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Surinam ist Partnerland zum Weltgebetstag 2018


26. Februar 2018

Verschmutzung und Raubbau an der Natur werden thematisiert

DRESDEN – Der WELTGEBETSTAG am Freitag, 2. März, steht in diesem Jahr unter dem Bibelzitat „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ ((Genesis 1,31)). Damit wollen die Organisatorinnen auf Gefahren für die Umwelt aufgrund von Verschmutzung und Raubbau aufmerksam machen. Gottes Schöpfung soll als Geschenk wertgeschätzt und geschützt werden. Surinam, das kleinste Land Südamerikas, steht im Mittelpunkt des Weltgebetstags, in dem Christinnen die Liturgie vorbereitet haben. In über 100 Ländern werden weltweit Frauen Gottesdienste feiern und Spenden für Hilfsprogramme sammeln.

Auch in Sachsen beteiligen sich In über zwei Drittel der Kirchgemeinden Frauen und Frauenkreise am Weltgebetstag mit Nachmittagsveranstaltungen, Gottesdiensten und Andachten. Darunter sind auch Gemeinden, die das Thema des Weltgebetstages am darauffolgenden Sonntag Okuli in Familiengottesdiensten aufgreifen.

Bei den Veranstaltungen stehen Gebete, Lieder, Informationen über Surinam und landestypische Speisen und Getränke auf dem Programm. Neben Kultur, Musik und Kunst geht es auch um die Situation der Frauen in dem südamerikanischen Land.

Vorbereitung durch Weltgebetstagswerkstätten

Die Kirchliche Frauenarbeit hatte für die Vorbereitung der Treffen und des Weltgebetstagsgottesdienstes zuvor an 23 Orten in Sachsen Werkstätten angeboten, um kreative Ideen aus der Länderinformation sowie der vorliegenden Liturgie für die Feiern zu sammeln und auszuprobieren. Ebenfalls im Vorfeld zum Weltgebetstag wurde die Aktion "Stifte machen Mädchen stark" unterstützt. Mit dem Sammeln von Stiften (Schreibgeräten) soll ein Team von Lehrerinnen und Psychologinnen in einem Flüchtlingscamp im Libanon für syrische Mädchen unterstützt werden. Pro Schreibgerät erhält der Weltgebetstag einen Cent gutgeschrieben.

Länderinformation

Surinam, eine frühere niederländische Kolonie, liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald.

In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist  heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielen vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle.

Weltgebetstag – Unterstützung und Ausblick

Der Weltgebetstag ist eine große, weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen aus einem anderen Land vorbereitet – z.B. aus Kuba, Malaysia, Ägypten oder von den Bahamas. Das deutsche Weltgebetstagskomitee fördert das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen mit Kollekten und Spenden. In Surinam bedrohen Umweltzerstörung und ein massiver Rohstoffabbau die einzigartige Flora und Fauna des Landes.

2019 kommt der Weltgebetstag aus Slowenien. In Sachsen bietet die Kirchliche Frauenarbeit zur Vorbereitung im September 2018 in Kooperation mit der Reisemission eine Reise nach Slowenien an.

Weitere Informationen zum Weltgebetstag 2018 unter https://weltgebetstag.de/

Banner zur Aktion "Stifte machen Mädchen stark!" © Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.
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