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Friedensgottesdienst, Lesung mit Diakonischem Nachtgebet


25. August 2019

Ökumenischer Friedensgottesdienst

CHEMNITZ - In der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi findet am morgigen Montag, 26. August, um 18:00 Uhr ein „Ökumenischer Friedensgottesdienst – Zusammenleben in Chemnitz“ statt. Damit wollen evangelische, katholische und freikirchliche Christen an die Ereignisse beim Stadtfest 2018 erinnern. Im Anschluss um 19:00 Uhr soll eine Menschenkette um Kirche und Rathaus gebildet werden.

Lesung mit Diakonie-Präsident Ulrich Lilie

DRESDEN – Zu einer Lesung mit Diakonie-Präsident Ulrich Lilie mit anschließendem „Diakonischen Nachtgebet“ lädt die Diakonie Sachsen in Dresden am Montag um 20:00 Uhr im Altarraum der Kreuzkirche in Dresden.

Es gärt in Deutschland: Millionen Menschen fühlen sich abgehängt, unverstanden und vor allem: ungehört. Andere möchten nichts mehr mit „denen da unten“ zu tun haben und bilden Parallelwelten. Die Folgen sind dramatisch. Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, hat dazu ein Buch geschrieben: „Unerhört! Vom Verlieren und Finden des Zusammenhalts“ und wird am Montagabend in der Kreuzkirche daraus lesen. Anschließend wollen wird ein Diakonisches Nachtgebet abhalten.

Mit dem „Diakonischen Nachtgebet“ soll an die Tradition des politischen Nachtgebets erinnert werden, die am 1. Oktober 1968 in der evangelischen Antoniterkirche in Köln von u.a. von Dorothee Sölle, Fulbert Steffensy und Heinrich Böll ins Leben gerufen und bis 2002 fortgesetzt wurde. Die politischen Nachtgebete dienten dem Leipziger Pfarrer Christoph Wonneberger zum Vorbild für die Montags-Friedensgebete, die seit 1982 in Leipzig abgehalten wurden und aus denen letztendlich die Montagsdemonstrationen hervorgingen.

Veranstaltung am Montagabend in Chemnitz und Dresden
Chemnitzer Friedensgottesdienst und Lesung in Dresden

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