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Verabschiedung der Süd-Nord-Freiwilligen


24. März 2018

Erstmals Teilnehmende aus Papua-Neuguinea dabei

LEIPZIG - Ein Jahr unterstützten sieben junge Menschen aus Tansania, Indien und Papua-Neuguinea soziale und kulturelle Einrichtungen in Mitteldeutschland. Ihr Einsatz im Rahmen des Süd-Nord-Freiwilligenprogramms des Leipziger Missionswerks geht in diesem Monat zu Ende. Am 24. März wurden sie in der Kapelle des Leipziger Missionshauses verabschiedet.

Für sie endet ein einjähriger Lerndienst in Deutschland, der sie vor so manche sprachliche und kulturelle Herausforderung gestellt hat. In ihren Rückblicken betonen sie jedoch die vielen wunderbaren Begegnungen und Erlebnisse, die ihnen geschenkt wurden. Als Freiwillige im Jahr des Reformationsjubiläums hatten sie Gelegenheit an zahlreichen besonderen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie erlebten den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin, die Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg sowie den 500. Jahrestags des Thesenanschlags von Martin Luther am 31. Oktober.

Erstmals waren in diesem Jahrgang zwei Teilnehmende aus dem nördlich von Australien gelegenen Papua-Neuguinea dabei. Ruth Kuma (29) half im Team der Lindenwerkstätten der Diakonie Leipzig. Ihr Landsmann Gilbert Terence (19) kümmerte sich um die Landschafts- und Denkmalpflege auf dem Connewitzer Friedhof in Leipzig.

Ebenfalls in Leipzig, in der Kindertagesstätte an der Heilandskirche, war Nuru Mwampeta (27) aus Tansania im Einsatz. Drei weitere junge Frauen aus Tansania verbrachten die vergangenen zwölf Monate in Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM).

Acht neue Freiwillige aus Tansania und Indien erwartet

Für die einen geht der Freiwilligendienst zu Ende, für die anderen wird er in wenigen Wochen beginnen. Anfang April werden zum fünften Mal Freiwillige aus den Partnerkirchen begrüßt werden. Die fünf jungen Menschen aus Tansania und drei aus Indien werden am 8. April in der Peterskirche in Leipzig willkommen geheißen.

Amina Misistu (22) aus Bulongwa in der Südzentral-Diözese, Tansania, wird im Kindergarten in Neinstedt mitarbeiten. Die beiden jungen Männer Nuru Masungu (28) aus Arusha in der Nordzentral-Diözese und Emanuel Lemarwa (26) aus Moshi in der Nord-Diözese werden die Kindergärten der Heilandskirche beziehungsweise Marienkirche in Leipzig unterstützen. Nyibuko Mwakibasi (20) aus Tukuyu in der Konde-Diözese geht gemeinsam mit Christopher Rajan (27) aus Trichy in die Diakonischen Werkstätten nach Dresden. Godlisten Massangwa (25) aus Arusha in der Nordzentral-Diözese wird sich um Menschen mit Behinderungen in der Wohnstätte des Diakonischen Werkes „Heinz Wagner“ in Leipzig kümmern. Hilma Frazee (22) aus Trichy freut sich auf ihren Einsatz in der Gesamt- und Förderschule Mühlhausen. Ebenfalls aus Trichy kommt Jasmin Sak (23). Sie wird sich bei den Franckeschen Stiftungen in Halle einbringen.

Aussendung von Nord-Süd-Freiwilligen im Sommer

Junge Menschen aus Deutschland haben bereits seit langem die Möglichkeit für einen Auslandsdienst. Das Leipziger Missionswerk entsendet in diesem Jahr zum 25. Mal junge Erwachsene für einen Freiwilligendienst in die Partnerkirchen. Zwölf Teilnehmende wurden im Dezember 2017 dafür ausgewählt.

Die Aussendung der Nord-Süd-Freiwilligen erfolgt im Rahmen des 182. Jahresfestes am 19. August, 10:00 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche.

Finanziell gefördert wird das Programm durch den Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung "weltwärts". Das Leipziger Missionswerk erhielt 2015 die Zertifizierungsurkunde für sein Freiwilligenprogramm durch die Quifd – Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten.

Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Freude bei der Verabschiedungsfeier
Freiwillige auf der Verabschiedungsfeier im LMW

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