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Auftaktveranstaltung zum Aussiedlertag
29. August 2025
Ausstellung über Geschichte und Kultur der Russland-Deutschen
WERDAU - Im Vorfeld des Begegnungstages für Aussiedler, der am Sonnabend, 13. September 2025 im westsächsischen Werdau stattfinden wird, lädt die Stadt Werdau am Mittwochabend, 3. September, zu einer Buchlesung und Ausstellungseröffnung in das Rathaus ein. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger der westsächsischen Stadt und der Region, um sich anschaulich ein Bild von der Geschichte und Kultur der deutschstämmigen Bevölkerung im früheren Russland und der Sowjetunion zu machen.
So wird um 18:00 Uhr im Stadtverordnetensaal des Rathauses Ida Böttcher, einer Deutschen aus Russland, eine Buchlesung abhalten. Sie liest aus dem Band von Gerhard Wolter „Die Zone der totalen Ruhe“. Das Werk enthält Erinnerungen des Verfassers sowie ehemaliger Insassen stalinistischer Konzentrationslager. Diese Erinnerungen geben eine Vorstellung von dem Leid, dem die deutschstämmige Bevölkerung in der Sowjetunion zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit ausgesetzt war.
Im Anschluss an die Buchlesung wird um 19:00 Uhr die Ausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ eröffnet. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, mehr über das frühere Leben, insbesondere die religiösen Prägungen der Aussiedlerinnen und Aussiedler bzw. Spätaussiedler zu erfahren, die aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. den GUS-Staaten nach Deutschland gekommen sind.
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation zwischen der Stadt Werdau und der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.
Die Ausstellung kann bis einschließlich Sonnabend, 6. September, sowie am Begegnungstag für Aussiedler am 13. September im Rathaus besichtigt werden.