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Mit #wortezurwahl online Selfie generieren


15. August 2019

Persönliche Statements zu Werten und Überzeugungen

DRESDEN – Auf der Website www.wortezurwahl.de bietet die sächsische Landeskirche Menschen Raum und Gelegenheit ihre Meinung zur bevorstehenden Sachsenwahl zu äußern und Position zu beziehen. Mit den „Worten zur Wahl“ sind insbesondere Personen aufgerufen, die sich dem christlichen Glauben oder der Kirche verbunden fühlen, zu zeigen, woran sie glauben und wofür sie stehen.

Die Nutzer können mit Hilfe eines Wahl-Generators die Satzanfänge „Ich glaube…“ und „Ich stehe für…“ ergänzen und ihren Namen und ggf. ihre Funktion darunter stellen. Dazu gibt ein hochgeladenes oder mit der Smartphone-Kamera aufgenommenes Porträtbild der Aussage ein Gesicht.

„Sich öffentlich zu zeigen, braucht Mut und Vertrauen, aber viele Bürger stellen sich nicht nur die Frage, wofür die eine oder andere Partei steht, sondern sie interessieren sich auch für authentische Meinungen anderer,“ sagt Tobias Bilz, Dezernent im Landeskirchenamt u.a. für Medienarbeit, der die Aktion mitinitiiert hat.
Er würde sich freuen, wenn es für Wählerinnen und Wähler eine Hilfe darstellen könnte, sich selbst über eigene Werte klar zu werden und danach zu handeln.

Christen verstehen sich als aktive Mitgestalter der Gesellschaft. Sie engagieren sich nicht nur für ihre Kirche, sondern auch in Dörfern und Städten, in Vereinen und Verbänden, in Parteien und vielfältigen Initiativen. Dabei spielen politische Fragen eine wichtige Rolle. Aber, wofür stehen sie? Was ist ihnen in und an der Gesellschaft in diesem Land wichtig? Oder, woran glauben sie und wofür setzen sie sich ein?

Die hier gesammelten Statements stellen keine konkrete Wahlempfehlung dar, sondern zielen auf die persönlichen Werte, die dieser Entscheidung zugrunde liegen. Eine zentrale christliche Grundhaltung – die Nächstenliebe – ist für Christinnen und Christen bindend und steht deshalb unveränderlich unter jedem einzelnen „Wort zur Wahl“: „Nächstenliebe leben – Klarheit zeigen!“ Zum Start der Aktion haben sich bereits einige Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kirche beteiligt.

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