Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

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„Nächstenliebe – Polizei – Gesellschaft“


08. April 2019

Kirche für Demokratie und Menschenrechte

CHEMNITZ - Die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen (EEB) veranstaltet am 10. April, 9:00 bis 16:00 Uhr, im Kraftwerk e.V. Chemnitz den Fachtag „Nächstenliebe – Polizei – Gesellschaft“.

Angehörige der Polizei, verantwortliche Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirchen und Kommune sowie Mitglieder zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen aus Sachsen und Chemnitz sind eingeladen, aktuelle Aufgaben für ein gutes Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft zu diskutieren!

Mit zwei Impulsreferaten zu den Themen „Vom Nutzen und Nachteil einer Theorie des Extremismus“ vom Berliner Prof. Christoph Kopke und „Grundlagen und ‚Spielräume‘ des Versammlungsrechts in Deutschland“ vom Rothenburger/OL Prof. Henning Schwier sowie anschließend mit lokalen Perspektiven werden die Anwesenden auf das Thema eingestimmt. Es folgt eine Fish-bowl-Diskussionsrunde mit den Referenten der Impulsvorträge und lokalen Perspektiven statt, bei der die Teilnehmer die Möglichkeit haben, sich aktiv zu beteiligen.

Eine Vielzahl von Experten aus lokalen und regionalen Initiativen, der Polizei, den Kirchen und der Wissenschaft bringen ihre Perspektive im Plenum und in die Fachforen am Nachmittag ein. Die Themen, die in moderierten Kleingruppen diskutiert werden, reichen von der Rolle klassischer sowie sozialer Medien im Prozess der Meinungsbildung über Phänomene von Alltagsrassismus und Übergriffen gegenüber Minderheiten bis zu der ethischen Frage nach Neutralität oder Bekenntnis.

Nach Aussagen der Organisatoren sei die Veranstaltung bereits seit geraumer Zeit ausgebucht und es besteht eine Warteliste. Mitorganisatoren des Fachtages sind - Ev.-Luth. Kirchenbezirk Chemnitz, die Katholische Akademie, Polizei und Polizeiseelsorge Sachsens, Kulturbüro Sachsen e.V, Opferberatung des RAA Sachsen e.V., Stadtverwaltung Chemnitz, Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e.V. sowie weitere Einrichtungen und Gruppen der Kirchen und der Zivilgesellschaft und die ökumenische Arbeitsgemeinschaft „Kirche für Demokratie und Menschenrechte“.

Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft „Kirche für Demokratie und Menschenrechte“ ist ein Netzwerk, bestehend aus Verantwortungsträgern unterschiedlicher kirchlicher und kirchennaher zivilgesellschaftlicher Einrichtungen in Sachsen. Als Arbeitsgruppe koordiniert sie Aktionen und Bestrebungen der einzelnen Einrichtungen zur Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft und zur Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Gefördert wird die Veranstaltung aus Mitteln des Förderprogramms „Weltoffenes Sachsen“. (www.kirche-fuer-demokratie.de )

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