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Synodalpräsident Otto Guse begeht 60. Geburtstag


14. August 2019

Otto Guse gehört seit 17 Jahren der Landessynode an

FALKENSTEIN – Der Präsident der 27. Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Otto Guse, begeht am 15. August 2019 an seinem Wohnort in Reumtengrün bei Falkenstein seinen 60. Geburtstag. Er ist seit 2008 Präsident der Landessynode und stellvertretender Vorsitzender der Kirchenleitung.

Guse wurde 2002 aus dem Wahlkreis 3 (Auerbach) in die Landessynode und zügig zu einem der beiden Stellvertreter der damaligen Präsidentin Gudrun Lindner gewählt. „Mit Otto Guse haben wir eine Person mit Herz und Verstand, einen brillanten Juristen mit geistlicher Tiefe und einer großen Liebe zu unserer Landeskirche als Präsidenten der Landessynode.“, würdigt Landesbischof Dr. Carsten Rentzing dessen ehrenamtliches Engagement.

Otto Guse habe viel für die Landeskirche geleistet. So habe er in den schwierigen Auseinandersetzungen um die Frage des Schriftverständnisses ebenso wie in den Debatten um die Strukturreform der Landeskirche immer eine Vermittlerrolle eingenommen und an den geschwisterlichen Umgang miteinander erinnert.

Er verstehe es in besonderer Weise, Glaubensgewissheit und juristische Kompetenz zu verbinden und in mancher festgefahrenen Debatte mit seinem rheinischen Humor eine Wendung zu geben, sagt Oberlandeskirchenrat Klaus Schurig für das Landeskirchenamt. „Sein Sachverstand und sein klares Wort haben ein hohes Gewicht in unserer Landeskirche.“

Beruflich ist Otto Guse Partner einer in Falkenstein ansässigen Rechtsanwaltskanzlei. Der gebürtige Rheinländer studierte in Köln Rechtswissenschaften und erhielt nach dem Referendariat und dem zweiten juristischen Staatsexamen 1988 die Zulassung zur Rechtanwaltschaft in Wuppertal.

1993 kam er nach Sachsen und engagierte sich in der Kirche ehrenamtlich. Er ist heute neben dem Ehrenamt als Synodalpräsident, Mitglied des Vorstandes des DRK Kreisverband Auerbach e.V., Mitglied des Freundes- und Förderkreises der Telefonseelsorge Südwestsachsen e.V. sowie in weiteren kirchlichen Initiativen und Vereinen vor Ort.

Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Der Präsident vertritt die Landessynode und unterzeichnet die von ihr erlassenen Gesetze und Initiativen. Er vertritt die Landessynode nach außen und leitet die Plenarsitzungen.

Neben weiteren Aufgaben und Befugnissen in der Landessynode im Zusammenwirken mit den sechs Mitgliedern des Präsidiums ist der Präsident auch Mitglied der Kirchenleitung und ihr Stellvertretender Vorsitzender.

Die 80-köpfige Landessynode kommt in der Regel zu zwei ordentlichen Tagungen im Frühjahr und im Herbst in Dresden zusammen.

Während einer Synodaltagung am Rednerpult

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