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Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

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Gemeinsame Weiterbildung im Antragsbasierten Fundraising


26. März 2026

Über den Tellerrand geschaut: Neue Perspektiven

DRESDEN | HANNOVER - Ende Februar 2026 brachen drei hauptamtliche Mitarbeitende aus Sachsen nach Hannover auf, um bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers an der dreitägigen Weiterbildung »Antragsbasiertes Fundraising« (Generierung von Fördermitteln) teilzunehmen. Für die Landeskirche Hannovers war es der fünfte praxisorientierte Grundkurs dieser Art, der seit 2023 aufgrund steigender Nachfrage ein- bis zweimal jährlich angeboten wird. Seit Kurs Nr. 2 im Jahr 2024 kooperieren beide Landeskirchen bei diesem Weiterbildungsformat. Die sächsische Landeskirche konnte bislang zwölf hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Werken und Einrichtungen, aus Kirchenbezirken und aus großen Struktureinheiten zu diesem Kurs nach Hannover entsenden.

Eine Fortsetzung dieser gegenseitig bereichernden Kooperation zwischen den beiden Landeskirchen ist geplant und wird durch einen Besuch der Referenten/Kursleitung dieses Weiterbildungsformats in Dresden noch in diesem Jahr bekräftigt.

Gemeinsam mit weiteren 13 Teilnehmern aus der Landeskirche Hannovers bot sich den zwei sächsischen Verwaltungsmitarbeiterinnen und dem Verwaltungsmitarbeiter aus den Kirchspielen Nossener Land und Muldental und dem Kirchgemeindebund Freiberg eine bunte Vielfalt an Motivation und Tätigkeitsbereichen in Haupt- und Ehrenamt unter allen Teilnehmenden dieses Kurses. Neben Pfarrern nahmen auch Mitglieder aus Kirchenvorständen daran teil und repräsentierten ein hochmotiviertes und engagiertes Ehrenamt. Diese wahrgenommene Vielfalt habe bleibenden Eindruck hinterlassen, sind sich die sächsischen Teilnehmenden einig.

Gruppenarbeiten und Pausengespräche luden zum regen Austausch in vertrauensvoller Atmosphäre ein. Das umfangreiche, bis in den Abend reichende Programm empfanden die Sachsen in einem professionellen Arbeits- und Lernklima umgesetzt. Teamgeistfördernde Spiele und Begegnungen am Abend rundeten das interessante Programm des Tages ab.

Ein Problembaum als Analysewerkzeug

Bevor Fördermittel recherchiert und später bestenfalls generiert werden können, ist zunächst die Analyse des Problems wichtig. Was ist Ursache, was ist (Aus)Wirkung dieses Problems? Die bildliche Darstellung eines Problembaums verhilft dem zu bildenden Projektteam, Ursachen und Auswirkungen voneinander abzugrenzen und daraus nützliche, hilfreiche Argumentationen, Begründungen und Formulierungen für eine in jedem Fall geforderte Projektbeschreibung, die in aller Regel zeichenmäßig limitiert ist, »auf den Punkt zu bringen« – kurz und knackig. Der Problembaum veranschaulicht den »Steinbruch« an (zu-) treffenden Formulierungen für die kurze Projektskizze und die ausführlichere Projektbeschreibung.

Förderer wollen fördern

Es gibt viele Fördermitteltöpfe und Stiftungen, die gern bei Projekten unterstützen wollen und können. Es ist auch möglich, dass mehrere Fördertöpfe für ein Projekt angezapft werden können. Vorab gilt es jedoch zu prüfen, ob recherchierte Fördermittel miteinander kombinierbar oder auch kumulierbar sind. Oftmals ist das »Zünglein an der Waage« der persönliche Kontakt zu den Förderern. 

Weiterbildungsangebot ist nachgefragt

In diesem Jahr bietet die Landeskirche Hannovers einen weiteren Kurs im »Antragsbasierten Fundraising« an, zu dem wiederum drei hauptamtliche Mitarbeitende aus der sächsischen Landeskirche entsendet werden können. Die in Sachsen besonders angesprochenen Zielgruppen sind weiterhin die Berufsgruppe der leitenden Verwaltungsmitarbeitenden sowie thematisch mit der Generierung und Bewirtschaftung von Fördermitteln befasste hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den größer werdenden Struktureinheiten der sächsischen Landeskirche.

Zum Artikel vom 28. Februar 2025 (Weiterbildung Vorjahr)

Zur Fördermittel-Datenbank der EVLKS

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