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Gebetswoche für die Einheit der Christen 2017


20. Januar 2017

In der Gebetswoche zeigt sich die geistliche Verbundenheit der Kirchen

SACHSEN - Die sächsischen Kirchgemeinden beteiligen sich auch in diesem Jahr mit Veranstaltungen an der Gebetswoche für die Einheit der Christen, die derzeit bis zum 25. Januar stattfindet. Im Mittelpunkt steht das Motto der Gebetswoche „Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns“ (2 Korinther 5,17-21). Der Bibelvers bezieht sich in der Auslegung auch auf das Engagement vieler Menschen und der Kirchen für geflüchtete Menschen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) stellt für die Gemeinden Arbeitsmaterial zur Verfügung.

Im Rahmen der Gebetswoche feiert beispielsweise die evangelische Johanneskirchgemeinde in Dresden-Striesen am Sonntag, 22. Januar, um 19:00 Uhr einen Ökumenischen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen.

Zuvor findet an diesem Tag um 13:30 Uhr in der Stadtkirche St. Marien in Wittenberg der zentrale Gottesdienst zur Gebetswoche statt. Es wirken u.a. der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), der katholische ACK-Bundesvorsitzende Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) sowie Landesbischöfin Ilse Junkermann (Magdeburg) und der katholische Bischof Gerhard Feige (Magdeburg) sowie der sächsische Landesbischof Dr. Carsten Rentzing (Dresden) mit. Die ACK in Bremen erhält im Anschluss an den Gottesdienst den Ökumenepreis der ACK 2017 für ihr Projekt „Ökumenische Staffel der Gastfreundschaft“.

Die Kollekte, die während der Gebetswoche gesammelt wird, ist für drei soziale Projekte im Ausland bestimmt. Dazu gehören das „Haus der Hoffnung“ in Brasov (Rumänien), in dem man sich um Bedürftige kümmert, die schulische und gesellschaftliche Integration der Kinder von Arbeitsmigranten in Jaffa (Israel) sowie eine Schule und Werkstatt für Integration in Sucre (Bolivien).

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen zeigt die geistliche Verbundenheit der Kirchen und damit die weltweit gelebte Ökumene. Jedes Jahr wird sie neben der Woche im Januar auch zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten oder einem anderen, von den Gemeinden selbst gewählten Termin begangen. Die Gebetswoche verbindet Konfessionen und Kulturen über alle Grenzen hinweg. Dies wird besonders 2017 deutlich, in dem das 500. Reformationsjubiläum in enger ökumenischer Verbundenheit gefeiert wird.

Seit 1968 werden die jährlichen Themen und Texte von einer gemeinsamen Kommission der Römisch-katholischen Kirche und dem Ökumenischen Rat der Kirchen erarbeitet. Als Vorlage dient ein Entwurf, der jedes Jahr aus einem anderen Land stammt und ein biblisches Leitthema fokussiert. Für dieses Jahr wurde die Gebetswoche zur Einheit der Christen von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, der Evangelisch-methodistischen Kirche, der Römisch-katholischen Kirche, der Orthodoxen Kirche sowie der alt-reformierten Kirche und der Arbeitsgemeinschaft mennonitischer Gemeinden in Deutschland vorbereitet. Die Materialien sind bei der ACK abrufbar.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland

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