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Besuch aus Sachsen beim Ökumenischen Rat


22. Oktober 2019

Anteilnahme an der aktuellen Situation in der sächsischen Landeskirche

GENF - In Genf hat der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) seine Weltzentrale. Eine zehnköpfige Gruppe aus Sachsen hat diese in der letzten Woche besucht. Mit dabei waren Pfarrerinnen und Pfarrer, die in ihren Kirchenbezirken ökumenische Partnerschaftsarbeit unterstützen, der Ökumene-Beauftragte im Landeskirchenamt und die Beauftragten für den Kirchlichen Entwicklungsdienst sowie für Weltanschauungsfragen.

Neben dem ÖRK wurde auch der Lutherische Weltbund (LWB) besucht, der seinen Sitz in einem anderen Flügel des Ökumenischen Zentrums in Genf hat. Der Generalsekretär des LWB, Pfarrer Dr. Martin Junge, brachte bei dem Treffen seine Anteilnahme an der Situation in der sächsischen Landeskirche zum Ausdruck und versicherte die begleitenden Gebete der lutherischen Weltgemeinschaft.

Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft von aktuell 350 Mitgliedskirchen aus allen Teilen der Welt. Er verbindet 500 Millionen Christen aus verschiedenen Traditionen. Zum Lutherischen Weltbund gehören 148 Mitgliedskirchen der lutherischen Tradition mit zusammen über 75 Millionen Christen.

Die Mitarbeiter von ÖRK und LWB sind weltweit in verschiedenen Arbeitsfeldern aktiv. Sie geben Hilfen für mehr Gemeinschaft zwischen den Kirchen, befassen sich  mit globalen Herausforderungen und leisten konkrete Hilfe vor Ort. Für die sächsischen Reiseteilnehmenden war es in vielerlei Hinsicht ermutigend, von den jeweils zuständigen Referenten Einblicke in deren Tätigkeitsfelder zu bekommen.

Von den Möglichkeiten und Chancen, die eine globale Zusammenarbeit auch ganz konkret für die jeweiligen Verhältnisse vor Ort bringen kann, war auch bei einem Besuch der Vereinten Nationen etwas zu spüren.

Im September 2021 kommt die 11. Vollversammlung des ÖRK nach Karlsruhe und damit erstmalig in der Geschichte nach Deutschland. Die Vorbereitung dieser Veranstaltung und der sächsische Anteil daran war ebenfalls Thema des Besuches.

Die Teilnehmenden kommen mit vielen Anregungen zurück. Es soll weiter davon berichtet werden, wie diese Themen in der sächsischen Landeskirche konkret fruchtbar werden können.

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