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Rettungswesten der Mission Lifeline in Kirchenbänken


09. Juli 2019

Westen sollen anregen, sich aktiv für humanitäre Hilfe einzusetzen

LEIPZIG – Eine Initiative aus Stadtökumenekreis und Leipziger Innenstadtgemeinden hat mit letzten Sonntag, 7. Jul, begonnen ein Zeichen für Seenotrettung im Mittelmeer zu setzen. Sechs Rettungswesten der Mission Lifeline werden in Leipziger Kirchen platziert und sind dann entsprechend auch bei Gottesdiensten präsent. Eine Weste soll noch in andere Gemeinden weitergegeben werden.

Anlass für die Aktion war die Verhaftung der Kapitänin der Sea-Wach 3, Carola Rackete, und die seit nunmehr über einem Jahr behinderte und kriminalisiert Seenotrettung im Mittelmeer, so die Initiatoren. Die Rettungswesten sollen helfen, dass das Sterben im Mittelmeer nicht aus der öffentlichen Wahrnehmung gerät. Sie sollen dazu anregen, sich aktiv für humanitäre Hilfe einzusetzen.

„Wir als Christinnen und Christen in der Stadt Leipzig erklären uns solidarisch mit den Organisationen der Seenotrettung. Für uns sind die Pflicht zur Nächstenliebe und zur Mitmenschlichkeit, sowie alle Menschenrechte universell gültig. Sie dürfen niemals eingeschränkt, aufgeweicht oder sogar außer Kraft gesetzt werden!“, heißt es im Aufruf des Stadtökumenekreises.

Weiterhin wird darauf verwiesen, dass jeder Mensch in die Situation kommen kann, dass er Hilfe benötigt und gerettet werden müsse. Dabei seien alle gleichermaßen betroffen, wenn Menschenrechte, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe eingeschränkt werden sollen. „Jeder Mensch in Not ist einer von uns! In unserer Kirche und Gesellschaft muss Platz für in Not geratene Menschen sein!“, so der Appell aus Leipzig.

Kirchenbezirk Leipzig

 

 

Eine Initiative in Leipziger Kirchen

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