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125. Kirchweihfest der Dresdner Trinitatiskirchruine


09. Oktober 2019

Symbolische Schlüsselübergabe an Evangelische Jugend Dresden

DRESDEN – Mit einem musikalischen Festgottesdienst findet am Sonntag, 13. Oktober, 10:00 Uhr das 125-jährige Kirchweihfest der Trinitatiskirchruine Dresden-Johannstadt seinen Abschluss. Aufgeführt werden Werke von César Franck und Josef Gabriel Rheinberger. Beim anschließenden Ausblick wird der Evangelischen Jugend Dresden schon einmal symbolisch der Hausschlüssel übergeben: Stadtjugendpfarrerin Leen Fritz und die Vorsitzende der Bezirksjugendkammer Henriette Pielenz nehmen ihn entgegen. Denn: Bis Ende 2021 wird die Ruine zu einem Jugendzentrum ausgebaut werden. Damit übernehmen dann die Ev.-Luth. Kirchenbezirke Dresdens die Trägerschaft. 

Im Rahmen des Kirchweihfestes bietet die Gemeinde in den kommenden Tagen noch einiges mehr. So finden am kommenden Freitag, 11. Oktober, um 17:00 Uhr, ein Vortrag und eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Aufstieg und Fall der Demokratie“ statt. Dabei setzt sich der Philosoph Günther Fröhlich mit den Grundlagen gelebter Demokratie auseinander und beleuchtet deren Entstehung, notwendige Voraussetzungen und aktuelle Bedingungen. Damit nimmt er die Zuhörerschaft auf seinen gedanklichen Spaziergang mit und lädt diese ein, sich aktiv zu beteiligen.  

Am gleichen Tag um 19:00 Uhr laden Tanz mit Rahma Ben Fredj und um 20:00 Uhr ein Konzert mit Placebo Flamingo, FunkyPopJazz aus Dresden ein. Mit ihrem frischfrechen und vor allem extrem energiegeladenen Sound holt das markante Trio im 40er-Jahre-Outfit jeden ab. Tags darauf am Samstagabend, 12. Oktober, spielt um  19:00 Uhr die Banda Internationale Weltmusik. Stimmungsvoll und den einzelnen Acts angepasst wird die Kirchruine bei den verschiedenen Angeboten erstmals in leuchtender Farbigkeit zu erleben sein. Einzelne Stilelemente kommen so speziell zum Tragen, und die Besonderheit des Ortes wird nochmals unterstrichen, um ein einzigartiges Ambiente zu schaffen. 

Pfarrer Tobias Funke ist überzeugt: „Dieses Kirchweihfest rundet unser Geburtstagsjahr gelungen ab und eröffnet allen Gemeindemitgliedern und Freunden der Kirchruine eine gelungene Möglichkeit, Kultur zu erleben, gar zu entdecken und in ungezwungener Freude die Feierlichkeit des großen Jubiläums zu begehen“.  

„Die Ruine der Trinitatiskirche ist ein wundervoller Ort mit einer fantastischen Atmosphäre,“ sagt Mitorganisatorin Gabriele Pinkert. Dort ganz unterschiedliche Menschen mit den verschiedensten sozialen Hinter- und menschlichen Beweggründen zusammenzubringen und Kunst und Kultur niederschwellig erlebbar zu machen sei ihr Ziel.  

In den Jahren 1891 - 1894 wurde die Trinitatiskirche Dresden-Johannstadt vom Architekten Karl Barth im Neorenaissancestil erbaut und 1894 geweiht. Dieser Neubau machte sich damals infolge der stark wachsenden Gemeindegliederzahl durch die östliche Ausdehnung der Stadt erforderlich. Um 1900 wurden schon 37.365 zugehörige evangelische "Seelen" gezählt! Diese Kirche fiel der Bombennacht vom 13. Februar 1945 zum Opfer. Erhalten blieben nur die Außenmauern und der 65 m hohe Turm mit dem Glockengeläut. 

www.johanneskirchgemeinde.de

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