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Publikumsabstimmung „chrismon Gemeinde 2021“


17. März 2021

Zehn Initiativen und Projekte sächsischer Gemeinden werben um Zustimmung

FRANKFURT a.M. - Die Publikumsabstimmung Förderwettbewerb „chrismon Gemeinde“  begann am 2. März 2021. Mit dem Wettbewerb wurden bereits zum sechsten Mal deutschlandweit spannende und kreative Projekte von Kirchengemeinden gesucht, die sowohl durch einen Publikums- als auch durch einen Jurywettbewerb prämiert werden.

Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 22.000 Euro stellen die Bank für Kirche und Diakonie – KD-Bank, das Gustav-Adolf-Werk, Gemeindebrief – Magazin für Öffentlichkeitsarbeit, und „Brot für die Welt“ bereit. 

Ab 2. März 2021 bis zum 23. März, um 10:00 Uhr, können sich am Wettbewerb teilnehmende Kirchgemeinden für das Finale qualifizieren und unabhängig von den Jurypreisen zusätzlich Publikumspreise im Wert von insgesamt 8.000 Euro nach Platzierung erhalten. In diesem Zeitraum kann jeder kostenlos und ohne Angabe persönlicher Daten täglich darüber abstimmen, welche zwölf Kirchgemeinden ins Finale einziehen. Darüber hinaus können sich weiterhin Kirchgemeinden, Vereine und Einrichtungen mit ihrem Projekt bis zum Ablauf der Qualifikation bewerben.

Die zwölf Gemeindeprojekte, die am 23. März um 10.00 Uhr die meisten Stimmen aufweisen, ziehen ins Finale ein. Mit Publikumspreisen prämiert werden davon zehn Kirchgemeinden. Bis einschließlich 25. März 2021 um Mitternacht wird per Eingabe einer E-Mail-Adresse abgestimmt, wobei nur noch einmal pro E-Mail-Adresse abgestimmt werden kann. Alle zwölf Finalisten starten erneut mit null Stimmen. Am 26. März 2021 werden alle Finalstimmen manuell geprüft und erst dann gesammelt freigeschaltet.

Unter den vorgestellten Projekten ist auch aus der sächsischen Landeskirche die stattliche Anzahl von zehn Projekten zusammengekommen. Sie reichen von Leipzig über Chemnitz, das Erzgebirge, dem Elbtal von Meißen und Dresden bis vor die Sächsischen Schweiz. Diese Projekte sind jeweils unterschiedlich, aber sie sind darauf ausgerichtet, mehr Menschen ehrenamtlich einzubinden, die Öffentlichkeit anzusprechen und damit auf Zielgruppen zuzugehen, die nicht nur zur vertrauten Kerngemeinde gehören.

Die nachfolgenden zehn Projekte bitten um Unterstützung, wobei pro Tag von einem Gerät die Voten versendet werden können:

Eine der ältesten Jugendkirchen gehört am Stadtzentrum von Chemnitz zur Ev.-Luth. Jakobi-Kreuz-Kirchgemeinde. Die „Wunder.Raum.Jugendkirche“ dient der Begegnung zwischen Mensch und Mensch und im Besonderen zwischen Mensch und Gott. Der Offene Treff im Café sowie verschiedene Veranstaltungen bringen Leben in das Haus. Als besondere Raumatmosphäre ist die blaue Tonnendecke mit drei großen Wolken behangen, die den Raum individuell beleuchten und Lichtakzente setzen. Zudem sind sie höhenverstellbar und tragen eingebaute Lautsprecher ebenfalls für einen angepassten Klang. Trotz dieser beispielshaft flexiblen Gestaltung fehlen der Funktionalität für Projektionen eine größere Leinwand sowie ein neuer Beamer, die durch das Preisgeld erst möglich sein würden.
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Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas Dresden ist eine der größten Gemeinden der Landeskirche. Von den Gemeindegliedern ist ein reichliches Drittel über 65 Jahre alt. Im Gemeindeteil Johannes gibt es seit Jahren eine Stelle für die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren im Hauptamt mit dem Schwerpunkt der generationen-, stadtteil- und religionsübergreifenden Zusammenarbeit bei Seniorenprojekttagen und Gesundheitstagen gemeinsam mit Gruppen der Gemeindepädagogik. Durch die Corona-Pandemie ist es nicht mehr möglich, monatliche Gottesdienste in Pflegeheimen anzubieten. Veranstaltungen wurden in den Außenbereich verlegt, so dass Musik und Wort "coronagerecht" zu den Bewohnern gelangen konnten. Damit wurden weitaus mehr Menschen erreicht als mit den klassischen Gottesdiensten vorher. Mit dem Preisgeld soll die unzuverlässige alte Lautsprecheranlage durch eine neue ersetzt werden. 
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In Großrückerswalde gibt es die Möglichkeit einer digitalen Kirchenführung. Mit dem Smartphone können historische Besonderheiten mit einer virtuellen Kirchenführerin erlebt werden. Neben Zeitzeugen und deren Sicht, werden auch Glaubensinhalte angesprochen, die an heutige Lebens- und Glaubenserfahrungen und an Alltagssituationen der Menschen anknüpfen. Die lebendige Kirchgemeinde versucht neben der "Stärkung der Kerngemeinde" auch den "Blick nach außen" zu lenken. So investiert die Gemeinde in zusätzliche Stellen zur Mitgestaltung, beispielsweise in eine "Netzwerkstelle" zwischen Kerngemeinde und Außenstehenden. Außerdem gibt es FSJ-ler, die u.a. das Projekt "Kirche Raum geben" betreuten. Die Fördergelder sind für die Ausweitung der virtuellen Routen in der Kirche bestimmt, die sich zielgruppenorientiert an Kinder in Gruppen und mit ihren Familien richtet.
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In Heidenau zwischen Dresden und Pirna entstand nach umfassender Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Christuskirche ein Gemeindezentrum mit Außenwirkung im säkularen Umfeld. „Ein Haus für alle in der Mitte von Heidenau“ bedeutet  Angebote von vielfältigen Events, beispielsweise in der Reihe „Kultur in der Kirche“. Unter dem Glockenturm entstand ein „Raum der Stille“, der täglich als Rückzugsort für die Menschen geöffnet ist. Das Gebäude und das parkähnliche Außengelände werden zudem für städtische Vereine und soziale Angebote des Diakonischen Werks und für Begegnungsangebote für Zugezogene und Einheimische genutzt. Weiterhin möchte der Gemeindeverbund von ländlichen bis städtischen Bereichen Kindern und Jugendlichen aus christlichen und nichtchristlichen Familien durch Kinder- und Jugendevangelisation auf neue Art und Weise ansprechen und damit für den christlichen Glauben begeistern.
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Die Leipziger Initiative in „Philippus“ wird getragen von Gemeinden und einem diakonischen Unternehmensverbund sowie von ehrenamtlich engagierten Menschen und privaten Personen aus der Kulturszene. Der Standort ist ein ehemaliges Pfarrhaus, in dem ein barrierefreies Inklusionshotel entstand. Die wiedereröffnete Kirche wird von vielen Menschen genutzt: sei es für religiöse-spirituelle Veranstaltungsformate und Gottesdienste, aber auch für Tagungen und vor allem für Konzerte. Vor allem bei den kulturellen Veranstaltungen – der Konzertreihe „Konzerte am Kanal“ ist den Veranstaltern neben der künstlerischen Qualität der Auftretenden vor allem die ökonomische Barrierefreiheit wichtig. Ohne Eintritt sind manche der aufgeführten Werke spirituell/religiös – andere wiederum nicht. Das mögliche Preisgeld soll für das Fortbestehen der Konzertreihe genutzt werden.
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Die Kirchgemeinde Leipzig-Lindenau-Plagwitz möchte das Preisgeld für die Arbeit am weiteren Ausbau des Stadtteilzentrums WESTKREUZ verwenden und in die Anschaffung von Technik und Öffentlichkeitsarbeit u.a. für das Bandfestival GEKO investieren, das jährlich von Jugendlichen der Kirchgemeinde für Jugendliche organisiert wird. Neben der Teamarbeit für die Gestaltung der Konfirmandenarbeit ist das Bandfestival ein fester Bestandteil und ein Höhepunkt im Jahr. Regionale und überregionale Bands werden eingeladen, Technik muss organisiert und finanziert werden. Dem Festival liegt immer ein Benefizgedanke zugrunde. Dabei geht es einerseits um die weitere Entwicklung des Stadtteilzentrums WESTKREUZ, aber auch um Unterstützungsmaßnahmen beispielsweise von Beiträgen gegen Rassismus oder für den Verein United4Rescue.
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Die Stadt Meißen hat seit kurzem einen Ort des Gedenkens für Verstorbene in der Corona-Pandemie. In der offenen Urbanskirche der ev.-luth Johanneskirchgemeinde Meißen-Cölln können Angehörige – Christen und Nichtchristen - trauern und persönliche Andacht halten. So können hier Kerzen angezündet oder die Trauer auf einer Karte formuliert, an eine Fürbitten-Tafel geheftet werden. Zudem kann ein Portrait des Verstorbenen veröffentlicht werden. Gebete und Texte, gedruckt auf Mitnahmekärtchen, liegen bereit. Die Besucher dürfen gewiss sein, dass die christliche Gemeinde an sie denkt und dass sie nicht alleine sind.
Die Sanierung der Johanneskirche bedarf neben Fördermitteln und Haushaltgeldern auch immer eingeworbener Spenden und Kollekten. Ein Preisgeld aus diesem Wettbewerb würde der Gemeinde helfen, kleinere Anschaffungen zu finanzieren, beispielsweise einen neuen Schrank für Gesangbücher.
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Im erzgebirgischen Mildenau benötigt die Kirchgemeinde dringend Unterstützung bei der Anschaffung einer neuen Heizung im Rahmen der Innensanierung der imposanten Dorfkirche. Dass das „Mutterschiff“ der Gemeinde nicht nur ein baulich sehr präsenter Mittelpunkt des Ortes ist, zeigt das Buch „Wunderbar erlebt“ als ein besonderer Beitrag zum Festjahr „750 Jahre Mildenau“. In ihm erzählen Menschen aus Mildenau und Umgebung in 50 Geschichten jeweils persönliche Erlebnisse mit Gott, die das Leben geprägt und verändert haben. Die Hoffnung war, dass durch das „lebendige“ Buch ein positives Dorfgespräch über Gott und den Glauben entsteht. Auch der Verkaufserlös kommt der Innensanierung der Kirche zugute. Die Kirche ist Heimat der lebendigen Dorf-Gemeinde, in der viele Familien zu Hause sein. Daher liegt der Gemeinde besonders die Jugend- und Kinderarbeit sehr am Herzen.
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Vier mittelsächsische Kirchgemeinden im Striegistal, die in einem Schwesternkirchverbund seit letztem Jahr zusammenarbeiten, wollen ihr Miteinander in Projekten und Planungen weiter vertiefen. Seit dieser Zeit und dem Ausbruch der Corona-Pandemie erscheinen tägliche Impulse zur Tageslosung als  Ermutigungsprojekt, das mittlerweile von vielen Ehrenamtlichen von der Website und dem Telefonservice mittlerweile auf Facebook, Instagram, WhatsApp, Telegram und Twitter für ein wachsendes Publikum ausgeweitet wurden. Nach 300 Tagen erreichen die Tagesimpulse nicht nur Menschen der Region, sondern auch weit darüber hinaus. Mit dem Fördergeld würden die Organisatoren gerne die Erreichbarkeit der Impulse erleichtern, den Webauftritt verbessern bzw. zusammenführen und neue Lösungen für Impulse per Telefon ausprobieren.
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Auf dem Gebiet der Ev.-Luth. Heilandskirchgemeinde Zöblitz-Lauterbach hat der CVJM Lichtblick e.V. während der Corona-Pandemie in Zusammenarbeit mit vielen evangelischen und katholischen Gemeinden im Mittleren Erzgebirge und dem Mittel-Erzgebirgs-Fernsehen regionale Fernseh-Gottesdienste ins Leben gerufen, um den Menschen in dieser schwierigen Zeit ein tröstendes und hoffnungsvolles Wort und Gottes Segen weiterzugeben und direkt nach Hause in die Wohnzimmer zu bringen. Damit konnten mit Unterstützung von Pfarrern, Kantoren, Lektoren und Musikern mit einem wöchentlichen Fernseh-Gottesdienst über 100.000 Haushalte in dieser Region erreicht werden. Der CVJM Lichtblick als ein Förderverein der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lauterbach möchte das Sendegebiet des spendenfinanzierten Medienprojekts gerne erweitern.
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