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Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Sachsen


12. Dezember 2018

„Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“

DRESDEN - Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ wird dieses Jahr wieder von Österreich aus in einer Stafette durch Europa verteilt. Der Weg führt über die zentrale Aussendungsfeier in Linz am 15. Dezember über München auch nach Sachsen. Die Flamme erreicht am Sonntagmorgen, 16. Dezember, mit dem Zug den Leipziger Hauptbahnhof. Von dort holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht u.a. nach Dresden.

Für die Dresdner Region und angrenzende Gebiete wird die sächsische Aussendungsfeier des Friedenslichtes um 14:30 Uhr in der katholischen Kathedrale stattfinden, in der das Licht für Einrichtungen und Kirchgemeinden in anderen Orten weitergegeben wird. Zu dieser Aussendungsfeier werden wieder Vertreter der Feuerwehren, der Johanniter Unfallhilfe, der Malteser sowie Vertreter der evangelischen und katholischen Jugend und der Kirchgemeinden und Pfarreien erwartet, die das Licht weitertragen.

Es erreicht in den darauf folgenden Tagen neben den Kirchgemeinden u.a. Altersheime, Krankenhäuser, Asylbewerberunterkünfte und Justizvollzugsanstalten. Die Organisatoren laden ausdrücklich alle Institutionen mit einer Laterne zum sächsischen Aussendungsort in die Kathedrale nach Dresden ein.
Zur Weihnachtlichen Vesper vor der Dresdner Frauenkirche am 23. Dezember soll es auch eine Friedenslichtaktion geben, um das Licht in die Breite zu tragen.

Den Transport zu den zentralen Aussendungsorten übernehmen traditionell deutsche Pfadfinderverbände. Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Mit dieser Aktion wollen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktive Friedensarbeit leisten. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen, brauche es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen, so die Botschaft der Organisatoren.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend in privaten und öffentlichen Räumen zu sehen ist. Die Aktion wurde zuvor vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen und bis heute unterstützt. Seit 1986 entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement hervorgetan hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem.

Es ist somit ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Das Licht wird an alle Menschen verteilt,  die sich Frieden wünschen. http://www.vcp-sachsen.de/index.php/de/kontakt

Entgegennahme auf dem Bahnhof
Entgegennahme auf dem Bahnhof
Am Rande der Aussendungsfeier
Pfadfinder am Rande der Aussendungsfeier

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