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Sächsische Gemeinde Hochkirch ist »Landmusikort 2025«


30. Juli 2025

HOCHKIRCH - Die Gemeinde Hochkirch im Landkreis Bautzen wurde vom Deutschen Musikrat für die musikalische Vielfalt mit dem dritten Bundespreis »Landmusikort 2025« vom Deutschen Musikrat ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld von 6.000 Euro wird das besonders lebendige und innovative amateurmusikalische Kulturerleben sowie das ehrenamtliche Engagement gewürdigt. Mit dem Geld sollen Instrumente angeschafft und musikalische Projekte weitergeführt werden.

»In der kleinen ostsächsischen Gemeinde Hochkirch spiegele sich das musikalisch-kulturelle Leben in einer Vielfalt an musikalischen Stilrichtungen: von Rock-Festival, Kirchen- und Orgelmusik, Jazz-Klängen, Heimatmusik, Klavierkonzerten, Chor- und Countrygesang bis hin zu Singspielen sei alles vertreten«, heißt es in der Pressemeldung des Bundesverbandes. »Mit mehr als zehn musikalischen Ensembles biete Hochkirch mit hohem ehrenamtlichem Engagement mehr als 20 Veranstaltungen im Jahr. Die evangelische Kirchgemeinde als Teil des Ev.-Luth. Kirchspiels Am Löbauer Wasser habe daran ihren Anteil.«

Zum Beitrag des MDR-Fernesehens.

Neben Hochkirch erhielt auch die sächsische Gemeinde Sebnitz einen mit 2.000 Euro dotierten Förderpreis im Rahmen der Auszeichnung zum »Landmusikort 2025«.

Bereits im Jahr 2022 wurde der sächsische Ort Dürrröhrsdorf-Dittersbach in der sächsischen Schweiz mit dem Titel »Landmusikort« ausgezeichnet. Auch dort beleben und bereichern ein großer Posaunenchor und die Kirchenchöre der Kirchgemeinde Dittersbach-Eschdorf das kulturelle Leben vor Ort maßgeblich.

Hintergrund: Förderprogramm Landmusikort

Das Förderprogramm Landmusikort wird im Rahmen des Amateurmusikfonds des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien umgesetzt. Es unterstützt herausragende, innovative Musikprojekte und das ehrenamtliche Engagement in ländlichen Gebieten. Ausgezeichnet werden regelmäßig seit 2021 besondere musikalische Aktivitäten, die einen Vorbildcharakter haben und somit zur Sichtbarmachung und Vernetzung von Musikgeschehen beitragen. Die Ausgezeichneten erhalten das Gütesiegel „Landmusikort des Jahres“ als Plakette, um bundes- und landesweit für das besondere Engagement sichtbar zu sein.

Bewerben konnten sich im Zeitraum zwischen Anfang Februar und Mitte April bundesweit Orte mit maximal 12.000 Einwohnern aus dem ländlichen Raum. Um ein Preisgeld bewarben sich in in diesem Jahr 92 Orte.

Die drei Bundespreise sind mit 18.000 Euro (1. Preis), 10.000 Euro (2. Preis) und 6.000 Euro (3. Preis) dotiert, die zehn Förderpreise umfassen jeweils 2.000 Euro. Diese Preisgelder sollen für weitere Projekte der Amateurmusik oder für die Zusammenarbeit zwischen Profi- und Amateurmusik vor Ort eingesetzt werden und neue Initiativen anstoßen, die die musikalischen Strukturen in der jeweiligen Kommune stärken und weiterentwickeln.

Zur Webseite: Förderprogramm Landmusikort

Foto: Pricilla du Preetz/Unsplash

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