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Ergebnis der 25. Aktion Stollenpfennig


01. Juni 2019

In diesem Jahr schaut „Brot für die Welt“ auf 60 Jahre zurück

RADEBEUL - Die sachsenweite Aktion Stollenpfennig hat wieder ein erfreuliches Ergebnis erzielt. In rund 1.450 Spendendosen steckten 29.675,67 Euro, die dem Hilfswerk „Brot für die Welt“ zugutekommen. An der nunmehr 25. Auflage hatten sich in der Adventszeit 2018 rund 560 Bäckereien mit Hauptgeschäften und Filialen beteiligt. Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer freut sich, dass die Spendensammlung zugunsten des Hilfswerks Brot für die Welt wieder eine breite Resonanz bei den Kundinnen und Kunden in den Bäckergeschäften gefunden.

„Mit der Aktion hat sich über die Jahre eine schöne Tradition entwickelt. Seit 1994 kamen insgesamt über 600.000 Euro zusammen, ein Betrag, der in der Entwicklungszusammenarbeit einiges bewegen kann. Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Bäckereien und an die haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Diakonie, ohne die der Stollenpfennig nicht möglich ist“, sagt der Diakoniechef.

Bei der Aktion arbeiten die Diakonie Sachsen und der Landesinnungsverbandes Saxonia des Bäckerhandwerks eng zusammen. Unter dem Gründungsmotto des Stollenpfennigs „Wir haben Stollen, andere nicht einmal Brot" stellen Bäcker seit 1994 in der Adventszeit Sammeldosen auf. Dort können die Kunden beim Kauf ihres Stollens oder anderer Backwaren das Wechselgeld hineinstecken. Die Spenden des Stollenpfennigs werden dem evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt übergeben.

Brot für die Welt fördert in mehr als 90 Ländern Entwicklungsprojekte. In diesem Jahr blickt das Hilfswerk auf seine Gründung vor 60 Jahren zurück. Die aktuelle Kampagne von Brot für die Welt steht unter dem Titel „Hunger nach Gerechtigkeit“. Sie rückt in den Mittelpunkt, dass weiterhin Milliarden von Menschen unter Hunger, Mangelernährung, Armut und ungerechten Lebensbedingungen leiden.

Auf der zurückliegenden Frühjahrstagung der sächsischen Landessynode wurde das 60-jährige Engagement von Brot für die Welt thematisiert und die Arbeit gewürdigt. So gab es u.a. Erläuterungen zu weltweiten Erfolge bei der Bekämpfung der Armut, bei der Kindersterblichkeit und dem Zugang zu Schulen für Kinder. Zudem wurden die organisatorischen Strukturen vorgestellt, in die das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt eingebunden ist. Es kooperiere seit einigen Jahren mit der Diakonie Katastrophenhilfe und der Diakonie Deutschland unter dem gemeinsamen Dach des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung. Insgesamt kämen über 90 Prozent der Einnahmen des Hilfswerkes der Projektarbeit zugute.   

Im Advent geht es dann wieder los mit der Stollenpfennig-Aktion in den Bäckerläden

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