Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

Mitteilung

Bereich

Stimmen aus der Kirchengemeinschaft


11. November 2019

Vertrauen wagen – 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution

GENF | DRESDEN – Das Ratsmitglied des Lutherischen Weltbundes, Bettina Westfeld aus Dresden, erinnert sich an die gesellschaftliche Veränderungen vor 30 Jahren, die auch ihr Leben als Christin entscheidend beeinflusste. Seit Jahren engagiert sie sich als Mitglied in der sächsischen Landessynode, ist im Präsidium Stellvertreterin des Präsidenten der Synode und derzeit auch Mitglied im Rat des Lutherischen Weltbundes und damit häufig auf internationaler Bühne unterwegs.  

In einem Interview als „Stimme aus der Kirchengemeinschaft“ erzählt Betina Westfeld, wie sie noch zu DDR-Zeiten in einem christlichen Elternhaus aufwuchs und in dieser Zeit die ersten Gewissenskonflikte erlebte. Die Veränderungen von 1989 mit der Friedlichen Revolution bedeuteten für die damals 14-jährige „eine Fülle an Freiheiten und Möglichkeiten, an die wir uns allerdings erst gewöhnen und ausprobieren mussten“, sagt sie rückblickend. Auch heute sei die Landeskirche wieder als Ort des Dialogs gefragt und Themen wie das Engagement zur Bewahrung der Schöpfung seien heute genauso aktuell wie vor dreißig Jahren.  

Stimmen aus der Kirchengemeinschaft: 

Der Lutherische Weltbund (LWB) ist eine weltweite Gemeinschaft, deren Mitglieder sich gemeinsam für das Werk und die Liebe Christi in der Welt einsetzen. In dieser Reihe präsentieren wir Kirchenleitende und Mitarbeitende, die über aktuelle Themen sprechen und Ideen entwickeln, wie Frieden und Gerechtigkeit in der Welt geschaffen werden und die Kirchen und die Gemeinschaft in ihrem Glauben und ihrem Engagement wachsen können. 

Interview mit Bettina Westfeld vom 8. November 2019

Im Interview mit den Lutherischen Welt-Informationen spricht Bettina Westfeld aus Dresden über ihr Leben in einem kommunistischen Staat, dem Wert grenzüberschreitender Beziehungen und den Chancen des Neubeginns.

Teilen Sie diese Seite