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Erntedankfest-Projekt des Gustav-Adolf-Werks in Sachsen


27. August 2025

Ernährungssicherheit für indigenes Volk in Argentinien

DRESDEN - Das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen (GAWiS) wirbt anlässlich der bevorstehenden Gottesdienste zu Erntedank um Kollekten für die Mbya Guaraní in Ruíz de Montoya in Argentinien. Die Diakoniestiftung Hora de Obrar arbeitet in der Provinz Misiones mit über 1 100 Angehörigen des indigenen Volkes der Mbyá-Guaraní zusammen.

Vor 500 Jahren nahmen europäische Eroberer Indigenen ihr Land weg, zwangen sie zur Sklavenarbeit und töteten diejenigen, die Widerstand leisteten. Noch heute werden Indigene, die rund drei Prozent der Bevölkerung Argentiniens ausmachen, vielfach diskriminiert. Ihr Lebensraum ist gefährdet.

So werden Wälder abgeholzt, Flüsse verschmutzt und Wildtiere gejagt. Die Evangelische Kirche am La Plata unterstützt über die Diakoniestiftung den Anbau und Vertrieb von Produkten der Mbyá-Guaraní und vereinfacht die Bewässerung der Felder durch die Installation von Pumpen und Tanks. Für die Fortführung des Projekts bittet die Stiftung um Hilfe.

Als Diaspora-Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens unterstützt das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen evangelische Christen weltweit. Es hilft Christen, die in der „Zerstreuung“, in der „Diaspora“ existieren, zum Beispiel bei Neubau, Sanierung oder Modernisierung von Kirchen, Gemeindehäusern und Altenheimen, aber auch bei sozialen Projekten. So können diese Glaubensgeschwister ihren Glauben gemeinsam leben und in ihrem Umfeld wirken. Wichtig ist dem Werk der direkte Kontakt zu seinen Projektpartnern.

Spendenkonto:

KD-Bank

IBAN: DE41 3506 0190 1641 0500 20

BIC:    GENO DED1 DKD

Betreff: Erntedank + Gemeinde

junge Frau an einem Hochbeet
Junge Frau am Hochbeet im argentinischen Ruíz de Montoya
Männer beim verladen der Ernte

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