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„Reiseführer fürs neue Gelände“


28. Juli 2020

Druckfrisch draußen: Neues Kirchenmagazin für die Region

RADEBEUL - Offene Kirchen, Gottesdienste, Jugendarbeit, Konzerte, Feste und Vorträge – das kirchliche Leben in der Region ist bunt und vielfältig. Ab August findet es sich in einem neuen Magazin für das künftige Kirchspiel Radebeul, Reichenberg und Moritzburg wieder, das aller zwei Monate nicht nur in den Gemeinden verteilt wird, sondern auch an vielen öffentlichen Orten ausliegt.

Mit der Strukturreform der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens haben sich die vier Kirchgemeinden Radebeul-Frieden, Radebeul-Luther, Reichenberg und Moritzburg auf die gemeinsame Rechtsform eines Kirchspiels verständigt. Neben Kirchgemeindebund, Schwesterkirchverhältnis und Fusion ist dies eine von vier möglichen Organisationsformen für den Zusammenschluss von Kirchgemeinden. Die Entscheidung für das Kirchspiel ist gefallen, weil die Gemeinden rechtlich eigenständig bleiben, jedoch Verwaltungsaufgaben wie Haushaltsplanung, Personal, Bau etc. zentral erledigen können.

Damit wollen die Gemeinden auch in Zukunft als Kirche Jesu Christi in der Region erkennbar bleiben, Ortsnähe erhalten und die gewachsene Identität der einzelnen Kirchgemeinden bewahren und fortentwickeln. Der Verwaltungssitz des neuen Kirchspiels, das am 2. Januar 2021 in Kraft tritt, ist in der Friedenskirche in Radebeul-West.

Ein Jahr lang hat sich die Regionale Öffentlichkeitsgruppe (RÖG) des zukünftigen Kirchspiels darüber Gedanken gemacht, wie ein Gemeindebrief für alle vier Kirchgemeinden aussehen kann, was für wen wohin gehört und welche Themen in welchem Umfang zukünftig von Interesse sind. „Ich bin sehr dankbar“, sagt Lutherkirchen-Pfarrerin Anja Funke, „dass wir jetzt schon vor Beginn des Kirchspiels im Januar 2021 mit dem gemeinsamen Gemeindebrief enger zusammenrücken und das kirchliche Leben in der Region mit seinen vielfältigen Facetten nach außen tragen.“

„Nicht zuletzt durch die Corona-Krise sind die vier Gemeinden bereits in einem intensiven Austausch“, findet auch Sebastian Kreß, Vikar in Reichenberg und Moritzburg. „Völlig spontan hat sich in Zeiten der Kontaktsperre unser digitaler Sonntagsgruß etabliert, der auf YouTube jeden Sonntag einen gemeinsamen Gottesdienst aus einer anderen Kirche im Kirchspiel übertrug. Dadurch ist für viele schon ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstanden.“

Der neue Gemeindebrief erscheint im Magazin-Charakter in einem ganz neuen Design, ab jetzt im DIN A-4-Format mit einem Umfang von 40 Seiten vierfarbig gedruckt in einer Auflage von 6.000 Stück. „Er ist ein kleiner Reiseführer fürs neue Gelände“, sagt Vikar Kreß. Jede Ausgabe steht zudem unter einem speziellen Schwerpunkt-Thema; daran orientieren sich auch die ersten sechs Seiten im Heft. Der Redaktion ist es wichtig, mit den Beiträgen zum Schwerpunkt viele Menschen anzusprechen und für die Arbeit des Kirchspiels zu interessieren.

Carola Schul aus dem Kirchenvorstand der Friedenskirchgemeinde war an der Entwicklung des neuen Heftes beteiligt: „Ich bin davon überzeugt, dass mit dem neuen Gemeindebrief des Kirchspiels viele Menschen auf uns aufmerksam werden, die sonst nicht so viel mit Kirche zu tun haben“, betont sie. „Das Magazin beinhaltet mit den Schwerpunkt-Themen sehr viel Informationen und Anregungen, die über das übliche Maß hinausgehen.“

In der Mitte des Gemeindebriefs befindet sich der Plan aller Gottesdienste der vier Gemeinden für die beiden Monate. Diese Übersicht ist auf dickerem Papier gedruckt, lässt sich aus dem Heft trennen und an die Pinnwand heften – zur besseren Übersicht. Für die Kirchenmusik mit ihrem umfangreichen und hochwertigen Angebot sind zukünftig zwei feste Seiten vorgesehen, übersichtlich ist das musikalische Angebot der kommenden Wochen dort aufgeführt. Jede der vier Gemeinden hat eigene Seiten für Mitteilungen aus der Kirche vor Ort – Lesen erlaubt!

Zum schnellen Finden der einzelnen Rubriken hat die Redaktion ein Farbleitsystem eingeführt, das mit den vier Farben der Kirchgemeinden arbeitet und ein kräftiges Orange für gemeinsame Seiten verwendet. Auch darin spiegelt sich der Charakter des Kirchspiels wider: gemeinsam unterwegs zu sein, ohne die Eigenheiten von Kirche vor Ort aufgeben zu müssen.

Erstes Magazin unter dem Thema „Neue Wege“ vorgestellt
Vertreter der regionalen Öffentlichkeitsgruppe vor dem Gemeindepavillon der Radebeuler Lutherkirche

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