Mitteilungen

Das wird ein Fest

…das wird ein Fest, wenn wir uns wieder entspannt treffen und gemeinsam singen und essen können!

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In dieser Vorfreude blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Wochen und Monate. Diese Zeit im Kirchenjahr und noch bis in den Herbst hinein bietet verschiedene Gelegenheiten, Gemeinschaft erlebbar zu machen. 

Noch steht alles unter dem Vorbehalt von Regelungen und erst schrittweise werden sich hier Veränderungen ergeben. Die Gemeinden sind darin geübt und werden nach den vorhandenen Möglichkeiten die Dinge entwickeln und gestalten. 

Einige Impulse für die Gestaltung verschiedener Anlässe stellen wir ihnen auf dieser Seite zur Verfügung. 

Wir freuen uns, wenn Sie den einen oder anderen Gedanken aufnehmen und passend für ihre Situation umsetzen. 

Materialien für den 7. Sonntag nach Trinitatis (18. Juli 2021) – Abendmahl feiern

Essen ist lebensnotwendig, Brot und Wasser sind wichtige Lebensmittel. Nicht alle haben genug von Beidem. Einsame Menschen sehnen sich oft nach einem Essen in Gemeinschaft; hungrige Menschen danach, dass sie satt werden. Familien fehlt hin und wieder die Zeit, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Am 7. Sonntag nach Trinitatis geht es um das Essen: in Gemeinschaft, als Aufforderungen zum Teilen, zum Sattwerden, als heilvolles Zeichen Jesu ...

Dieser Sonntag wird auch „Abendmahlssonntag“ genannt. Dass Abendmahl nach einer Zeit bewussten und schmerzlichen Verzichts wieder zu feiern, kann für Christinnen und Christen und für Kirchgemeinden ein bewegender Moment und ein festlicher Anlass sein. 

Wir laden Sie ein, in diesem Jahr den Gottesdienst am 18. Juli mit dem Fokus auf diese Erfahrungen hin zu feiern. Dafür stellen wir Ihnen Material zur freien Verwendung zur Verfügung. 

Neben Predigtmeditationen,  Texten und Liedern für den Gottesdienst finden Sie auch  Anregungen für einen familienfreundlichen Gottesdienst und Material zur Gestaltung eines Kindergottesdienstes. Eine Lesepredigt des Landesbischofs zur Verwendung für Lektorinnen und Lektoren ergänzt das Material.

 

Liturgische Elemente und Material

Kindergottesdienst

Lied »So seid ihr nun nicht mehr Gäste«

Predigtmeditation über 1Könige 17,1–16 

Lesepredigt zum 7. Sonntag nach Trinitatis (Landesbischof Bilz)

Wort der Landessynode zu Verständnis und Praxis des Abendmahls (mit einem Vorwort des Landesbischofs)

 


Ein Fest feiern mit der Gemeinde und im Ort

Kirche ist Gemeinschaft. Kontakte und Begegnung sind für uns lebenswichtig – als Gemeinden aber auch als Menschen. Räume für Gemeinschaft und Begegnung zu öffnen und anzubieten ist quasi unsere Kernkompetenz.   

Wie wäre es, wenn wir das ganz bewusst in den Dienst des Dorfes, der Stadt, des Stadtteils stellen?  Vielleicht braucht es ein gemeinsames Fest!

Dazu möchten wir Mut machen und einige Ideen vorstellen.

Wir können Ihnen die konkreten Konzepte und Absprachen für die Durchführung vor Ort nicht liefern oder abnehmen. Dazu ist noch zu viel Bewegung in den Bestimmungen und zu verschieden sind die örtlichen Gegebenheiten. Aber wir machen Mut, sich Verbündete in der Kommune und bei anderen Initiativen, Vereinen und Partnern in Ihrem Umfeld zu suchen. Und vielleicht kommt Ihnen beim Lesen auch eine Idee, die Sie erst im nächsten Sommer oder im Winter umsetzen werden. Ganz egal. Wichtig ist, dass wir uns als Kirche gastfreundlich für Begegnungen und Gemeinschaft der Menschen am Ort stark machen und zur Verfügung stellen. 

Manches lässt sich relativ spontan auf die Beine stellen, anderes braucht einen längeren Vorlauf. Einige organisatorische Hinweise für Veranstaltungen, die über den Gemeinderahmen hinausgehen - also eine öffentliche Veranstaltung sind - haben wir daher dazugesetzt.

Viel Freude beim Planen und „Das wird ein Fest!“

Die Redaktionsgruppe*

*Jens Atmanspacher, Anne-Sybill Koop, Friedemann Lomtscher, Dr. Astrid Reglitz, Maria Salzmann, Thomas Wintermann, Manja Erler


Tischliturgie

Ein gutes Fest, eine Tischgemeinschaft hat einen Anfang und einen Schluss. Der Rahmen bietet Sicherheit und ordnet die Zeit. Aber auch in der Mitte des Festes kann eine Unterbrechung, ein Impuls Gespräche in neue Richtungen lenken, neue Gedanken und Begegnungen ermöglichen. 

Aber so eine Tischliturgie ist noch mehr. Auch in der Gemeinschaft von Gemeindegliedern und Kirchenfernen  schwingt etwas vom Glauben hindurch. 

Drei Vorschläge für kurze Tischliturgien von Pfarrer Dr. Heiko Franke finden Sie hier als Anregung und zur freien Verwendung. 

Festmusik

Gemeinsames Singen öffnet ein Fest. Gemeinsam mit Kirchenmusik und anderen Akteuren finden sich gute Gestaltungsmöglichkeiten


Biblische Festgeschichten

„Verwandelt von Wasser zu Wein“ – eine biblische Festgeschichte lädt uns ein zum Nachdenken über die Fülle des Lebens. … Zum Vorlesen an den Tischen oder im Rahmen einer Andacht zum Fest. Geschrieben von Maria Salzmann.


    Der leere Platz an der Tafel

    Allen ist es bewusst – Corona hat sich aus den verschiedensten Gründen tiefer in die Erfahrungen der Menschen eingeprägt, als gedacht und es gibt auch vielfältige sehr schwierige Erfahrungen der letzten Monate, die zum Fest durch die Menschen mitgebracht werden. Nun soll es bei dem Fest natürlich um fröhliches Feiern gehen. Dennoch ist es sinnvoll, dem Gedenken einen Platz einzuräumen. 

    Ein Element könnte der liebevoll gestaltete leere Platz an der Festtafel sein. 

    Ein Platz am Tisch wird mit Teller und Besteck, Tasse und Glas…. Vielleicht mit einem kleinen Strauß Blumen gedeckt.  Auf den Stuhl eine Decke legen und den Platz mit ein paar Blumen oder einer Kerze (mit Windschutz) „besetzen“. Eine kleine Tafel dazu stellen. 

    TEXTBEISPIEL

    »Im Gedenken an alle, die heute nicht mit uns zusammen am Tisch sitzen können. 

    Möge Gott, der gütige Gastgeber, ihnen ein Fest bereiten.« 

    Auf den leeren Platz kann aktiv in der Moderation /in der Andacht/ an einem besonderen Punkt/ in der Tischliturgie (siehe Variante 3) Bezug genommen werden – er kann aber auch für sich selbst sprechen, wenn er wahrnehmbar und gut sichtbar ist. 


    Kurzkonzepte für Festformate

    Im folgenden finden Sie einige Kurzkonzepte für verschiedene Festformate als PDF-Dateien zum Herunterladen und weiterentwickeln.

    Straßenfest

    Ein Straßenfest mit dem ganzen Dorf oder dem Stadtteil feiern

    Konzept für ein Straßenfest

    Familienbrunch

    Ein Vormittag mit Familien

    Konzept für ein Familienbrunch

     

    Vereinsspiele

    Kirche & Gesellschaft zusammenbringen

    Vereinsspiele

     

     

    Picknick

    Mit Abstand zusammen

    Picknick

     

    Kaffeegespräche

    Alles auf den Tisch

    Kaffeegespräche

    Frauenmahl

    Gutes Essen - gute Gespräche

    Frauenmahl

     

    Die große Kaffeetafel

    Mittendrin & offen für alle

    Die große Kaffeetafel

    Lesepredigt zum 7. Sonntag nach Trinitatis – 18.07.2021

    Lesepredigt von Landesbischof Tobias Bilz (PDF)

    Mehr erfahren

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    Organisatorisches bei Festen im Öffentlichen Raum

    Bitte informieren Sie sich nach den aktuell geltenden Regeln unter diesem Link.

    Dort finden Sie auch FAQ’s die das Festthema im öffentlichen Raum beinhalten. 

    Nach wie vor sind bei Hygienekonzepten die Themen Abstand, Masken, Kontaktverfolgung, ggf. Test zu beachten (je nach aktueller Lage). Ob ein Hygienekonzept notwendig ist ist ebenfalls den jeweils aktuellen Bestimmungen zu entnehmen. Im Zweifel hilft ein Gespräch vor größeren Planungen mit den Partnern der Stadt / dem Gesundheitsamt. 

    Gemeinsames Essen soll Freude machen und nicht krank. 

    Auf der sicheren Seite sind Sie aktuell, wenn das Essen von einem Caterer geliefert und/ oder zentral vorbereitet und ausgegeben wird (Personal mit Gesundheitspass). Weiter ist es unproblematisch, wenn  - wie beim Brunch ohne Buffet oder Picknick -  jeder sein mitgebrachtes Essen selbst isst. 

    Wenn mitgebrachtes Essen geteilt werden soll (Buffet, Bring and Share…) ist das im geschlossenen Rahmen (klar definierte Gruppe) möglich. Sie sollten sich auch da an einige Grundsätze des Umgangs mit Lebensmitteln halten (Kühlung, Durchgebacken, keine rohen Eier, kein Mett…).

    Wird Essen öffentlich in Umlauf gebracht – wie bei einem Straßenfest oder öffentlichen Fest – sind einige Rahmenbedingungen zu beachten und ggf. im Vorfeld mit dem zuständigen Veterinäramt / Gesundheitsamt abzusprechen.

    Hier gibt es einen Link für Hinweise zur Lebensmittelsicherheit bei Vereins- und Straßenfesten vom TÜV.

    Personen die an der Ausgabe beteiligt sind brauchen einen Gesundheitsausweis/ eine Schulung. (Mindestens einer im Team, andere Helfer belehren, Belehrung ggf. dokumentieren). Ein Beispiel für die Belehrung der Tischpaten bei der Leipziger Kaffeetafel 2017 finden Sie hier (pdf.)   

    Mit Kontrollen ist immer zu rechnen.

    Je größer ein Fest, desto wichtiger sind Absprachen vorab mit den Behörden. Am besten ist die Stadt in der Vorbereitung oder als Veranstalter mit im Boot.

    In jeder Kommune ist geregelt, wo Veranstaltungen angemeldet werden müssen, vor allem wenn öffentliche Plätze genutzt werden sollen. 

    Über diesen Link finden Sie zu Ihrer genehmigenden Stelle.

    Sonst melden Sie i.d.R. bei der Nutzung öffentlicher Plätze die Veranstaltung bei der Gemeinde, der Veranstaltungsbehörde oder beim Ordnungsamt (örtlich verschieden) an, ggf. ist das Gesundheitsamt bei zu genehmigenden Hygienekonzepten einzubinden, Veterinäramt, wenn es spezielle Verpflegungskonzepte gibt. 

    "Feste soll man feiern - und zwar ordentlich: fröhlich, gesellig, sinnlich! Aber wie gestaltet man ein Fest, das auch nachhaltig und schöpfungsgerecht funktioniert – also ohne Müllberge und großen Ressourcenverbrauch auskommt, bewusst auf öko-fairen Einkauf setzt und keinesfalls langweilig wird?

    Das ÖIZ hat hier eine Reihe von Anregungen zu Aktionen, Gestaltung des Gottesdienstes, Essen und Trinken, Deko und An- und Abreise gesammelt und wünscht viel Freude damit.

    „Auf Festivitäten wie Dorf- und Straßenfeste, die in Gemeinschaft mit lokalen/örtlichen Partnern (Kommune, Betriebe, Vereine, Initiativen …) organisiert werden, soll sicherlich gesungen und vielleicht auch getanzt werden, vielleicht soll auch szenisches Spiel oder Kabarett dargestellt werden. Dies ist bei Beachtung der weiteren rechtlichen Vorgaben möglich:

    • Fragen der GEMA, Urheberrecht usw. stellen sich für kirchliche Akteure, sobald diese als Veranstalter bzw. Organisatoren auftreten, aber auch sobald kirchliche Räume/Flächen zur Verfügung gestellt werden; dann ist für diese Fragen eine verantwortliche Person auf kirchlicher Seite zu bestimmen.
    • Live-Musik durch Bands, Chöre, Orchester usw. muss bei der GEMA angemeldet werden. Ist der Zugang zur Veranstaltungsfläche kostenfrei gilt der GEMA-Tarif U-ST und die Anmeldung ist unter diesem Link möglich. Werden Eintrittsgelder bzw. Unkostenbeiträge von den Anwesenden erhoben oder aber findet die Festivität nicht im Freien statt, ist bei der GEMA der passende Tarif individuell zu ermitteln (Link) und ggf. durch unmittelbare Kontaktaufnahme mit der GEMA (bspw. Telefon: 030 58 9999 58) auszuhandeln. Unabhängig vom Tarif kann unter Bezugnahme auf die zwischen der GEMA und der EKD bestehenden Rahmenverträge ein Nachlass bei der Vergütung angemeldet werden.
    • Für Musikwiedergabe „vom Band“ (CD, Streaming usw.) sind neben den soeben dargestellten Bedingungen für Live-Musik auch folgende rechtliche Aspekte zu beachten: der Musik-Verlag bzw. Produzent des jeweiligen Tonträgers oder Streaminganbieters hat ein eigenes Recht an seiner Produktion. Neben der GEMA müssen hier also die erforderlichen Lizenzen zum Abspielen vom jeweiligen Musik-Verlag oder Anbieter eingeholt werden. Bei Streaminganbietern kann es sein, dass diese eine öffentliche Wiedergabe im Rahmen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen bereits ausgeschlossen haben – dann bleibt nur der Versuch, mit dem Anbieter eine Lizenz individuell auszuhandeln.
    • Sollen Noten oder Liedtexte zum Mitsingen vervielfältigt und verteilt werden, ist hierzu eine gesonderte Lizenz bei der VG Musikedition erforderlich. Kann die VG Musikedition keine Lizenz erteilen, weil sie kein Verwertungsrecht an bestimmten Noten haben sollte, muss an den entsprechenden Verlag dieser bestimmten Noten herangetreten werden. Das Recht zur Vervielfältigung von Noten oder Liedtexten für Chöre/Bands/Orchester ist gegenüber der VG Musikedition gesondert auszuhandeln. Unabhängig vom Tarif kann unter Bezugnahme auf die zwischen der VG Musikedition und der EKD bestehenden Rahmenverträge ein Nachlass bei der Vergütung angemeldet werden. Ist das Vervielfältigen von Noten oder Liedtexten durch die Lizenz abgesichert, dürfen trotzdem und selbstverständlich nicht die Quellenangaben auf der jeweiligen Kopie (Komponist, Dichter, Verlag) fehlen.
    • Für die öffentliche Wiedergabe von Schauspielen, Musicals, Anspielen oder Kabaretts bestehen in der Regel keine Rahmenverträge über die jeweiligen Texte (Ausnahmen bei der VG Musikedition bestätigen die Regel). Hier ist es notwendig, den entsprechenden Verlag oder Urheber ausfindig zu machen und eine entsprechende Lizenz individuell auszuhandeln.

    Johannistag

    Ein Fest vor dem Fest - Impulse für die Gestaltung des Johannistages 2021

    Wir wollen Menschen dazu einladen, auf der Höhe des Jahres einen Blickwechsel zu wagen. Die Andachten und Begegnungen am Johannistag bieten dazu einen guten Anlass, trägt dieser Tag doch den Wandel, die Umkehr und den Perspektivwechsel in sich. 

    Auf dem Friedhof treffen wir uns bei Musik, Wort, Gebet. Und vielleicht auch schon bei Feuer und gemeinsamen Essen. Und vielleicht wird es ja schon so etwas wie ein kleines „Fest vor dem Fest“? 

    Unsere Anregung: Bleiben wir dabei nicht unter uns! Gemeinsam mit Menschen aus dem Dorf oder dem Stadtteil schauen wir mit den Erfahrungen der langen letzten Monate nach vorn. Wir lassen vielleicht einige Menschen mit Geschichten von Zuversicht und Mut zu Wort kommen an einem Ort, der vom Tod und der Auferstehung erzählt und im Wissen, dass das eigentliche Fest noch kommt. Wenn auch nicht plötzlich wieder alles wie vor Corona sein kann, so bietet doch dieser 24. Juni 2021 mit seinen Johannisandachten im Freien eine Chance auf mehr Begegnung und mehr Kultur. Und so wie die Sehnsucht nach diesen lebensnotwendigen Dingen nicht auf die Gottesdienstgemeinde beschränkt ist, sollten es auch unsere Angebote an diesem Tag nicht sein. 

    Bausteine und Impulse zur Gestaltung

    Vorschlag für eine Andacht zum Johannistag (Kirchenbezirk Marienberg, Pockauer Pfarrkonvent)

    Materialsammlung »Zeit zur Klage - Raum für Hoffnung« 

    Hier finden Sie eine Materialsammlung die für den 18. April 2021 zusammengestellt wurde und die nach wie vor gute Anregungen für die Gestaltung von Andachten oder offenen Formaten in dieser Zeit bietet. 

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    Downloads

    Wir haben für Sie einige Materialien mit dem Logo der Aktion vorbereitet, welches Sie gerne zur freien Verwendung (z.B. für Aushänge, Flyer, Webseiten, Soziale Medien etc.) downloaden können.

    Dass diese Sammlung nicht vollständig und für alle Zwecke geeignet sein kann, ist uns bewusst. Wenn Sie weitere Material-Wünsche bzw. Anregungen haben oder Sie Hilfe benötigen, so nehmen Sie gerne per Email Kontakt mit uns auf. Wir sind bemüht, alle Anfragen kurzfristig zu lösen. 


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