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Unterstützung für sieben kirchliche Kulturdenkmale


08. Mai 2020

In Zeiten der Corona-Pandemie soll Handwerk unterstützt werden

DRESDEN – Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages hat am 6. Mai 2020 rund 3 Millionen Euro für den Erhalt national bedeutsamer oder das kulturelle Erbe prägende Kulturdenkmale in Sachsen bereitgestellt. Davon profitieren auch sieben Projekte für die Sanierung kirchlicher Kulturdenkmale.

Deutschlandweit werden 2020 aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)  insgesamt 50 Millionen Euro ausgereicht. Das Programm war nun in Zeiten der Corona-Pandemie zur Unterstützung des Handwerks kurzfristig um 20 Millionen Euro aufgestockt worden.

Die rund 3 Millionen Euro fließen in 19 Denkmale im Freistaat Sachsen und werden durch eine vorher zwischen Bund und Ländern abgestimmte Co-Finanzierung des Freistaates Sachsen aus dem landeseigenen Sonderprogramm Denkmalpflege, das 2020 10 Millionen Euro umfasst, in vergleichbarer Höhe der Bundesmittel unterstützt.

Die aus den vorgenannten Bundesmitteln geförderten Projekte in der Landeskirche sind die Kirche in Dresden-Leubnitz-Neuostra (Kirchenbezirk Dresden Mitte) mit der notwendigen statischen Sicherung, die Kirche St. Jakobus in Oelsnitz im Kirchenbezirk Vogtland mit der Instandsetzung von Glockenturm, Glockenstuhl und Geläut, die Restaurierung der Kreutzbach-Orgel aus dem Jahr 1855 in der Stadtkirche St. Laurentius in Pegau im Leipziger Land sowie die Nathanaelkirche in Leipzig, die Friedenskirche in Radebeul und in Westsachsen das Pfarrhaus in Hohenstein-Ernstthal und die Alte Kapelle auf dem Friedhof in Meerane.

Denkmalschutz-Sonderprogramm (BKM)

Kirche von Leubnitz-Neuostra in Dresden muss von Grund auf gesichert und innen saniert werden
Zwei markante Türme bestimmen die Stadtkirche St. Jakobi in Oelsnitz/Vogt. im äußersten Südwesten Sachsens
Alte Friedhofskapelle im westsächsischen Meerane

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