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Gottesdienste für Schüler und Schulanfänger


28. August 2020

Befürchtungen, wie es wohl unter Pandemie-Bedingungen weitergeht

DRESDEN – Zum letzten Sommerferienwochenende und zu Beginn des neuen Schuljahres laden sächsische Kirchgemeinden Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu Gottesdiensten und Andachten ein. Im Mittelpunkt stehen häufig die Schulanfänger. Sie erhalten für ihren neuen Lebensabschnitt als Schulkind Segen und Zuspruch durch die Gemeinde. Viele evangelische Schulen in Sachsen beginnen das Schuljahr ebenfalls mit Gottesdiensten, die gemeinsam von Schülern, Lehrern und den örtlichen Kirchgemeinden vorbereitet werden.

So bekommen im ostsächsischen Neustadt am 29. August um 9:30 Uhr in der St. Jacobikirche 21 Schulanfänger und zwei neue Lehrerinnen der Ev. Grundschule Hochwald den Segen für ihre Schul- und Dienstzeit mit auf den Weg. In der großen Schneeberger St. Wolfgangskirche kommen am Sonntag, 30. August, „unter dem großen Himmelsbogen“ die Schulanfänger der Evangelischen Schulen der Erzgebirgsstadt in zwei Gruppen um 9:00 Uhr und 10:30 Uhr zusammen. Die Tradition jährt sich in diesem Jahr zum 20. Mal.

Für die 54 sächsischen Schulen in evangelischer Trägerschaft ist es eine Selbstverständlichkeit, sich als jeweilige Schulgemeinschaft zu Schuljahresbeginn unter den Segen Gottes zu stellen. Häufig sind dazu auch die Familien eingeladen.
Mit Familiengottesdiensten feiern die meisten Kirchgemeinden am ersten oder zweiten Wochenende nach dem Schulstart mit den Schülerinnen und Schülern. So laden die Kirchen am 6. September beispielsweise im mittelsächsischen Mügeln um 10:00 Uhr, in Chemnitz-Markersdorf um 11:00 Uhr oder im vogtländischen Neumark um 14:00 Uhr zu Gottesdiensten ein.

Trotz der langjährigen Tradition den Schuljahresanfang zu begleiten, ist in diesem Jahr vieles anders. Zum einen müssen weiterhin coronabedingt die Abstands- und Hygieneregeln nach den jeweils veröffentlichten Konzepten und örtlichen Bedingungen eingehalten werden, zum anderen schwingen bei vielen Schülern, Lehrern und Eltern Befürchtungen mit, wie es mit dem tagtäglichen Schulbetrieb und dem Alltag unter Pandemie-Bedingungen weitergehen wird. Gerade diese Verunsicherung wird wohl in vielen Gottesdiensten zur Sprache kommen und in den Fürbitten der Gebete aufgenommen.   

Dies betrifft auch die kirchgemeindliche Arbeit mit Kinder und Jugendlichen. Denn mit dem neuen Schuljahr beginnen eigentlich in den Kirchgemeinden entsprechende gemeindepädagogische Angebote. So sind Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse zur Christenlehre oder zu regelmäßigen Kindersamstagen eingeladen. Die Konfirmanden der siebenten und achten Klassen starten in den Konfirmandenunterricht, der in manchen Kirchgemeinden wöchentlich, in anderen Kirchgemeinden einmal im Monat an einem Wochenende stattfindet.

Die Durchführung der Kinderchor- und Kurrendearbeit steht allerdings vor erhöhten Herausforderungen, weil hier größere Abstände, eine gute Durchlüftung sowie Mund- und Nasenschutz neben weiteren ergänzenden Maßnahmen einzuhalten und umzusetzen sind. Wie bei den anderen Veranstaltungen auch, ist hier eine Dokumentation der Teilnehmenden zwecks möglicher Nachverfolgung notwendig.

Für die Gestaltung eines Gottesdienstes zum Schuljahresbeginn stellte das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen (GAWiS) wieder Material zur Verfügung. Es bietet eine Vorlage für den gesamten Schulanfangsgottesdienst, kann aber auch in Teilen benutzt und mit eigenen Ideen bereichert werden. Im Zentrum des Entwurfes steht die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Sie möchte den Kindern vermitteln, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu helfen und füreinander da zu sein, so die Botschaft des Diasporawerks. Die Kollekte wird für den reformierten integrativen Kindergarten in Zelów (Polen) erbeten. Dort werden Kinder mit Förderbedarf liebevoll betreut. Um dieser Aufgabe besser nachkommen zu können, wird mehr Platz benötigt. Dieser soll durch den Ausbau des Dachbodens geschaffen werden.

Spendenkonto:

IBAN: DE41 3506 0190 1641 0500 20
BIC: GENO DED1 DKD
Verwendungszweck: Kindergabe

www.gaw-sachsen.de

Die Kollekte wird für den reformierten integrativen Kindergarten in Zelów (Polen) erbeten.

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