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Kirchenfundraising auf dem Fundraisingtag


31. August 2018

DRESDEN – Zum 15. Sächsischen Fundraisingtag – und dem 12. Fundraisingtag der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens – standen in Vorträgen und Praxisworkshops der Austausch von Erfahrungen und das Aufzeigen möglicher Wege beim Fundraising im Mittelpunkt. Rund 130 Besucherinnen und Besucher kamen am 30. August 2018  in den Andreas-Pfitzmann-Bau der TU Dresden und nutzten die Gelegenheit, von erfolgreich umgesetzten Fundraising-Aktionen zu lernen.

Die von der im Landeskirchenamt für Fördermittel und Fundraising zuständigen Referentin Dorothe Ehlig eingeladenen Referenten des kirchlichen Praxisworkshops deckten ein breites Spektrum an Projekten und Erfahrungen ab:

So berichtete Pfarrer Olaf Börnert vom Kauf und der Sanierung der „Alten Post“ und Umbau zum Gemeindezentrum in Dresden-Klotzsche. Seine Tipps reichten von einer größtmöglichen Transparenz (auch in schwierigen Situationen) und klarer Wiedererkennbarkeit bis hin zur Einbeziehung von Nachbarn und Politikern. Auch eine Öffnung des künftigen Gemeindehauses für nichtkirchliche Institutionen sorgte beim Umbau der „Alten Post“ zum neuen Gemeindehaus für die nötige Aufmerksamkeit und Bekanntheit in den Stadtteil hinein. Die Aufnahme der Horteinrichtung der benachbarten Grundschule als auch die Anmietung von Räumlichkeiten durch eine Musikschule im Gemeindehaus bereichern zudem die vielfältige Nutzung und Auslastung des multifunktionalen Hauses.

Die Initiatoren der Orgeltour in Crimmitschau berichteten davon, wie sich ihre generationenübergreifende Veranstaltung zu einem jährlichen Ereignis mit Festcharakter etabliert hat. Die Mitglieder des Fördervereins „Crimmitschauer Kirchenmusiken e. V.“ Birgit Hüwel und Michael Szilagyi um Pfarrerin Perdita Suarez erläuterten, wie auch nicht konfessionell gebundene Sponsoren gewonnen werden konnten: Möglich war dies im Falle der 2007 initiierten Crimmitschauer Orgeltour – die bis heute heute als „Rad-Kult-Tour“ fortbesteht – indem die Spendenaktionen mittlerweile auch als Sportevent für Jung und Alt und mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad präsentiert werden.

Michael Kreskowsky, Kirchvorsteher in der Gemeinde Grünlichtenberg, das zum Kirchspiel Waldheim-Geringswalde gehört, erklärte in seinem Vortrag, wie wichtig gemeinschaftliches Arbeiten an den Bauprojekten in seiner Kirchgemeinde war, um die Gemeinschaft im Dorf und die Identifikation mit der Kirche im Ort zu stärken. So berichtete er von kirchlich ungebundenen Jugendlichen, die bei Bauaktionen dennoch mithalfen und noch heute stolz davon erzählen, welchen Beitrag sie bei den Sanierungsarbeiten geleistet haben. In der Aussage, dass für die Unterstützer erkennbar sein muss, wofür sie sich engagieren und auch ein Nutzen für Ort, Gegend und Gemeindeglieder sichtbar sein sollte, schloss er sich den Vorrednern an. Dass dies weiter reicht als sein mit zwinkerndem Auge geäußerter Spruch „Schnittchen schmieren und zu leicht überhöhten Preisen verkaufen“ zeigte die lange Liste beeindruckender Veranstaltungen, die die Kirchgemeinde in der frisch sanierten Kirche ausrichten konnte.

Im Anschluss an die Referate der landeskirchlichen Projekte beantwortete Frau Ehlig am Stand der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens Fragen zu Fundraising und Fördermitteln und versorgte interessierte Besucher mit Informationsmaterial zum Thema.

Weitere Bilder vom Fundraisingtag finden Sie hier.

Fundraisingtag Dresden

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