Mitteilung
Bereich
Zukunftswerkstatt Gemeindepädagogik
30. Januar 2023
Auftakt mit Leitfragen und Visionen zur gemeindepädagogischen Praxis
MORITZBURG - Das Jahr 2023 steht ganz im Zeichen der Gemeindepädagogik. So nahm am 26. Januar im Theologisch-Pädagogischen Instituts (TPI) in Moritzburg die „Zukunftswerkstatt Gemeindepädagogik“ ihre Arbeit auf. Die Weiterarbeit wird im Laufe des Jahres fortgesetzt und soll vertieft werden.
Für Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz sei „die gemeindepädagogische Praxis unserer Landeskirche ein zentrales Arbeitsfeld des kirchlichen Lebens mit hoher Vitalität und Vielfalt“. Jedoch brauche es „eine erneute Verständigung zu Auftrag und Selbstverständnis der Gemeindepädagogik“. Dabei gehe es grundsätzlich um die Leitfragen: „Was wollen wir? Was können wir? Wie setzen wir das um?“
Nicht zuletzt stünde für 2023 die Neuakkreditierung des B.A.-Studiengangs Ev. Religions- und Gemeindepädagogik an der Ev. Hochschule am Campus Moritzburg an sowie die Weiterentwicklung der Gemeindepädagogen-Ordnung und die Überarbeitung der Kriterien für die Stellenplanung, so der für Bildungsfragen zuständige Dezernent im Landeskirchenamt.
Den Auftakt des gemeinsamen Denkens und Reflektierens bildete nun die Zukunftswerkstatt in Moritzburg, zu der aus allen Kirchenbezirken mehr als 30 Hauptamtliche und Fachberaterinnen und Fachberater der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien kamen. Vertreter der Evangelischen Hochschule und des TPI trugen in Arbeitsgruppen ihre Vision von Gemeindepädagogik zusammen.
So wurden beispielsweise in Mindmaps und Grafiken Zukunftsbilder der Gemeindepädagogik entworfen. Deutlich wurden beim gemeinsamen Arbeiten das Potential und die Expertise der Arbeitsstellen Kinder-Jugend-Bildung, der Gemeindepädagoginnen und -pädagogen, sowie der Ausbildungs- und Fortbildungseinrichtungen in der Landeskirche.
Benannt wurden aber auch die Faktoren, die der Umsetzung solcher Visionen entgegenstehen. Bei der Aufzählung der Problemlagen solle es nach Ansicht der Organisatoren jedoch nicht bleiben. In den vier klassischen Schritten einer Zukunftswerkstatt werde eine 12-köpfige Gruppe genau analysieren, systematisieren, und konkrete Lösungsansätze entwerfen, beschreibt die Bildungsreferentin Dr. Peggy Renger-Berka den weiteren Weg. Für Frühjahr 2024 sei eine Abschlussveranstaltung geplant.