Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

Mitteilung

Bereich

Protest zu geplanter Annexion von Teilen Palästinas


28. Juni 2020

Besorgnisse um Friedensprozess in Israel und Palästina

DRESDEN – Eine Delegation des Kairos-Palästina-Solidaritäts-Netz Deutschland sowie andere Unterstützer übergaben am 26. Juni im Landeskirchenamt in Dresden einen Brief von Kirchen in Palästina mit dem Titel „Cry for Hope“. An verschieden Orten in Deutschland sollte vor Kirchenämtern mit Mahnwachen sowie mit Schreiben auf die Situation der Palästinenser in den besetzten Gebieten hingewiesen werden. So auch in Dresden.

Hier fand sich eine ökumenische Abordnung am Landeskirchenamt ein, deren Sprecher, Friedrich Brachmann, die Aktionen von Christen als „Baustein der Hoffnung“  bezeichnete. Die ökologischen und ökonomischen Leiden der Palästinenser würden zunehmen und mit vollständiger Kontrolle der besetzten Gebiete sei das Recht auf Selbstbestimmung zerstört. Die Vertreter verschiedener Gruppen aus dem ökumenischen Kontext unterstützten die „Befreiung der Unterdrücker und der Unterdrückten“ als politisches Ziel.

Die Vertreter der Aktion baten die Landeskirche, das Anliegen der christlichen Initiativen zu unterstützen. Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel nahm das Schreiben entgegen und übermittelte Grüße des Landesbischofs, der sich am Freitagvormittag beim geplanten Antrittsbesuch im Sächsischen Landtag befand.

Die Aktionen verfolge das Ziel, dass der „Schrei nach Hoffnung“ auch in Deutschland Aufmerksamkeit erhalte und kirchliche Synoden, Kirchenvorstände und Gemeinden erreichen solle. Die geplante Annexion von Teilen der Westbank werde als Völkerrechts- und Menschenrechtsverletzung angesehen und auch vom Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und dem Rat der Kirchen im Nahen Osten (MECC) kritisch gesehen.

Übergabe an OLKR Dr. Thilo Daniel, der den Brief in der Hand hält

Teilen Sie diese Seite