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Weltgebetstag 2018

Surinam, das kleinste Land Südamerikas, steht im Mittelpunkt des Weltgebetstags am 2. März. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten und Spenden für Hilfsprojekte sammeln.

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Surinam, eine frühere niederländische Kolonie, liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald.

Hälfte der Bevölkerung christlich

In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist  heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielen vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle.

Ökumenische Liturgie von 5 Konfessionen

Der Weltgebetstag der Frauen, der am 2. März in über 100 Ländern gefeiert wird, bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. An der Liturgie haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. 

Alle sind eingeladen

Zu den Gottesdiensten unter dem Motto  „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ sind Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche herzlich eingeladen. Allein in Deutschland nehmen meist hunderttausende Besucherinnen und Besucher teil.


Kollekten und Spenden

Das deutsche Weltgebetstagskomitee fördert das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen mit Kollekten und Spenden. In Surinam bedrohen etwa Umweltzerstörung und massiver Rohstoffabbau die einzigartige Flora und Fauna des Landes.

Hilfsprojekte der Herrnhuter Brüdergemeine

Außerdem bietet die wirtschaftliche Situation des Landes gerade Mädchen und Frauen kaum Perspektiven. Deshalb engagiert sich die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in mehreren Hilfsprojekten. So bietet man etwa qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

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