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Ökumenischer Tag der Schöpfung 2023


18. August 2023

Unter „Leben in Fülle – Diskutieren!“ findet auch ein Podium statt

HERRNHUT - „Damit ihr das Leben in Fülle habt“ – Unter diesem Motto lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Freistaat Sachsen (ACK Sachsen) gemeinsam mit der sächsischen Landeskirche und dem Bistum Dresden-Meißen am Freitag, 1. September 2023, zum diesjährigen Tag der Schöpfung in die Oberlausitz nach Herrnhut ein. Gastgeberin ist die Evangelische Brüderunität, Herrnhuter Brüdergemeine.

In ökumenischer Gemeinschaft wurde ein vielfältiges Programm vorbereitet. Hauptveranstaltungen sind die Eröffnung um 14:00 Uhr mit der Musikgruppe „Aufgeweckte Gartenklänge“ im Garten der Herrnhuter Diakonie, der Junge Gottesdienst um 18:00 Uhr u.a. mit der Jugend des Kirchenbezirks Löbau-Zittau und das Abendkonzert um 19:30 Uhr.

Der Tag ist weiter gefüllt mit geführten Wanderungen und Spaziergängen, Workshops, Gesprächsrunden und mit reichhaltigen Imbissangeboten – Leben in Fülle eben. Die Veranstaltungen finden, wo nicht anders vermerkt, im Garten der Diakonie statt.

Seitens der Landeskirche bietet Pfarrerin Sigrun Zemmrich, die in der Region auch für Tourismusseelsorge zuständig ist, eine Wanderung auf den Kottmar an. Der Ökumenereferent OKR Friedemann Oehme wird um 14:00 Uhr die Besucher willkommen heißen, Anke Eichhorn von der Arbeitsstelle Kinder-Jugend-Bildung wird am Nachmittag das Leben der Hühner vorstellen und ebenfalls am Nachmittag steht für 15:15 Uhr ein Podium zur Rolle der Kirchen für den Erhalt der Schöpfung u.a. mit Dr. Anne-Kristin Römpke, Beauftragte für Schöpfungsverantwortung, auf dem Programm. Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel wird am Ökumenischen Gottesdienst um 18:00 Uhr mitwirken.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ruft seit vielen Jahren dazu auf, am ersten Freitag im September gemeinsam die Schöpfung zu feiern und sich gegenseitig zu ermutigen, sie zu bewahren. Im letzten Jahr fand der Tag der Schöpfung in Sachsen in Annaberg-Buchholz statt.
Auf Bundesebene laden am 1. September die ACK in Bremen und die ACK in Deutschland um 17:00 Uhr zur zentralen Feier in den St. Petri-Dom zu Bremen ein.

Zum PROGRAMM

Schöpfungszeit beginnt am 1. September!

Präses Latzel: „Einüben einer neuen, transformativen Spiritualität“

WITTENBERG - Vom 1. September bis 4. Oktober rufen Kirchen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam zur jährlichen SCHÖPFUNGSZEIT auf. Gläubige aus aller Welt sind aufgefordert, sich mit dem Schutz und der Bewahrung unserer Mitschöpfung und Mitgeschöpfe zu beschäftigen. Mit dem Aktionskalender können die Leserinnen und Leser anhand eines zentralen Wortes wochenweise dem nachspüren, was der Redaktion GUT, GENUG und GERECHT erscheint, wo und wodurch wir GELIEBT sind und vor allem – was wir GEMEINSAM schaffen können. „Wir wollen das Thema Nachhaltigkeit mit Mut und Hoffnung und auch kraftvollen Emotionen verbinden – und dabei auch mal um die Ecke schauen“, betont Redaktionsleiterin Constanze Latussek. „Dabei geht es mir persönlich auch darum, Hoffnung zu säen und vor Überforderung zu schützen“.

Hier setzt auch Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland an: Als Botschafter der Schöpfungszeit sieht er insgesamt fünf geistliche Gründe, warum wir eine Schöpfungszeit brauchen, und ruft unter anderem dazu auf, konkret zu werden, Hoffnung zu erlernen und die Schönheit der Schöpfung zu entdecken. Dabei sei es auch wichtig, Leid an sich heranzulassen, sich bewegen zu lassen. Gleichzeitig aber „tapfer das Machbare zu tun“: „In der Schöpfungszeit kann ich selbst ein anderer werden“, so Latzel. (Alle 5 Punkte sind im Gastbeitrag von Thorsten Latzel auf evangelisch.de zu finden)

Ökumenischer Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“

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