Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

Mitteilung

Bereich

Soziale Medien - Räume kirchlicher Kommunikation und Verkündigung


26. Juni 2020

Richtlinien für den Umgang in den sozialen Medien in der Landeskirche veröffentlicht

DRESDEN - Soziale Medien und Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und andere werden von vielen Menschen genutzt. Sie sind auch für die Kirche zu wichtigen Kommunikationskanälen geworden. Über soziale Medien ist es möglich Menschen zu erreichen, die in ihrem Alltag kaum oder gar nicht mit Kirche in Kontakt sind. Damit sind soziale Netzwerke Orte, an denen der kirchliche Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums erfüllt wird. Aber auch Kirchenmitglieder und Mitarbeitende in der Kirche können über soziale Medien schneller erreicht und informiert werden.

Das Landeskirchenamt hat Richtlinien erarbeitet, die Orientierung und Unterstützung im Umgang mit sozialen Medien bieten sollen. Sie richten sich an alle hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden in Kirchgemeinden und kirchlichen Werken und Einrichtungen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens sowie an alle kirchlichen Anstellungsträger.

Im November 2019 hatte die 27. Landessynode in einem einstimmig gefassten Beschluss das Landeskirchenamt gebeten, „Richtlinien für die Nutzung und Kommunikation über Soziale Medien für alle kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erstellen.“ Diese Richtlinien sollten dem Umstand Rechnung tragen, dass jegliche öffentliche Kommunikation kirchlicher Beschäftigter in der Regel als Äußerung der Kirche wahrgenommen werde. Die Richtlinien sollten als Orientierung zum Verhalten im öffentlichen Leben der Medienkommunikation unter Wahrung der bürgerlichen Freiheitsrechte dienen, so der Beschluss der Landessynode. 

Die vorliegenden Richtlinien für den Umgang in sozialen Medien in der sächsischen Landeskirche greifen das Anliegen dieses Beschlusses auf und machen aber gleichzeitig deutlich, dass die Nutzung von sozialen Medien als Kommunikationsmittel zur Verkündigung und als Mittel der Vernetzung und Kommunikation innerhalb der Kirche positiv wertgeschätzt und unterstützt wird. So heißt es gleich zu Beginn: „Als Haupt- und Ehrenamtliche sind Sie Botschafterin oder Botschafter unserer evangelisch-lutherischen Kirche. Das gilt online genauso wie offline. Soziale Netzwerke bieten viele spannende Möglichkeiten, die gute Botschaft weiterzusagen.“

In den Richtlinien werden Hinweise gegeben, die beim Kommunizieren in sozialen Medien ganz allgemein berücksichtigt werden sollten. Die Richtlinien sollen das Bewusstsein dafür schaffen, dass Mitarbeitende einer Kirchgemeinde für viele Menschen – Christen wie Nichtchristen – als ein Gesicht der Kirche wahrgenommen werden und das öffentliche Bild der Kirche damit auch durch ihre Kommunikationsweise in sozialen Medien prägen.

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