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Fotowettbewerb „Kirchen in Szene setzen“


19. Juni 2022

Ungewöhnliche Blickwinkel auf und in Kirchen auch aus Sachsen

HANNOVER - Die Stiftung KiBa und die KD-Bank beendeten den diesjährigen Fotowettbewerb und zeichneten die besten Kirchenfotos 2022 aus. Von den Siegerinnen und Siegern errang den ersten Platz eine Aufnahme von einem kleinen Mädchen, das durch die Tür der Erasmus-Albertus-Kirche im hessischen Dreieich-Sprendlingen schaut. Das Siegerfoto überzeugte die Jury, weil das Kind in der Kirchentür stellvertretend für viele Menschen auf der Schwelle steht, die die Anziehung eines Kirchenraums wahrnehmen.

Die zweit- und drittplatzierten sind das Motiv einer Reflektion der Marktkirche Wiesbaden in einer Pfütze und ein Innenraumfoto der Magdeburger Samariterkirche der Pfeifferschen Stiftungen. Hier sind drei bunte Glasfenster und ihre Lichtreflektionen auf der weißen Kirchenwand zu sehen. Mit dem undotierten Sonderpreis wurde die Aufnahme der modernen Kirche St. Thomas in Hörnum-Rantum auf Sylt bedacht.

Insgesamt erreichten die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung im Rahmen des Wettbewerbs mehr als 1.000 Einsendungen. Aufgabe der Teilnehmenden war es, ungewöhnliche Blickwinkel auf und in Kirchen festzuhalten. Der größte Erfolg ist das beeindruckende Teilnehmerinteresse, das sich gegenüber 2020/2021 um 68 Prozent steigerte. Darunter waren auch zahlreiche Einsendungen aus Sachsen mit vielfältigen und interessanten Motiven der reichen Kirchenlandschaft.

Die 76 Einsendungen aus Sachsen umfassen 7,5 Prozent der Gesamteinsendungen. Mit Motiven von allen Seiten, von innen und außen sowie aus der Vogelperspektive, zeigen sich Ansichten von großen Kirchen und Domen bis zu Dorfkirchen in flacher, aber auch in bergiger Landschaft der Landeskirche. Von Bautzen St. Petri bis Zehren an der Elbe, von Oybin im Osten bis in den Westen nach Leipzig und nach Süden ins erzgebirgische Schneeberg mit St. Wolfgang. Die Verliebtheit am Objekt zeigen Mehrfacheinsendungen wie von der Bergkirche Tharandt oder die Kirche in Reinhardtsgrimma. Darunter natürlich die bekannten Sehenswürdigkeiten der Kirche in Seiffen, der Dresdner Frauenkirche und der Meißner Dom.

„Kirchen in Szene setzen“ lautete das Motto des diesjährigen Wettbewerbs, zu dem die Stiftung KiBa und die KD-Bank Amateure und Profis eingeladen hatten. Zwölf der eingesandten Fotos werden auch in diesem Jahr für einen Kalender 2023 ausgewählt und veröffentlicht. Alle eingesandten Aufnahmen sind unter www.stiftung-kiba.de/fotowettbewerb2022 zu sehen.

Heike Lyding | Kleines Mädchen, das durch die Tür der Erasmus-Albertus-Kirche im hessischen Dreieich-Sprendlingen schaut. (1. Preis)
Krüger, Norbert | Dorfkirche Gnandstein (Fotobeispiel aus Sachsen)

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