist weder durch die Allgemeinverfügung noch durch die Corona-Schutz-Verordnung veranlasst. Die Öffnung der Kirchen und anderer Glaubensgemeinschaftsräume ist daher möglich.

Die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln sind jedoch auch dort zwingend einzuhalten, auf sie ist bereits am Eingang hinzuweisen. 

Aktualisiert am 8. Mai 2020

Für seelsorgliche Kontakte sind die jeweils aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) sowie für Krankenhäuser und stationäre Einrichtungen außerdem die Allgemeinverfügungen zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes anlässlich der Corona-Pandemie im Freistaat Sachsen zu beachten.  

Krankenhaus-, Altenpflegeheim- und andere Seelsorgebereiche

Seelsorgebesuche sind in Krankenhäusern, Kliniken und allen stationären Einrichtungen grundsätzlich möglich. Allerdings haben alle mit der Seelsorge Beauftragten die vor Ort geltenden Bestimmungen zu Hygienemaßnahmen, Abstandsgebot, zeitlichen Maßgaben sowie Nachverfolgung von Infektionsketten zu beachten. In Einrichtungen, in denen noch ein grundsätzliches Betretungsverbot gilt, ist Seelsorge als Sterbebegleitung nach Anmeldung immer möglich. Ansonsten haben Seelsorgerinnen und Seelsorger im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung nach Anmeldung und Absprache Zutritt.

Gottesdienste bzw. Andachten sind unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln möglich, wenn entsprechend geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und dazu Einvernehmen mit der Klinik- oder Einrichtungsleitung besteht. 

Räume der Stille

In Andachtsräumen, Kapellen oder Räumen der Stille sollten Andachts- und Gebetstexte, biblische Worte und weitere hilfreiche Impulse ausliegen. In Einrichtungen ohne diese Möglichkeiten kann nach anderen angemessenen Zeichen der Aufmerksamkeit und Ermutigung für die Patienten bzw. Bewohner geschaut werden. Zudem sollen die Kontaktdaten bzw. Angaben zur Erreichbarkeit der Seelsorge ausreichend  bekannt gemacht werden.

Weitere Seelsorgebesuche

Auch bei häuslichen Seelsorgebesuchen müssen aus Rücksicht und zum Schutz der betreffenden Personen die Grundsätze der aktuellen SächsCoronaSchVO (Hygiene- und Abstandsregeln, bes. Schutz von Risikopersonen) beachtet werden.

Da Besuche in Altenpflegeheimen durch Angehörige insbesondere in ihrer Zahl bzw. Häufigkeit noch Einschränkungen unterliegen, können Besuchsdienstgruppen ermutigt werden, Patenschaften einzurichten. Dabei haben sich telefonische oder schriftliche Kontakte verschiedener Art bewährt.

Kontakte zu Menschen mit dementieller Erkrankung

Für dementiell erkrankte Menschen sind Bezüge zu früheren Lebensphasen wichtig. So können Grüße mit persönlichen Fotos oder Bilder von vertrauten Ansichten (bspw. Ortskirche) hilfreich sein. Bekannte Texte (Choraltexte, Psalm 23, Vaterunser) können mit einer entsprechenden Bitte den Heimleitungen zugeleitet werden.

Seelsorgeangebote für alle

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Krisen ausgelöst. Darüber sich auszutauschen hilft bei der Bewältigung. Wer dazu in der Lage ist, sollte ermutigt werden, selber zum Telefon zu greifen und bekannte Personen anzurufen oder die elektronischen Medien zum Austausch zu nutzen.

Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums Dresden-Meißen und der Diakonie Sachsen sind über ein ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ zu erreichen von Montag bis Freitag von 9.00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0351 / 89692890.

Damit wird der Dienst der bestehenden Telefonseelsorge ergänzt, der nach wie vor rund um die Uhr unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 zu erreichen ist.

Viele Kirchgemeinden veröffentlichen durch Aushänge und im Internet Hinweise zu seelsorglichem Beistand.  

Aktualisiert am 18. Juni 2020

Eine theologische Betrachtung zu Möglichkeiten der Seniorenarbeit in Corona-Zeiten ist als "Handreichung für den kirchlichen Dienst" am 26. Juni 2020 im Amtsblatt veröffentlicht worden. Autor ist Pfarrer Jan Schober, Referent für Seniorenarbeit und Generationen bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen.

Aufgrund der aktuellen Lage werden Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitende in Kirchgemeinden gebeten, ihre Erreichbarkeit sicherzustellen und auf geeignete Weise in der Kirchgemeinde bekannt zu machen. 

Diese Hinweise gelten für die Anstellungsträger der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Beschäftigungsverhältnisse gemäß der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO) -

Neue Informationen vom 4. Mai 2020: 

Berechtigung zur Notbetreuung in Kita und Schule

Die Liste der Berechtigten zur Notbetreuung in Kita und Schule wurde mit Wirkung zum 4. Mai u.a. auch um Tätigkeiten in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften einschließlich ihrer Sozialverbände erweitert (Anlage 1 zur Allgemeinverfügung vom 1. Mai 2020; AZ: 15-5422/4). Damit wird für Mitarbeitende in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und ihrer Diakonie die Möglichkeit eröffnet, ihre Kinder in die Notbetreuung von Kita und Schule zur Betreuung zu geben, wenn sie zwingend vor Ort an ihrem Arbeitsplatz gebraucht werden. Voraussetzungen sind, dass beide Personensorgeberechtigten oder der alleinige Personensorgeberechtigte bzw. in Fällen der Umgangsregelung der zur Antragstellung aktuell Personensorgeberechtigte in einem Sektor mit Anspruch auf Notbetreuung (neu auch öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften einschließlich ihrer Sozialverbände) tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind.

Ist nur ein Personensorgeberechtigter in einem Sektor mit Anspruch auf Notbetreuung beschäftigt, gelten andere Sektoren. In diesem Fall sind die Tätigkeiten in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften und Sozialverbände nicht genannt.

Vom Anstellungsträger ist auf der Rückseite der Anlage 2 zur Allgemeinverfügung vom 1. Mai 2020; AZ: 15-5422/4 die zwingende Notwendigkeit der/des Mitarbeiterin/Mitarbeiters vor Ort am Arbeitsplatz zu bestätigen. Wenn die Tätigkeit im Homeoffice oder ähnliches durchgeführt werden kann, besteht kein Anspruch auf Notbetreuung.

Arbeitsverhinderung von Mitarbeitenden wegen Kinderbetreuung

Seit 18. März 2020 dürfen die Schulen, einschließlich Hort sowie Kindertagesstätten im Freistaat Sachsen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus nur noch zur „Notbetreuung für Angehörige der kritischen Infrastruktur, die Kinder mit Betreuungsbedarf haben“, geöffnet werden.

Für alle anderen Mitarbeitenden bedeutet dies, dass sie die Betreuung der Kinder während der Schließung von Schule, Hort und Kindertagesstätte selbst absichern müssen.

Mit Wirkung vom 30. März 2020 wurde das Infektionsschutzgesetz dahingehend geändert, dass bei einer Arbeitsverhinderung zur Betreuung des eigenen Kindes wegen o.g. Schließung ein Entschädigungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber geltend gemacht werden kann. Die Beantragung dieses Entschädigungsanspruchs kann erst geprüft werden, wenn alle Möglichkeiten zum Ausgleich der Verhinderung an der Arbeitsleistung  in Anspruch genommen wurden (Inanspruchnahme von Überstunden, Mehrarbeitsstunden, Ausschöpfung der Regelung von Arbeitszeitkonten, Inanspruchnahme von nicht verplanten Urlaub oder Homeoffice).

Die besonderen Voraussetzungen zur Inanspruchnahme dieser neuen Entschädigungszahlung, das Antragsverfahren sowie das Erstattungsverfahren wurden im angefügten Informationsblatt zusammengefasst. Des Weiteren besteht die Möglichkeit eine unbezahlte Freistellung nach § 27 Absatz 5 KDVO (Sonderurlaub) in Anspruch zu nehmen, wenn es die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse gestatten.

Quarantäne, Tätigkeitsverbot von Mitarbeitenden oder Schließung der Dienststelle

Mitarbeitende, für die gemäß § 30 IfSG eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot gemäß
§ 31 IfSG angeordnet wurde und die einen Verdienstausfall erleiden, erhalten Entgeltfortzahlung für einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen gemäß §§ 56 ff IfSG.

Das Arbeitsentgelt ist vom Anstellungsträger weiterzuzahlen. Der Erstattungsantrag ist spätestens 3 Monate nach Beginn der Maßnahme bei der Landesdirektion Sachsen zu beantragen. Es wird empfohlen einen Antrag auf Vorschusszahlung bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Weiterführende Informationen sowie die entsprechenden Anträge finden Sie auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen.

Im Falle einer Quarantäne könnten Dienststellen von heute auf morgen nicht mehr besucht werden bzw. ganze Dienststellen geschlossen werden. Sie werden gebeten, Ihre Mitarbeitenden darauf hinzuweisen die Möglichkeit des E-Mail-Abrufs über den Web-Browser von zu Hause im Vorfeld zu testen, so dass sie im Fall einer Quarantäne notwendige E-Mails weiterhin empfangen bzw. versenden sowie Informationen des Anstellungsträgers erhalten können.

Die Einrichtung kann wie folgt erläutert werden:

  • Internetadresse: https://cnmail.evlks.de aufrufen
  • auf der folgenden Anmeldeseite mit evlks-E-Mailadresse und zugehörigen Passwort anmelden
  • bei der ersten Anmeldung den Anweisungen auf dem Bildschirm (Zeitzone und Sprache auswählen) folgen
  • automatisches Öffnen des eigenen Posteingangs (grundlegende Einstellungen und weitere Funktionen sind verfügbar).

Die Hinweise zum Datenschutz vom Datenschutzbeauftragen für Kirche und Diakonie Herrn Pierre Große vom 17. März 2020 sind zu beachten.

Umgang mit dem Verdacht auf Kontakt mit einer infizierten Person

Wenn Mitarbeitende erfahren, dass Personen zu denen sie Kontakt hatten, infiziert sind oder diese Kontakt zu anderen infizierten (oder positiv getesteten) Personen hatten, ist der Anstellungsträger sowie das zuständige Gesundheitsamt umgehend zu informieren. Für die Zeit bis zum Erhalt des Testergebnisses, maximal für drei Tage, ist eine bezahlte Freistellung zu gewährleisten.

Sollten der Anstellungsträger von den Mitarbeitenden die Mitteilung erhalten, dass ein längeres Fernbleiben vom Arbeitsplatz erforderlich ist, ist zu prüfen, ob andere Möglichkeiten zum Ausgleich der Arbeitsverhinderung (in Anspruch genommen werden können Inanspruchnahme von Überstunden, Mehrarbeitsstunden, Ausschöpfung der Regelung von Arbeitszeitkonten, Inanspruchnahme von nicht verplanten Urlaub oder Homeoffice). Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer unbezahlten Freistellung nach § 27 Absatz 5 KDVO (Sonderurlaub), wenn es die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse gestatten.

Das Landeskirchenamt hat sich darauf verständigt, dass in Zweifelsfällen bei mittelbarem Kontakt mit Infizierten bzw. positiv getesteten Personen, abgestellt auf das jeweils bestehende Gefährdungspotential, Mitarbeitende durch den Anstellungsträger bis zu 14 Tage bezahlt freigestellt werden können. Es wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

Rückkehr aus einem Risikogebiet

Mitarbeitende, die aus einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet zurückkehren, haben den Anstellungsträger vor Arbeitsaufnahme zunächst telefonisch oder elektronisch frühestmöglich sowie das zuständige Gesundheitsamt zu informieren.

Die vorgenannten Hinweise zur Freistellung sowie zum Fernbleiben vom Arbeitsplatz gelten gleichermaßen, außer bei einer bewussten Einreise in ein als Risikogebiet eingestuftes Gebiet. Hier hat die Freistellung komplett als unbezahlte Freistellung (Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO) zu erfolgen, soweit nicht eigener Urlaub oder Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben angerechnet werden.

Mitarbeitende mit Anzeichen eines grippeähnlichen Infekts

Mitarbeitende, die deutliche Anzeichen eines grippeähnlichen Infekts aufweisen, sollten das vor Arbeitsaufnahme telefonisch oder elektronisch dem Anstellungsträger anzeigen. Der Anstellungsträger sollte darauf hinwirken, dass sofort ein Arzt aufgesucht wird. Bis zu drei Tagen kann eine bezahlte Freistellung erfolgen (sog. Karenztagregelung). Bei Krankschreibung gilt das normale Verfahren.

Zur Kurzarbeit

Die Bundesregierung hat zur Unterstützung in Folge der Corona-Pandemie neue Regelungen zur Kurzarbeit (Kurzarbeitergeld) ergänzend zu den Regelungen der §§ 95 bis 109 SGB III im Eilverfahrungen beschlossen „zur Bewältigung außergewöhnlicher Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt“. Die Änderungen gelten bis 31. Dezember 2021. Die Arbeitsrechtliche Kommission der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens hat mit Beschluss vom 27. April 2020 die Einführung von Kurzarbeit durch Dienstvereinbarung eingeführt (§ 24 Absatz 3 KDVO i.V.m. Anlage 6 zur KDVO.)

Grundsätzlich gilt, dass Kurzarbeit von Anstellungsträgern in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens nur als letztes Mittel genutzt werden sollte, wenn andere Möglichkeiten der Beschäftigung nicht mehr bestehen (z.B. in Rüstzeitheimen). Vor Beratung in den entscheidenden Gremien der Anstellungsträger (Kirchenvorstände u.ä.) sowie vor Einbeziehung der Mitarbeitervertretung sollte zwingend die Beratung der Zentralstelle für Personalverwaltung in Anspruch genommen werden. Wir bitten Sie dazu die Information zur Kurzarbeit zu lesen und die Hinweise darin zu berücksichtigen. Muster zur Dienstvereinbarung, Beteiligung der Mitarbeitervertretung und Information an die Mitarbeitenden finden Sie im Download-Bereich des CN. Die Ausarbeitung bezieht sich auf den Stand 29. Mai 2020. Weitere Anpassungen können folgen.

Zu Dienstausweisen und Passierscheinen

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewegungsfreiheit zur Ausübung beruflicher Tätigkeit nicht eingeschränkt ist und generell auch aufrechterhalten werden muss. Für Pfarrerinnen und Pfarrer werden in der Superintendentur Dienstausweise ausgestellt. Für Mitarbeitende haben alle Dienststellen (Einrichtungen, Kirchgemeinden) eine Vorlage für eine Bestätigung über Fahrten vom Wohnort zur Arbeitsstelle erhalten, die sie für ihre Mitarbeitenden nutzen können.

 

Diese Hinweise gelten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, den Kirchenbezirken und Kirchgemeinden, die unter den Geltungsbereich der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO) fallen und im Zusammenhang mit dem Coronavirus an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert sind:

Mit den nun notwendigen Schritten zur Aussetzung und Schließung von Kindertagesstätten und Schulen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, möchten wir dazu sowie zu weiteren Fragen nachfolgende Informationen zur Verfügung stellen.

Alle Mitarbeitenden sind aber gebeten, die weitere Entwicklung achtsam zu verfolgen und die Veröffentlichungen der Homepage der Landeskirche zu beachten.

 

Neue Informationen vom 4. Mai 2020:

Betreuung des eigenen Kindes während der Schließung von Schulen, einschließlich Hort sowie Kindertagesstätten 

Seit 18. März 2020 dürfen die Schulen, einschließlich Hort sowie Kindertagesstätten im Freistaat Sachsen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus nur noch zur „Notbetreuung für Angehörige der kritischen Infrastruktur, die Kinder mit Betreuungsbedarf haben“ geöffnet werden.

Für alle anderen Mitarbeitenden bedeutet dies, dass sie die Betreuung der Kinder während der Schließung von Schule, Hort und Kindertagesstätte selbst absichern müssen.

Mit Wirkung vom 30. März 2020 wurde das Infektionsschutzgesetz dahingehend geändert, dass bei einer Arbeitsverhinderung zur Betreuung des eigenen Kindes wegen o.g. Schließung ein Entschädigungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber geltend gemacht werden kann. Die Beantragung dieses Entschädigungsanspruchs kann erst geprüft werden, wenn alle Möglichkeiten zum Ausgleich der Verhinderung an der Arbeitsleistung in Anspruch genommen wurden (Inanspruchnahme von Überstunden, Mehrarbeitsstunden, Ausschöpfung der Regelung von Arbeitszeitkonten, Inanspruchnahme von nicht verplanten Urlaub oder Homeoffice).

Die besonderen Voraussetzungen zur Inanspruchnahme dieser neuen Entschädigungszahlung, das Antragsverfahren sowie das Erstattungsverfahren wurden im angefügten Informationsblatt zusammengefasst. Des Weiteren besteht die Möglichkeit eine unbezahlte Freistellung nach § 27 Absatz 5 KDVO (Sonderurlaub) in Anspruch zu nehmen, wenn es die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse gestatten.

Berechtigung zur Notbetreuung in Kita und Schule

Die Liste der Berechtigten zur Notbetreuung in Kita und Schule wurde mit Wirkung zum 4. Mai u.a. auch um Tätigkeiten in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften einschließlich ihrer Sozialverbände erweitert (Anlage 1 zur Allgemeinverfügung vom 1. Mai 2020; AZ: 15-5422/4). Damit wird für Mitarbeitende in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und ihrer Diakonie die Möglichkeit eröffnet, ihre Kinder in die Notbetreuung von Kita und Schule zur Betreuung zu geben, wenn sie zwingend vor Ort an ihrem Arbeitsplatz gebraucht werden. Voraussetzungen sind, dass beide Personensorgeberechtigten oder der alleinige Personensorgeberechtigte bzw. in Fällen der Umgangsregelung der zur Antragstellung aktuell Personensorgeberechtigte in einem Sektor mit Anspruch auf Notbetreuung (neu auch öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften einschließlich ihrer Sozialverbände) tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind.

Ist nur ein Personensorgeberechtigter in einem Sektor mit Anspruch auf Notbetreuung beschäftigt, gelten andere Sektoren. In diesem Fall sind die Tätigkeiten in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften und Sozialverbände nicht genannt.

Vom Anstellungsträger ist auf der Rückseite der Anlage 2 zur Allgemeinverfügung vom 1. Mai 2020; AZ: 15-5422/4 die zwingende Notwendigkeit der/des Mitarbeiterin/Mitarbeiters vor Ort am Arbeitsplatz zu bestätigen. Wenn die Tätigkeit im Homeoffice oder ähnliches durchgeführt werden kann, besteht kein Anspruch auf Notbetreuung.

Neue Information vom 17. April 2020:

Entschädigung wegen Schließung der Kindertagesstätte sowie Schule und Hort

Durch die Schließungen von Schulen einschließlich Horte und Kindertagesstätten müssen erwerbstätige Eltern in den meisten Fällen ihre Kinder selbst zuhause betreuen. Es gibt häufig die Möglichkeiten zeit- und/oder ortsflexibel zu arbeiten oder Überstunden bzw. Zeitguthaben zum Ausgleich zu nutzen. Sind diese Möglichkeiten ausgeschöpft besteht seit 30. März 2020 die Möglichkeit einer Entschädigung gemäß § 56 Absatz 1 a Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Notfall-KiZ

Durch die Corona-Pandemie kommt es aktuell bei vielen Familien zu unvorhersehbaren Einkommenseinbußen. Daher möchten wir darüber informieren, dass die Bundesregierung im Rahmen des Sozialschutz-Pakets den Kinderzuschlag kurzfristig umgestaltet hat („Notfall-KIZ“). 

Der Notfall-KIZ in Höhe von monatlich bis zu 185 Euro pro Kind ist als finanzielle Unterstützung für Familien gedacht, welche derzeit Einkommen einbüßen. Eine vereinfachte Vorprüfung ist im Internet möglich. Informationsblatt "Notfall-KiZ"

 

Informationen vom 16. März 2020:

Kindertagesstätte oder Schule des eigenen Kindes unter Quarantäne oder aus sonstigen Gründen geschlossen

 

Wenn die Beaufsichtigung oder Betreuung des Kindes erforderlich ist und eine andere geeignete Aufsichtsperson nicht zur Verfügung steht, kann die Dienststellenleitung die Mitarbeitenden frei stellen. Bis zu drei Arbeitstagen erfolgt die Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts. Nach den drei Arbeitstagen kann eine weitere Freistellung unbezahlt nach § 27 Absatz 5 KDVO (Sonderurlaub) erfolgen, wenn es die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse gestatten. Alternativ kann mit der Dienststelle die Inanspruchnahme von gegebenenfalls Überstunden-, Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben oder Urlaub abgestimmt werden. Mitarbeitende wenden sich daher bitte an ihre Dienststelle bzw. Vorgesetzten und zeigen das Erfordernis der Freistellung an bzw. beantragen die weiteren genannten Maßnahmen.

Quarantäne oder Tätigkeitsverbot eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin

Mitarbeitende, für die gemäß § 30 Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot gemäß § 31 IfSG angeordnet wurde, erhalten Entgeltfortzahlung für einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen.

Quarantäne für das eigene Kind

Wenn für das eigene Kind gemäß § 30 Absatz 1 Satz 2 IfSG eine Quarantäne angeordnet wurde, für den Beschäftigten aber nicht, kann keine Entgeltfortzahlung erfolgen. Hier besteht ein Freistellungsanspruch nach § 45 SGB V für längstens zehn Arbeitstage im Jahr bzw. für Alleinerziehende längstens 20 Arbeitstage. Bei einer Privatversicherung des Kindes besteht ein bezahlter Freistellungsanspruch nach § 27 Absatz 1 Buchst. f Doppelbuchst. bb KDVO bis zu vier Arbeitstagen im Jahr. Wenn das Kind über 12 Jahre ist, besteht ein bezahlter Freistellungsanspruch nach § 27 Absatz 1 Buchst. f Doppelbuchst. aa KDVO von einem Arbeitstag im Jahr.

Mitarbeitende werden gebeten rechtzeitig anzuzeigen, wenn darüber hinaus eine weitere Arbeitsverhinderung besteht, damit die Inanspruchnahme von gegebenenfalls Überstunden-, Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben oder Urlaub bzw. unbezahlter Freistellung als Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO geprüft werden kann.

Quarantäne für einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen

Erfolgt eine Quarantänemaßnahme gegenüber einem pflegebedürftigen nahen Angehörigen, besteht für Mitarbeitende ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung für bis zu 10 Arbeitstage (§ 2 PflegeZG). Voraussetzung ist, dass die Freistellung erforderlich ist, um für den pflegebedürftigen nahen Angehörigen in der akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung sicherzustellen. Durch die Pflegekasse des Pflegebedürftigen kann auf Antrag ein Pflegeunterstützungsgeld gezahlt werden. Darüber hinaus ist die Gewährung einer Freistellung als Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO möglich.

Was geschieht, wenn die Dienststelle unter Quarantäne gestellt oder aus sonstigen Gründen geschlossen wird?

Bei der Schließung der Dienststelle durch eine behördliche Anordnung oder durch eine anderweitige Entscheidung behalten Mitarbeitende grundsätzlich ihren Entgeltanspruch. Soweit es möglich ist, kann verlangt werden, dass Mitarbeitende die Arbeit von einem anderen Arbeitsplatz aus (z. B. von zu Hause in Form des Homeoffice) fortsetzten. Das ist von der Dienststellenleitung zu prüfen. Mitarbeitende werden gebeten, die Informationen ihrer Dienststelle aufmerksam zu verfolgen. 

Verdacht auf Kontakt mit einer infizierten Person

Wenn Mitarbeitende erfahren, dass Personen zu denen sie Kontakt hatten, infiziert sind oder diese Kontakt zu anderen infizierten (oder positiv getesteten) Personen hatten, muss das der Dienststelle bzw. dem Vorgesetzten umgehend mitgeteilt werden. Das zuständige Gesundheitsamt ist zu informieren und erforderlichenfalls ein entsprechender medizinischer Test durchführen zu lassen. Für die Zeit bis zum Erhalt des Testergebnisses, maximal für drei Tage, erfolgt eine bezahlte Freistellung.

Sollte ein längeres Fernbleiben vom Arbeitsplatz erforderlich werden, ist die Dienststelle bzw. der Vorgesetzte zu informieren. Es ist dann zu prüfen, ob die Inanspruchnahme von gegebenenfalls Überstunden-, Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben, Nacharbeit oder Urlaub bzw. unbezahlter Freistellung als Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO ermöglicht werden kann. Soweit es möglich ist, kann verlangt werden, dass Mitarbeitende die Arbeit von einem anderen Arbeitsplatz aus (z. B. von zu Hause in Form des Homeoffice) fortsetzten.

Für Kindertagesstätten haben Kommunen zum Teil eigene Regelungen zur Erstattung von Personalkosten für einen längeren Zeitraum, in der Regel von 14 Tagen, getroffen. Insoweit bitten wir die Kirchgemeinden bzw. diakonische Träger ihre Vorgehensweise mit den Kommunen abzustimmen.

Rückkehr aus einem Risikogebiet

Mitarbeitende, die aus einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet zurückkehren, zeigen das der Dienststelle bzw. dem Vorgesetzten frühestmöglich und vor Arbeitsaufnahme zunächst telefonisch oder elektronisch an und melden sich beim zuständigen Gesundheitsamt. Zur Klärung, ob eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, erfolgt eine bezahlte Freistellung bis zu drei Tagen. Sollte ein längeres Fernbleiben vom Arbeitsplatz erforderlich werden, ist die Dienststelle bzw. der Vorgesetzte zu informieren. Es ist dann zu prüfen, ob die Inanspruchnahme von gegebenenfalls Überstunden-, Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben, Nacharbeit oder Urlaub bzw. unbezahlter Freistellung als Sonderurlaub gemäß § 27 Absatz 5 KDVO ermöglicht werden kann. Soweit es möglich ist, kann verlangt werden, dass Mitarbeitende die Arbeit von einem anderen Arbeitsplatz aus (z. B. von zu Hause in Form des Homeoffice) fortsetzten.

Das gilt auch für Mitarbeitende, die in eine Region eingereist sind, die vor der Einreise als Risikogebiet eingestuft wurde, allerdings erfolgt dann insgesamt eine unbezahlte Freistellung soweit nicht eigener Urlaub oder Mehrarbeits- oder Gleitzeitguthaben angerechnet werden.

Für Kindertagesstätten haben Kommunen zum Teil eigene Regelungen zur Erstattung von Personalkosten für einen längeren Zeitraum, in der Regel von 14 Tagen, getroffen. Insoweit bitten wir die Kirchgemeinden bzw. diakonische Träger ihre Vorgehensweise mit den Kommunen abzustimmen.

Dienstreisen

Dienstreisen sollten möglichst verschoben werden. Dienstreisen in Regionen, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft wurden, müssen unterbleiben.

In eigener Sache

Mitarbeitende, die deutliche Anzeichen eines grippeähnlichen Infekts aufweisen, zeigen das bitte vor Arbeitsaufnahme telefonisch oder elektronisch der Dienststelle bzw. dem Vorgesetzten an und begeben sich zum Arzt. Bis zu drei Tagen kann eine bezahlte Freistellung erfolgen (sog. Karenztagregelung). Bei Krankschreibung gilt das normale Verfahren.

Das Landeskirchenamt hat sich darauf verständigt, dass in Zweifelsfällen bei mittelbarem Kontakt mit Infizierten bzw. positiv getesteten Personen abgestellt auf das jeweils bestehende Gefährdungspotential Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Dienststellenleitung bzw. den Vorgesetzten bis zu 14 Tage bezahlt freigestellt werden können. Es wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

Videokonferenzlösungen wurden in den letzten Wochen und Monaten durch viele Gremien in Kirchgemeinden, Kirchenbezirken und kirchlichen Einrichtungen genutzt und haben sich als ein gutes Mittel der Kommunikation in Zeiten der Kontaktbeschränkung erwiesen. Für die weitere Nutzung sind jedoch bestimmte Dinge zu beachten. Das Landeskirchenamt hat in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten eine Handreichung zum Umgang mit Videokonferenztools in der Landeskirche erarbeitet. Sie gibt Hinweise, wann Videokonferenzen sinnvoll und zulässig sind und was bei der Nutzung zu beachten ist. 

Aktualisiert am 17. Juni 2020

Kostenloser Zugang zum Evangelischen Medienportal Sachsen (www.medienzentralen.de)

Das Evangelische Medienportal Sachsen hält digitale Medien für die Bildungsarbeit in Kirchgemeinde und Schule bereit.

Religionspädagog*innen im Schuldienst und pädagogische Mitarbeitende in Kirchgemeinden in Sachsen haben ab sofort die Möglichkeit, sich kostenlos im Medienportal für ein Kurzzeit-Abonnement anzumelden. Das Abonnement erhalten Sie kostenlos und können bis einschließlich 30.06.2020 die dort verfügbaren Medien nutzen. Alle weiteren Nutzungsbedingungen erfahren Sie in den AGB des Medienportals, oder auf Nachfrage per E-Mail in der EMZ Sachsen.

Melden Sie sich an unter www.medienzentralen.de. Wichtig! Geben Sie im Feld "Mitteilung an die Medienzentrale / Anmeldeinfo" bei der Registrierung folgenden Anmeldecode ein: "TEMP2020". Die Laufzeit des Abonnements wird nachträglich vom Personal der Medienzentrale angepasst und die Gebühr erlassen.

GEMA: YouTube / Social Media Plattformen Facebook & Instagram 

Das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen von Online-Gottesdiensten oder Andachten auf diesen Plattformen sowie das Streaming oder der Download dieser Werke ist über die bestehenden Verträge mit den entsprechenden Betreibern abgegolten. Auf die Kirchengemeinden kommen somit keine Kosten zu. – Diese Regelung ist verlängert bis Mitte September.

GEMA: Eigene Homepage / Website

Die GEMA hat sich entschlossen, für die Zeit, in der die Gottesdienste nicht vor Ort durchgeführt werden können, die Nutzung von urheberechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen des Streamings oder des Downloadens über die Kirchengemeinde-eigenen Websites durch die bestehenden Pauschalverträge als abgegolten zu betrachten.

Die Art der Musikwiedergabe, live z.B. durch den Organist oder durch Tonträger, ist dabei unerheblich.

Die GEMA hat sich hier bisher nicht im Detail zu einzelnen Diensten (über Youtube, Facebook & Instagram hinaus) geäußert, die zum Streaming auf Webseiten genutzt werden können. Wenn Sie oder Ihre Gemeinden spezielle Dienste einsetzen möchten und unsicher wegen der Nutzung sind, geben Sie uns dazu gerne eine Info und wir klären weitere Details dazu mit der GEMA ab.

Weitere Rechte

Alle weiteren Rechte der Personen, die bei der Erstellung des Gottesdienstes mitwirken, bleiben natürlich bestehen:

Selbstverständlich müssen die Personen (z.B. Kameramann, Musiker etc.) mit dem Vorgehen des Streamings / Downloads einverstanden sein. Ferner gilt das Datenschutzgesetz (für den Fall, dass Besucher anwesend sein sollten).

Nutzung von Noten & Liedtexten (VG Wort)

Die Nutzung von Noten und Liedtexten ist in dem Umfang erlaubt, der Ihnen mit der gestrigen Mail mitgeteilt wurde. Bitte beachten Sie, dass die Noten und Texte nicht länger als 72 Stunden online verfügbar oder zum Download bereitstehen dürfen.

Stand: 12.05.2020; Quelle: EKD

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