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Digitales Barcamp mit Teilnehmenden aus verschiedenen Landeskirchen


26. April 2021

DRESDEN - Das Barcamp „Kirche Online“ fand vergangenen Freitag und Samstag mit über 100 Teilnehmenden aus verschiedenen Landeskirchen auf einer digitalen Plattform statt.

Das Barcamp "Kirche Online“ gibt es bereits in verschiedenen Regionen Deutschlands. Seit 2018 laden einmal im Jahr mehrere Landeskirchen gemeinsam zu einem solchen Barcamp in Mittel- und Ostdeutschland ein. Bei der als Tagungsformat angelegten Veranstaltung werden die Inhalte und Themen von den Teilnehmenden selbst eingebracht. Ursprünglich sollte das Barcamp „Kirche Online“ vom 22.-24. April in den Räumen der Zionskirche in Dresden stattfinden. Coronabedingt trafen sich nun aber die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für zwei Tage auf einer digitalen Plattform. Die Organisatoren aus der Stabsstelle im Landeskirchenamt und dem Landesjugendpfarramt hatten sich dafür mit „Gathertown“ eine Plattform gesucht, die bisher im kirchlichen Kontext selten genutzt wurde und daher weniger bekannt ist. Im „Gathertown“ konnten die Teilnehmenden sich mit einem eigenen Avatar durch die digitalen Tagungsräume bewegen und mit den Menschen, die sich gerade im selben Raum befanden, per Videochat unterhalten.

Nach dem Kennenlernen der digitalen Räume und dem lockeren Austausch mit den anderen Teilnehmenden am Freitagabend startete das Barcamp am Samstagmorgen mit einer Andacht, die von Landesbischof Tobias Bilz gehalten wurde. Danach begann die für ein Barcamp typische Sessionplanung, bei der ca. 20 Teilnehmende ihre Fragen und Themen vorstellten, die dann als sogenannte Sessions in den sechs digitalen Räumen geplant wurden. Am Vormittag und am Nachmittag diskutierten Pfarrerinnen und Pfarrer, Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit in Kirchgemeinden, Kirchenbezirken und Landeskirchen, Mitglieder von Kirchenvorständen und andere Interessierte intensiv über ganz unterschiedliche Facetten von „Digitaler Kirche“. So waren die digitalen Formate, die in der Corona-Zeit entstanden ebenso ein Thema wie verschiedene Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit in Kirchgemeinden, kirchliche Krisenkommunikation in Zeiten digitaler Medien oder die Frage, mit welcher Haltung und Zielstellung kirchliche Social-Media-Accounts betrieben werden. Manche Teilnehmende stellten digitale Tools vor, mit denen sie bereits arbeiten, andere baten um Beratung zu bestimmten digitalen Formaten. Teilnehmende aus verschiedenen Landeskirchen knüpften neue Kontakte und sammelten Ideen und Anregungen für die eigene Arbeit vor Ort. 

Weiterführende Informationen zum Barcamp.

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