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Kirchenmusikalische Fachaufsicht neu aufgestellt


19. Januar 2020

Als Entlastung der zentralen A-Stellen mit hohem künstlerischen Profil 

DRESDEN – Mit der Neustrukturierung der kirchenmusikalischen Fachaufsicht in den Kirchenbezirken der sächsischen Landeskirche verbindet sich auch die Einführung neuer Kirchenmusikdirektoren und Kirchenmusikdirektorinnen (KMD) und die Entpflichtung bisheriger, zum Teil langjähriger KMD in den Regionen. Die Kirchenmusikdirektoren und –direktorinnen werden künftig alle beim Kirchenbezirk angestellt sein.  

Derzeit wird diese Neuordnung mit der Anstellung von qualifizierten B-Kantoren und B-Kantorinnen umgesetzt. Drei der kirchenmusikalischen Fachberater sind bereits in ihr neues Amt eingeführt worden: KMDin Katharina Kimme-Schmalian in Chemnitz, KMD Enrico Langer (Ehrenfriedersdorf) für den Kirchenbezirk Annaberg und zuletzt am 12. Januar KMD Ronald Gruschwitz (Plauen) für den Kirchenbezirk Vogtland.  

Am heutigen Sonntag (19. Januar) um 14:00 Uhr wird im Zwickauer Dom der langjährige Kirchenmusikdirektor Henk Galenkamp entpflichtet und Kantor Gunter Remtisch (Wilkau-Haßlau) als neuer KMD für den Kirchenbezirk Zwickau eingeführt. Weitere Einführungen und Beauftragungen sind am nächsten Sonntag, 26. Januar, mit Kantor Albrecht Päßler (Sebnitz) für den Kirchenbezirk Pirna und am 2. Februar mit Kantor Markus Mütze (Pulsnitz) für den Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz geplant.  

Hintergrund der Neuordnung sind Veränderungen in der sächsischen Landeskirche, die zu Anpassungen im Bereich der Kirchgemeinden und zu Veränderungen bei den Kirchenbezirken führten. Auch auf den Dienst der Kirchenmusikdirektoren und Kirchenmusikdirektorinnen blieb das nicht ohne Auswirkungen, so dass der  Aufgabenkatalog in der  Dienstordnung der KMD neu formuliert wurde. Die Anstellung der Kirchenmusikdirektoren beim Kirchenbezirk wurde ab 2019/2020 verbindlich eingeführt und ein Beschäftigungsumfang für den Dienst im Kirchenbezirk vorgesehen.  

So sind die kirchenmusikalischen A-Stellen nicht mehr für die Verbindung mit den Aufgaben der Fachaufsicht vorgesehen, sondern beinhalten weiterhin als Schwerpunktstellen an ihrem Standort die Pflege und Entwicklung eines kirchenmusikalisch-künstlerischen Profils für die jeweilige Region. 

Die Funktion der Fachaufsicht wird mit B-Stellen verbunden. Ab 2020 wird der Dienst der KMD in Kirchgemeinden innerhalb der 100-prozentigen Anstellung beim Kirchenbezirk ausgeübt. Der Dienstumfang für die Aufgaben der Fachaufsicht im Kirchenbezirk beträgt je nach Gemeindegliederzahl des Kirchenbezirkes zwischen 20 und 55 Prozent.  

Neben der Entlastung der zentralen A-Stellen mit hohem künstlerischen Profil von den erweiterten fachlichen Aufgaben des Kirchenmusikdirektors/-direktorin kann die kirchenmusikalische Fachberatung zukünftig stärker auf die konzeptionelle Arbeit in den Kirchenbezirken und auf die Förderung der ehrenamtlichen Mitarbeit eingehen. 

Kirchenmusikdirektoren

(v.l.) Referentin Martina Hergt, Arbeitsstelle Kirchenmusik, und LKMD Markus Leidenberger u.a. unter den Kirchenmusikdirektoren auch OLKR Dr. Thilo Daniel, Landesposaunenwart Jörg-Michael Schlegel, Prof. Stephan Lennig (HfK), Ekkehard Hübler, Landesobmann Kirchenchorwerk.

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