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Schöpfungszeit beginnt am 1. September!


25. August 2025

Aktionszeit für alle, die etwas für den gerechten Wandel tun wollen

WITTENBERG - In der Zeit vom 1. September bis zum 4. Oktober sind Christinnen und Christen in der Ökumene weltweit eingeladen, gemeinsam die Schöpfung zu feiern, Zeichen zu setzen und verantwortlich zu handeln.

Kalender Schöpfungszeit für eine „neue Adventszeit“ für die Schöpfung

Doch was können Gemeinden, Christen, Kinder oder Familien konkret zur Bewahrung der Schöpfung beitragen? Eine ganze Menge! Inspiration dafür bietet der neue Kalender Schöpfungszeit 2025, der von unserem Netzwerk herausgegeben wird und im chrismonshop bestellbar ist.

Der großformatige Bildkalender führt Tag für Tag durch die Schöpfungszeit – mit eindrücklichen Bildern und kurzen Texten, Gebeten und Gedichten sowie mit weiterführenden Infos über QR-Codes. Anhand eines zentralen Wortes können die Leserinnen Leser wochenweise dem nachspüren, was der Redaktion GUT, GENUG und GESUND erscheint, welche Möglichkeiten uns GRATIS zur Verfügung stehen und vor allem – was wir GEMEINSAM schaffen können.

Aufruf zu einer Aktionsszeit in Gemeinden und Gruppen

Das Netzwerk Eine Erde ruft alle Christinnnen und Christen dazu auf, sich in der Schöpfungszeit in Gemeinden oder Gruppen zu gemeinsamen Aktionen zu verabreden. Ein konkreter Aktionsplan dazu findet sich in dieser Handreichung – inklusive Checkliste und Ablaufplänen für gemeinsame Reflexionen.

Hintergrund: Schöpfungszeit 1. September bis 4. Oktober

Jahr für Jahr rufen Kirchen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam zur jährlichen Schöpfungszeit auf. Gläubige aus aller Welt sind aufgefordert, sich mit dem Schutz und der Bewahrung unserer Mitschöpfung und Mitgeschöpfe zu beschäftigen. Die Idee einer ökumenischen „Schöpfungszeit“ entstand bereits vor rund 30 Jahren. Damals empfahl der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Dimitrios I einen „Tag der Bewahrung der natürlichen Umwelt“ einzuführen.

Das Europäische Christliche Umweltnetz (ECEN) griff diesen Vorschlag auf und schlug eine Schöpfungszeit vor. Im Jahr 2007 empfahl die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung der Kirchen in Sibiu, die Zeit vom 1. September bis 4. Oktober als Schöpfungszeit zu würdigen. Auch Papst Franziskus hat im Jahr 2015 einen jährlichen Gebetstag für die Schöpfung am 1. September angeregt.

Ökumenisches Netzwerk Eine Erde

Initiator des Kalenders ist das Ökumenische Netzwerk Eine Erde. Dieses große bundesweite Netzwerk möchte die Idee der Schöpfungszeit weiterverbreiten und stärken. Als Netzwerk von rund 130 kirchlichen Trägern (Landeskirchen, Hilfswerken, Bistümern, Akademien, Vereinen, Instituten, Stiftungen) möchten sie lernen und Impulse dazu geben, wie Kirchen zum Gelingen eines „Gerechten Wandels“ beitragen können. Eine Erde versteht sich als Dachnetzwerk, Suchbewegung und Zukunftswerkstatt für Kirche und Gesellschaft und möchte zu einer neuen, transformativen christlichen Praxis finden und anregen.

Redaktion: Eva Baillie (Bistum Mainz), Jörg Göpfert (Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V.), Frauke Laaser (Evangelische Kirche im Rheinland), Constanze H. Latussek (Eine Erde. Das ökumenische Netzwerk, Redaktionsleitung), Claudia Latzel-Binder (oikos-Institut für Mission und Ökumene, Evangelische Kirche von Westfalen), Michael Starck (Evangelische Kirche in Baden), Helmut Törner-Roos (Werkstatt Ökonomie e. V.)

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