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Digitale Tagung der 28. Landessynode


23. März 2021

80 Mitglieder der Landessynode auf einer Zoom-Plattform zusammen

DRESDEN – Am 26. und 27. März 2021 kommt die 28. Evangelisch-Lutherische Landessynode Sachsens  zu einer digitalen Tagung zusammen. Nachdem sich die 28. Landessynode im Juni 2020 bereits unter strengen Hygiene-Auflagen konstituiert hatte, musste die Herbsttagung im November 2020 dann verschoben werden und wird nun am 26./27. März und am 16. April 2021 nachgeholt. An den zwei Tagen im März kommen die 80 Mitglieder der Landessynode auf einer Zoom-Plattform zusammen. In der Sitzung am 16. April werden dann die ursprünglich für die Herbsttagung geplanten Wahlen der synodalen Mitglieder der Kirchenleitung sowie der sächsischen Vertreterinnen und Vertreter in der EKD-Synode und der VELKD-Generalsynode stattfinden.

Aufgrund der verkürzten Tagungszeit der digitalen Tagung wurde die Tagesordnung gestrafft. Der Schwerpunkt liegt auf der Beratung der Gesetze und Verordnungen mit Gesetzeskraft, die ursprünglich auf der abgesagten Herbsttagung beraten werden sollten. Für die praktische Umsetzung der digitalen Synode ist geplant, dass vor dem Eintritt in die Gesetzesberatungen Regelungen zur Ergänzung der Geschäftsordnung beschlossen werden.

Die Synodaltagung beginnt am Freitag, 26. März, um 9:00 Uhr mit der Andacht und um 10:00 Uhr mit Eröffnung der Tagung. Gleich zu Sitzungsbeginn wird Landesbischof Tobias Bilz seinen ersten Bericht vor der 28. Landessynode halten. Nach der Aussprache dazu folgen die Beratungen der Kirchengesetze. Beraten werden neben der Rechnungslegung für das Haushaltjahr 2019 und dem Haushalt 2020 drei weitere Gesetze bzw. Verordnungen mit Gesetzeskraft, die alle im Zusammenhang mit den Entwicklungen der Corona-Pandemie stehen. Neben einer Änderung des Bemessungssatzes der Dienstbezüge für Pfarrer und Kirchenbeamte und einer Beschlussfassung über die Haushalte der Kirchenbezirke wird auch das sogenannte „Digitalgesetz“ (Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenverfassung, des Kirchenbezirksgesetzes und der Kirchgemeindeordnung) beraten, mit welchem die Voraussetzung für digitale Gremiensitzungen innerhalb der Landeskirche geschaffen wurde. Am Sonnabend wird vor der zweiten Lesung der Gesetze die Spurgruppe der Kirchenleitung zur „Unterscheidung von wertkonservativem Christsein und Rechtsextremismus“ über den Arbeitsstand informieren.

Die gesamte Tagung kann auf dem Youtube-Kanal der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens im Livestream verfolgt werden. Die Verlaufsplanung und Gesetzesvorlagen sind bereits online, eine Tagesberichterstattung zum Nachlesen wird es ebenfalls geben. 

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