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Kooperationsprogramm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen – Tschechien 2021 – 2027


Fördermittelgeber:
EU
Institution:
Freistaat Sachsen im Rahmen des EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)
Fördergegenstand:

Das Kooperationsprogramm fördert Projekte, die im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet umgesetzt werden: auf der deutschen Seite in den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirgskreis und Vogtlandkreis sowie in den Landkreisen Saale-Orla und Greiz. Auf tschechischer Seite umfasst das Programmgebiet die Bezirke Karlovy Vary, Ústí nad Labem und Liberec.

Die Kooperationspartner können grenzübergreifende Projekte in vier Bereichen (Prioritätsachsen) umsetzen:

1 – Förderung der Anpassung an den Klimawandel, Risikoprävention und Risikomanagement

2 – Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz

3 – Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen

4 – Verbesserung der institutionellen Kapazitäten von öffentlichen Behörden und Interessenträgern und der effizienten öffentlichen Verwaltung

Interreg ist eines der wichtigsten europäischen Instrumente zur Förderung der Freundschaft und Nachbarschaft zwischen den Mitgliedstaaten. In der Förderperiode 2021-2027 stehen rund 190 Millionen Euro für grenzübergreifende Projekte in den Bereichen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Klimawandel und Nachhaltigkeit, Bildung, lebenslanges Lernen, Kultur und Tourismus sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer.

Ausführliche Informationen zu den Fördermöglichkeiten und über erfolgreiche Kooperationsprojekte finden Sie auf der Programmseite 

unter https://www.sn-cz2027.eu/de .

 


Geförderte Projekte unter Beteiligung von Kirchgemeinden der EVLKS:

Göttliche Klänge im Erzgebirge (2024 - 2027)  |  Direkt zur Projektwebsite "Göttliche Klänge im Erzgebirge"

Ziel dieses Projekts ist es, die Geschichte und Gegenwart von Orgelinstrumenten und Orgelmeistern im östlichen Teil des Erzgebirges auf sächsischer Seite und auf tschechischer Seite im Gebiet der Bezirke Teplice, Most und Chomutov zu kartieren. Inhalt des Projekts sind eine anschließende gemeinsame Präsentation und gemeinsame Veranstaltungen zur Sichtbarkeit, Förderung und Schaffung neuer grenzüberschreitender Verbindungen und Beziehungen in Kultur und Kulturerbe. Das Zentrum des Projekts wird Osek, Mariánské Radčice auf tschechischer Seite und Dippoldiswalde, Rechenberg in Sachsen sein. Dabei handelt es sich um historisch bedeutsame Orte, die einen gemeinsamen Kulturraum schaffen. Ziel des Projekts ist es, ein neues touristisches Angebot zu einem Thema aufzubauen, das bis zu einem gewissen Grad immer noch von Geheimnissen umgeben ist. Gleichzeitig erregt es jedoch Aufmerksamkeit. Die Kooperationspartner des Projekts wollen die gemeinsame Kulturgeschichte in ihrem Territorium sichtbar machen und darauf ein weiteres Angebot für Touristen aufbauen.

Inhalt des Projekts ist die Entwicklung einer Orgelstudie, einer gemeinsamen multimedialen Wanderausstellung, zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen zum Thema Orgel sowie die Rekonstruktion der Orgel in Mariánské Radčice und Rechenberg und die Rekonstruktion der Kirche Dippoldiswalde zum Zweck der Organisation gemeinsamer Veranstaltungen. Die oben genannten Aktivitäten werden zur Erfüllung des Projektziels führen.

Gemeinsamer Schutz und Dokumentation des Kulturerbes des Erzgebirges (2023 - 2026)

Nachbarsprache von Anfang an (2023 - 2026)

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