Inklusion

Grundlagen

Bereich

Einfach dazugehören. Das heißt: teilhaben können ohne Wenn und Aber. Inklusion zielt auf die Anerkennung von Menschen in ihrer Einmaligkeit und Verschiedenheit. „Es ist normal, verschieden zu sein“, hat Bundespräsident Richard von Weizsäcker 1993 formuliert. Die folgenden Handreichungen und Tipps informieren über Grundlagen von Inklusion und konkrete 


Handreichungen

Da kann ja jede(r) kommen. Inklusion und kirchliche Praxis

„Was gibt Ihnen das Gefühl, dazu zu gehören?“ „Können alle Menschen in der Gemeinde das Gefühl haben, dass sie mit ihren Fähigkeiten gesehen werden?“ „Wird die Bibel genutzt, um sich die Situation von Menschen bewusst zu machen, die von Ausgrenzung bedroht sind?“

Fragen wie diese öffnen den Weg zu Erfahrungen, die Menschen mit einer Kirchgemeinde machen. Sie eignen sich deshalb auch als Ausgangspunkt, um die Kirchgemeinde einladender zu machen. Mit der Handreichung hat die Rheinische Landeskirche ein Arbeitsmaterial veröffentlicht, das allen Gruppen in der Kirchgemeinde Anregungen für inklusive Veränderungen gibt. Anhand vielfältiger Fragen können sie ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen und Veränderungsziele gemeinsam bestimmen.

Hg.: Evangelische Kirche im Rheinland (2013) 

 


Bereich

Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft

Eine umfangreiche Orientierungshilfe zur Inklusion von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Wer sie zur Hand nimmt, erhält einen breiten Überblick über die verschiedenen Gesichtspunkte des Themas. 

Dazu gehören beispielsweise eine theologische Orientierung oder die Beschreibung, was Inklusion für die Bereiche Bildung, Wohnen, Arbeit usw. bedeutet. Die Orientierungshilfe erblickt in der Inklusion eine Chance für Kirche und Gemeinde. Diese Möglichkeiten werden für verschiedene Gemeindebereiche wie Gottesdienst, Seelsorge oder Kinder- und Jugendarbeit erläutert. 

Hg.: Evangelische Kirche in Deutschland (2015) 

 


Bereich

Eckpunkte Inklusion

Woran lässt sich eigentlich eine einladende Kirchgemeinde erkennen? Die Arbeitshilfe aus der Evangelischen Landeskirche in Baden antwortet zum Beispiel: Die Gemeinde bietet gute Gelegenheiten, um soziale Kontakte aufzubauen. In ihr werden alle mit ihren Fähigkeiten gesehen. In ihren Gebäuden ist es leicht, sich zu orientieren. Das sind nur einige von vielen Punkten. 

Die Arbeitshilfe ist Teil des Projektes „Eckpunkte Inklusion“. Sie enthält Ziele und Schritte für die Umsetzung von Inklusion. Diese Beschreibung gibt es auch in Leichter Sprache. Die Arbeitshilfe zu den „Eckpunkten“ gibt zahlreiche Impulse für Inklusion in der Kirchgemeinde. Über Fragen und Aussagen können Gemeindegruppen miteinander ins Gespräch kommen. 


Praxisbeispiele

Praxisbeispiele

Literaturhinweise

Alle Titel sind in der Bibliothek des Landeskirchenamtes ausleihbar.

  • Johannes Eurich; Andreas Lob-Hüdepohl (Hrsg.): Inklusive Kirche, Stuttgart: Kohlhammer 2011
  • Ralph Kunz; Ulf Liedke (Hrsg.): Handbuch Inklusion in der Kirchengemeinde, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2013.

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