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Zwölf neue Lektorinnen und Lektoren in der Landeskirche


04. März 2018

Die Ausbildung liegt in Verantwortung der Ehrenamtsakademie

MEISSEN - Der Röhrsdorfer Ausbildungskurs für Lektoren und Lektorinnen im Kirchenbezirk Meißen-Großenhain endete am heutigen Sonntag, 4. März, mit einem festlichen Gottesdienst in der Röhrsdorfer Kirche. In ihm überreichte Superintendent Andreas Beuchel den Ehrenamtlichen eine Urkunde, in der ihnen das Landeskirchenamt den Dienst einer Lektorin oder eines Lektors für die Dauer von sechs Jahren überträgt. Sie sind damit befugt, Gottesdienste unter Verwendung einer sogenannten Lesepredigt zu leiten.

In sechs Kurswochenenden haben sich seit dem Herbst 2017 acht Frauen und fünf Männer aus verschiedenen Kirchgemeinden des Kirchenbezirks und darüber hinaus mit der Theorie und Praxis des Gottesdienstes vertraut gemacht. Ziel war es, als Ehrenamtliche unter Verwendung einer Lesepredigt einen Gottesdienste zu leiten.

In der Ausbildung beschäftigten sich die Ehrenamtlichen mit der Geschichte und Struktur des evangelischen Gottesdienstes, übten sich im liturgischen Singen, erwarben grundlegende Kenntnisse in Bibelkunde, trainierten das Sprechen in Kirchenräumen und befassten sich mit der Frage, wie man eine Lesepredigt so bearbeiten kann, dass sie zu einem selbst und der eigenen Gemeinde passt.

Der Kurs unter Leitung von Pfarrerin Dr. Astrid Reglitz und Pfarrer Christoph Rechenberg fand in der Ev.-Luth. St.-Bartholomäus-Kirchgemeinde Röhrsdorf bei Meißen statt sowie an einem Wochenende im Rüstzeitheim Schmannewitz.

Weitere Referentinnen und Referenten der Ausbildung waren Superintendent Beuchel sowie verschiedene Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks Meißen-Großenhain, Martina Hergt von der Arbeitsstelle Kirchenmusik, die Sprechtrainerin Almut Wünsch, Oberlandeskirchenrat i.R. Dr. Christoph Münchow, Pfarrer Dr. Heiko Franke vom Pastoralkolleg und Pfarrerin Dr. Kathrin Mette von der Ehrenamtsakademie.

Lektorenkurse werden mehrmals pro Jahr in verschiedenen Kirchenbezirken angeboten. Den Inhalt und Umfang dieser Ausbildung verantwortet die Ehrenamtsakademie der sächsischen Landeskirche. Sie unterstützt die Kirchenbezirke zudem in der Organisation der Kurse und bei der Gestaltung der thematischen Einheiten.

Der nächste Ausbildungskurs wird im vogtländischen Plauen stattfinden. Er beginnt Ende Mai. Nähere Informationen zum Kurs unter: www.ehrenamtsakademie-sachsen.de/start/lektoren.html
Neben Prädikanten und Prädikanten sind Lektorinnen und Lektoren die zweite Gruppe von Ehrenamtlichen, die in den Kirchen Gottesdienste leiten. Während Prädikanten das Recht der freien Wortverkündigung haben, benutzen Lektorinnen und Lektoren eine Lesepredigt.

Die Anzahl der gottesdienstleitenden Lektoren und Lektoren in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ist nicht genau erfasst. Der zweimal im Jahr erscheinende Rundbrief für diese Gruppe von Ehrenamtlichen wird in einer Auflage von 320 Stück gedruckt. Die tatsächliche Anzahl der Lektorinnen und Lektoren dürfte aber deutlich höher sein. 

Lektorinnen und Lektorinnen nach dem Kurs
Lektoren mit den Mentoren nach dem Kurs (Foto: A. Lindackers)

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