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Ewigkeitssonntag (Totensonntag)


20. November 2019

Gottesdienste, Besuche auf Friedhöfen und Konzerte 

DRESDEN - Mit dem Ewigkeitssonntag am 24. November endet das Kirchenjahr, das eine Woche später mit dem 1. Advent neu beginnt. Christen gedenken am Ewigkeitssonntag der Verstorbenen im Bewusstsein auf ein Leben nach dem Tod. In den Gottesdiensten werden die verstorbenen Gemeindeglieder namentlich genannt und mit den Angehörigen in das Fürbittgebet aufgenommen. 

Viele Menschen gehen am Ewigkeitssonntag, der auch Totensonntag genannt wird, auf den Friedhof und schmücken die Gräber ihrer Verwandten. Die Friedhofsverwaltungen der über 1.200 kirchlichen Friedhöfe in Sachsen haben in diesen Tagen und besonders am kommenden Wochenende viel zu tun, um den Verkauf von Blumen und Gestecken zu organisieren und später die Gräber abzudecken. 

Schon auf den Ewigkeitssonntag bezogen, lädt die Kirchgemeinde Dresden-Zschachwitz am Freitag, 22. November, um 16:00 Uhr Eltern und Familien, die ein Kind verloren haben, zu einer Andacht am Gedenkstein auf dem Zschachwitzer Stephanusfriedhof (Neue Straße) ein. Die Andacht widmet sich insbesondere den sogenannten Sternenkindern und damit auch dem ungeborenen Leben. Danach besteht die Möglichkeit zu Gesprächen. 

Gottesdienste am letzten Sonntag im Kirchenjahr 

In der Dresdner Kreuzkirche beginnt am Sonntag, 24. November, um 9:30 Uhr ein Sakramentsgottesdienst, musikalisch begleitet vom A-cappella-Kammerchor Freiberg. In der Chemnitzer Kreuzkirche singen Solisten und der Kammerchor der Kreuzkirche die Bachkantate „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“.  

Der Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Chemnitzer Stadt- und Marktkirche St. Jakobi wird als Hörfunkgottesdienst bei MDR Kultur live übertragen. Es predigt Pfarrerin Dorothee Lücke. Der Gottesdienst schaut u.a. auf 20 Jahre Hospiz- und Palliativdienst e.V. in Chemnitz. In der Schloßkirche singt die Kantorei im Abendmahlsgottesdienst. 

Der Abendmahlsgottesdienst im Freiberger Dom um 10:00 Uhr wird zugleich als Kantatengottesdienst mit J. Langlais „Missa in simplicitate“ begangen. Weitere Gottesdienste mit besonderer musikalischer Begleitung finden zur gleichen Zeit in der Leipziger Michaeliskirche, in Leipzig-Sellerhausen, um 10:30 Uhr in der Leipziger Peterskirche und um 11:00 Uhr in der Dresdner Frauenkirche statt. 

Andachten und Posaunenmusik auf den Friedhöfen 

Traditionell finden auf den Friedhöfen am Nachmittag Andachten anlässlich des Ewigkeitssonntags statt. Zu dieser Gelegenheit sind fast alle Posaunenchöre der Kirchgemeinden im Außeneinsatz und begrüßen die Friedhofsbesucher mit christlichen Chorälen.     

So erklingt Bläsermusik bereits ab 11:00 Uhr in Dresden-Striesen auf dem Striesener Friedhof vor der Friedhofskapelle und dem Andachtsplatz am Hochkreuz durch den Posaunenchor der Dresdner Versöhnungskirchgemeinde. Um 14:00 Uhr gibt es in der Friedhofskapelle eine Andacht in Wort und Musik mit namentlicher Lesung der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres mit anschließender Kranzlegung am Hochkreuz. Zur gleichen Zeit wird in die Feierhalle auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden-Johannstadt (Fiedlerstraße 1) und um 15:00 Uhr in die große Feierhalle auf dem Johannisfriedhof in Dresden-Tolkewitz (Wehlener Straße 13) eingeladen. 

Konzerte am Wochenende für Trost und Hoffnung 

Nach den Andachten und Feiern auf fast allen Friedhöfen beginnen Konzerte, die nach der Trauerbegleitung in den Kirchen Trost und Hoffnung verkündigen. So erklingt um 16:00 Uhr in der St. Andreaskirche in Chemnitz-Gablenz ein Orgelkonzert zum Ewigkeitssonntag. Kantor Sebastian Schilling spielt an der Schuster-Orgel Werke u.a. von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Claude Debussy und Patrick Pföss. 

In Dresden bringen in der Frauenkirche der Kammerchor und das „ensemble frauenkirche dresden“ zur gleichen Zeit im Rahmen der Geistlichen Sonntagsmusik das Kyrie aus der h-Moll-Messe von J.S. Bach und von J.D. Zelenka das Miserere c-Moll zu Gehör. Um 17:00 Uhr führen in der Kreuzkirche Solisten, das Vocal Concert Dresden und das Philharmonisches Kammerorchester Dresden W.A. Mozarts REQUIEM d-Moll auf.  

In Radebeul erklingen in der Lutherkirche das REQUIEM von John Rutter und die MESSE 2018 von Michael Schütz mit Soli, Chor und Orchester.
Ein „NachtEulenGottesdienst“ unter dem Titel „Vater unser: Diesseits-Jenseits“ beschließt um 18:00 Uhr in der Leipziger Thomaskirche mit Klängen für Saxofon und Orgel den Tag. 

Begleitung und Zuspruch über den Tag hinaus 

Am Montag, 25. November, bietet die Frauenkirche Dresden zusammen mit dem Christlichen Hospizdienst Dresden e.V. um 19:00 Uhr eine Andacht für Trauernde an. In der besonderen Atmosphäre der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche soll mit einer Andacht für Trauernde der Suche nach Frieden, Ruhe und Trost Raum gegeben werden. Unabhängig von Glaube, Konfession oder Lebenssituation sind alle herzlich willkommen, Stärkung durch Musik, Texte, Klänge und Gebete zu erfahren. 

Das Gedenken an die Verstorbenen geschieht nicht nur in Kirchgemeinden, sondern auch im Internet. Auf www.trauernetz.de (http://www.trauernetz.de/) bietet die evangelische Kirche einen Raum, wo Menschen ihre Trauer vor Gott aussprechen können.  

Der Ewigkeitssonntag am Ende des Kirchenjahres gilt als sogenannter „Stiller Feiertag“. Er ist nicht gesetzlich festgelegt, unterliegt aber einigen Einschränkungen wie dem Tanzverbot (in Sachsen von 3:00 Uhr bis 24:00 Uhr). Außerdem wirbt die Kirche dafür, nicht vor Ende des Kirchenjahres Weihnachtsmärkte zu öffnen oder Weihnachtsbeleuchtung anzumachen. Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und damit die besondere Zeit der Erwartung vor dem Weihnachtsfest.

Posaunenchor im Bläsereinsatz auf dem Friedhof
Gärtnerei des Friedhofs eng am Kunden und mit vielen Leistungen rund um die Grabpflege

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