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Ökumenische Kurgemeinschaft in der Sächsischen Schweiz


15. Juli 2019

Sächsischer Pfarrverein: Schwerpunkt auf Kur- und Erholungsurlaube

GOHRISCH – Die Solidarkasse des Sächsischen Pfarrvereins lädt auch in diesem Jahr wieder zu Kur- und Urlaubsaufenthalten Pfarrerinnen und Pfarrer sowie kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus zehn verschiedenen evangelischen Kirchen Mittel- und Osteuropas vorwiegend nach Sachsen ein.

Anfang letzter Woche begann eine dreiwöchige ökumenische Kurgemeinschaft in Gohrisch (Sächsischen Schweiz) mit zwölf Ehepaaren aus Tschechien, der Slowakei und Rumänien. Die Gäste erhalten unter ärztlicher Betreuung physiotherapeutische Behandlung. Am gestrigen Sonntag stand ein Besuch in Dresden mit Teilnahme an einem Gottesdienst in der Frauenkirche auf dem Programm.

Ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes ist auf der Festung Königstein am 28. Juli geplant. An drei Abenden erzählen die Gäste aus dem Leben ihrer Kirchen. „Dabei entsteht in den drei Wochen eine besonders herzliche Gemeinschaft, die nachwirkt“, sagt Superintendent i.R. Wolfgang Müller aus Gaußig, der als Geschäftsführer der Solidarkasse die Gäste begleitet.

Für zwei Familien aus der Ev.-Luth. Kirche im Europäischen Russland geht in Leipzig-Markkleeberg ein zweiwöchiger Urlaub zu Ende. Vom 1. bis 15. August werden acht Familien aus Lettland, Tschechien und der Slowakei nach Rathen zum Urlaub eingeladen. Darüber hinaus erholen sich über den Sommer verteilt acht Familien aus Tschechien und der Slowakei in einem kirchlichen Feriendorf am Greifswalder Bodden in Lubmin.

Häufig ist es Pfarrerinnen und Pfarrern in den mittel- und osteuropäischen Ländern aus finanziellen Gründen nicht möglich, weitere Urlaubsreisen zu unternehmen.
Die bundesweite Evangelische Partnerhilfe als auch die Solidarkasse des sächsischen Pfarrvereins helfen seit Jahren Pfarrerinnen und Pfarrern und anderen kirchlichen Mitarbeitern in den protestantischen Minderheitskirchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Der hiesige Pfarrverein legt seinen Schwerpunkt auf Kur- und Erholungsurlaube von Pfarrern und deren Familien, Hilfen in Notlagen und auf die Unterstützung von Theologiestudenten.
Trotz ermutigender wirtschaftlicher Rahmendaten und den einhergehenden Entwicklungen beim Lebensstandard in den mittel- und osteuropäischen Staaten, sehen die finanziellen Verhältnisse der Mitarbeitenden in den kleinen Diasporakirchen vergleichsweise bescheiden aus.

Die kirchlichen Hilfen für Menschen dieser Regionen gehen über den engeren Kreis von kirchlichen Mitarbeitern hinaus. So lief in der zurückliegenden Passionszeit die evangelische Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ an, die ein Projekt im tschechischen Dolni Podluži unterstützt. Das Heim in Grenznähe zu Sachsen bietet für benachteiligte Mütter mit Kindern in schwierigen Lebenssituationen geschütztes Wohnen sowie umfassende Unterstützung und Förderung an. Ziel ist es, die zum Teil mittellosen Mütter und ihre Kinder auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten.

Ebenfalls für gemeindliche sowie für soziale Projekte engagiert sich das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen, deren Hilfen u.a. vom Kaliningrader (Königsberger) Gebiet, über Estland, Serbien bis Rumänien gehen. Durch das Werk werden auch zwischengemeindliche Kontakte begleitet und evangelische Gemeinden unterstützt.

Solidarkasse Sächsischer Pfarrverein

Ein Besuch in der Landeshauptstadt steht auch immer auf dem Programm
Kaffeetrinken bei Pfarrer i.R. Konrad Creutz in Hinterhermsdorf, der die Gruppe mitbegleitet.

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